Pomeranian: So gelingt die Menschen-Hunde-Freundschaft

Der Pomeranian ist auch als Zwergspitz bekannt. Die lebhafte, kleine Hunderasse kommt ursprünglich aus dem ehemaligen Pommern. Als Nachfahre des Deutschen Spitzes ist der Pomeranian ein sehr menschenfreundlicher und geselliger Hund.

Pomeranian: Aussehen

Ein kleines Füchschen mit Löwenmähne.

Als kleinere Version des Deutschen Spitzes besticht der Pomeranian mit seinem schönen Fell. Die voluminöse Unterwolle des Tieres steht dabei zu allen Seiten ab. Das Fell des Pomeranian kann in unterschiedlichen Farbkombinationen auftreten. Dabei gibt es häufig orange-sable, creme-sable, black-and-tan oder gescheckt beim Pomeranian.

Die Hunderasse fällt besonders durch den Kragen um den Hals auf, der sehr an eine Löwenmähne erinnert. Die Rute des Pomeranian ist dabei buschig behaart. Charakteristisch für das Aussehen des Hundes ist außerdem der fuchsartige Kopf mit dunklen frechen Augen, sowie die kleinen spitzen Ohren.

Das Maximalgewicht des Pomeranian beträgt 3,5 kg. Die Widerristhöhe des kleinen Hundes ist von 18 bis 22 cm. Der Pomeranian ist im FCI (Fédération Cynologique Internationale) in der Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp standardisiert.

Zusammengefasst har der Pomeranian dieses Aussehen

  • Ein sehr kleiner Hund
  • Mit viel Fell
  • Fuchsartigem Gesicht
  • Ein Fliegengewicht
Auch beim kleinen Pom, kommt der große Deutsche Spitz durch, der ursprünglich als Wachhund gezüchtet wurde. ( Foto: Shutterstock-hedgehog94 )

Auch beim kleinen Pom, kommt der große Deutsche Spitz durch, der ursprünglich als Wachhund gezüchtet wurde. ( Foto: Shutterstock-hedgehog94 )

Pomeranian & Charakter

Ein kleiner Wirbelwind mit großer Anhänglichkeit

Trotz der eher kleinen Gestalt des Pomeranian besitzt diese Hunderasse ein großes Ego. Mit seinem eher misstrauischen Charakter neigt der Hund zum Kläffen. Die kurzen Beine trippeln also mit besonders viel Selbstbewusstsein durch die Welt. Dennoch liebt es der Pom Tricks zu lernen oder sogar Dog Dance oder andere der Größe entsprechenden sportliche Hundeaktivitäten zu betreiben.

Der Pomeranian ist nicht gern allein, was seiner menschenbezogenen Art zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sollte es dem Pomeranian früh anerzogen werden auch mal alleine zu Hause zu bleiben. Hierbei ist der springende Punkt seine Abstammung. Der Deutsche Spitz wurde als Wachhund gezüchtet. Das Verlangen zur Jagd ist beim Pomeranian also eher weniger zu erwarten.

Zusammengefasst ist der Charakter des Pomerian….

  • Lebhaft
  • Selbstbewusst
  • Gelehrig
  • Menschen bezogen
  • Wachsam
  • Ohne Jagdtrieb
Das hübsche und auffällige Fell des Pomeranian ist an sich unkompliziert zu Pflegen.   ( Foto: Shutterstock- Olga Aniven)

Das hübsche und auffällige Fell des Pomeranian ist an sich unkompliziert zu Pflegen. ( Foto: Shutterstock- Olga Aniven)

Pomeranian – Geschichte

Von Pommern nach England und wieder zurück.

Der Pomeranian stammt ursprünglich vom Deutschen Spitz ab und ist seine Zwerg-Variante. Die als Wachhunde gezüchteten Deutschen Spitze sind die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Selbst auf Abbildungen in Steinzeitgräbern sind die Tiere bereits zu sehen. Weil im pommerschen Ostseeraum, dem heutigen Polen, bzw. der ostdeutschen Ostsee, eine kleinere Variante bevorzugt wurde, vermehrte man den mittelgroßen Deutschen Spitz.

Da diese Rasse auch bei Engländern beliebt war, wurde der kleine Deutsche Spitz öfters als Souvenir mit nach Großbritannien genommen. Erst dort wurde er auf eine noch kleinere Größe gezüchtet. Der heutige Name Pomeranian kam erst später aufgrund seiner Herkunft aus Pommern auf. Königin Charlotte (1744- 1818) von England war so begeistert vom kleinen Spitz, dass sie anfing, selbst diese Rasse zu züchten.

Erst in den 1970er Jahren entdeckten deutsche Spitz-Züchter die kleine Spitz-Rasse aufs Neue. Der Pomeranian wird hierzulande auch Zwergspitz genannt. Als Miniatur-Variante des Deutschen Spitzes gilt der Pomeranian nach der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nicht als eigenständige Rasse.

Zusammengefasst hat der Pomeranian diese bewegte Geschichte

  • Urahn ist der Deutsche Spitz
  • Kleine Spitze in Pommern gezüchtet
  • Nach England gebracht
  • In Großbritannien kleiner gezüchtet
  • In England den Namen Pomeranian erhalten
  • In den 1970er Jahren wieder in Deutschland entdeckt
Mit dem lernwilligen Pomeranian sollte man eine gute Hundeschule besuchen, die vielleicht sogar Rally Obedience oder andere Hundesportarten anbietet.  ( Foto: Shutterstock-Eve Photography )

Mit dem lernwilligen Pomeranian sollte man eine gute Hundeschule besuchen, die vielleicht sogar Rally Obedience oder andere Hundesportarten anbietet. ( Foto: Shutterstock-Eve Photography )

Passt der Pomeranian zu mir?

Alleinsein ist nichts für den Pomeranian

Der Pomeranian ist für Menschen, die ihren Hund häufig allein lassen müssen, keine gute Wahl. Wenn er nicht bei seinen Menschen ist, wird der gesellige Vierbeiner häufig sehr unglücklich. Von der Anschaffung eines Pomeranians sollten also jene Berufstätige absehen, die das Tier tatsächlich tagsüber abgeben oder sogar allein lassen müssten. Als Bürohund ist der Pomeranian nur dann geeignet, wenn er ein sogenanntes Antikläff-Training absolviert hat. Anderenfalls wird es für die Kollegen im Büro sehr schnell etwas anstrengend.

Außerdem ist Vorsicht geboten, wenn der Pomeranian als Familienhund bei sehr jungen Kindern gehalten werden soll. Es ist möglich, dass der Pom schnappt, wenn mit ihm etwas tollpatschig umgegangen wird. Spazierengehen ist eine der großen Leidenschaften des Pomeranian, Joggen jedoch gehört nicht zu seinen Vorlieben. Aktiv ist der Pom allerdings mit seinem Menschen bis ins hohe Alter hinein.

Der Pomeranian benötigt tägliche Fellpflege. Diese ist allerdings nicht sonderlich aufwändig. Lediglich Schmutz, Blätter und kleine Ästchen sollten nach Gassirunden aus dem Fell entfernt werden. Auch für Menschen, die sich zum ersten Mal einen Hund anschaffen wollen, ist der Pomeranian geeignet. Egal, ob auf dem Land oder in der Stadt – der Pom fühlt sich überall wohl, wo sein Mensch lebt.

Spezifische Lebensumstände und ihre Kompatibilität mit der gewünschten Hunderasse können stets durch eine Kaufberatung von einer Hundeschule oder einem Hundetrainer abgeklärt werden.

Zusammengefasst passt der Pomeranian zu mir…

  • Menschenbezogen
  • Für Familien mit Kleinkindern nicht gut geeignet
  • Fellpflege auf der täglichen To-do-Liste
  • Als Ersthund geeignet
  • Stadt geeignet
Grundsätzlich liebt es der Pomeranian in einem Familienverbund zu leben. ( Foto: Shutterstock-_EugeneEdge)

Grundsätzlich liebt es der Pomeranian in einem Familienverbund zu leben. ( Foto: Shutterstock-_EugeneEdge)

Bis ins hohe Alter aktiv: Pomeranian Anschaffung

Verantwortung für 14 bis 16 Jahre.

Die Lebenserwartung des Pomeranian beträgt bis zu 16 Jahre. Als Halter sollte man sich also bewusst sein, dass man über diesen Zeitraum die Verantwortung für den Pomeranian übernimmt. Als Kostenpunkte sollte man dabei nicht nur die Anschaffungskosten, sowie die Erstausstattung bedenken, sondern auch die laufenden Kosten für das Tier. Darunter fallen bei allen Hunden: Versicherung, Pflege, Steuer, Nahrung, Hundeschule und der Tierarzt.

Besonders Mieter sollten vor der Anschaffung einige Dinge beachten. Vor allem muss sichergestellt werden, dass man ein Tier in der Mietwohnung halten darf. Eine Information an die Hausverwaltung über den Neuzugang ist unbedingt notwendig. Für Notfälle sollte es jemanden geben, der sich um den kleinen Vierbeiner kümmern kann.

Die Anschaffung zusammengefasst…

  • Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen
  • Ist Zeit und Geld vorhanden?
  • Regelung für den Notfall treffen
  • Gesetzgebung zur Hundehaltung beachten
  • Mietvertrag lesen und Hausverwaltung informieren
Der Pomeranian stammt vom Deutschen Spitz ab, eine der ältesten Hunderassen in Mitteleuropa.  ( Foto: Shutterstock-_Eve Photography )

Der Pomeranian stammt vom Deutschen Spitz ab, eine der ältesten Hunderassen in Mitteleuropa. ( Foto: Shutterstock-_Eve Photography )

Pomeranian & Züchter

Seriöse Züchter haben eine gute Zuchtstätte und geben gerne Auskunft

Seriöse Züchter, die gesunde Pomeranian verkaufen, sind Mitglied in einem anerkannten Züchterverein. Alternativ gehören sie zu einem Verband wie dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen e.V.)

Der Besuch in der Zuchtstätte sollte bei einem seriösen Pomeranian Züchter in jedem Fall möglich sein. Vor Ort kann man sich als Interessent darüber vergewissern, dass es sich um eine saubere und liebevolle Umgebung handelt. Hier sollten sich die Pomeranian Welpen wohlfühlen. Es ist empfehlenswert sich dort die Welpen und ihre Elterntiere genau anzusehen und die Zuchtstätte mehrmals zu besuchen. Zu beachten ist auch, dass die Welpen und Elterntiere einen gesunden und aufgeweckten Eindruck machen. Die Tiere sollten einen ausgeglichenen und vertrauensvollen Umgang mit dem Züchter haben.

Die Seriosität des Züchters ist auch daran festzumachen, dass er gerne Auskunft über die Zucht, seine Tiere und Welpen gibt. Interessiert er sich für die Lebensumstände der Menschen, die einen Welpen kaufen möchten, spricht dies auch für den Züchter. Bei einem verantwortungsvollen Züchter werden die künftigen Haltungsbedingungen thematisiert und eine offene Gesprächskultur auch nach dem Auszug des Tiers angeboten.

Eine sehr genaue Verpaarung der Elterntiere ist seriösen Hundezüchtern wichtig. Gesundheitszustand, sowie passende Genpools und gutes Wesen werden hier bei der Zucht genau beachtet. Eine zu nahe Verwandtschaft der Elterntiere wird vermieden, sodass keine Missbildungen oder erblichen Defekte der Welpen entstehen können.

Frühestens nach Vollendung der achten Lebenswoche können Welpen vermittelt werden. Sie sind zu diesem Zeitpunkt gechippt, entwurmt und haben einen Abstammungsnachweis, sowie einen EU-Impfpass. Der Käufer erhält einen Kaufvertrag. Für die ersten Tage im neuen Heim geben fürsorgliche Züchter zum einen das gewohnte Fressen und zum anderen eine Decke mit den gewohnten Gerüchen mit.

Man sollte sich nicht von der Niedlichkeit der Welpen überreden lassen, wenn man kein gutes Gefühl bei der Zuchtstätte hat. Zeigt der Züchter beispielsweise kein Interesse am neuen Zuhause des Welpen, sollte auf den Kauf verzichtet werden. Wenn das Muttertier nicht da ist oder man den Eindruck hat, es handelt sich nicht um die Mutter der Welpen, ist etwas nicht in Ordnung.

Besteht der Verdacht, dass ein unseriöser Züchter am Werk ist oder die Tierschutzbestimmungen nicht eingehalten werden, ist der Tierschutz oder die Polizei einzuschalten. Dabei sollte man stets auf sein Bauchgefühl vertrauen. Inzwischen gibt es leider einen mafiös strukturierten Welpenhandel, der keine Rücksicht auf die Herkunft der Welpen nimmt. Tiere aus diesen dubiosen Strukturen sterben häufig bereits nach wenigen Monaten krankheitsbedingt. Die Muttertiere werden dabei häufig als reine Gebärmaschinen missbraucht und anschließend krank auf den Müll geworfen.

Zusammengefasst…

  • Nur bei einem seriösen Züchter kaufen
  • Zuchtstätte beurteilen
  • Zuchtstätte öfter besuchen
  • Muttertier anwesend und aufgeschlossen
  • Welpen gesund und aufgeschlossen
  • Unseriöse Züchter anzeigen
  • Welpe wird frühestens mit der achten Lebenswoche abgegeben
  • Welpe ist gechippt, entwurmt, hat Abstammungspapiere und EU-Impfpass
  • Als Käufer bekommt man einen Kaufvertrag
Wer auf der Suche nach einem zweiten Schatten ist, ist beim Pomeranian an der richtigen Adresse. ( Foto: Shutterstock-OlesyaNickolaeva )

Wer auf der Suche nach einem zweiten Schatten ist, ist beim Pomeranian an der richtigen Adresse. ( Foto: Shutterstock-OlesyaNickolaeva )

Pomeranian-Preis

Kosten für Anschaffung, Erstausstattung und Weiteres.

Gute und seriöse Züchter bieten einen Pomeranian-Welpen momentan für ca. 2.000 Euro an. Kostet ein Pomeranian-Welpe bei einem Züchter sehr viel weniger, sollte man kritisch sein.

Der Pomeranian-Welpe benötigt in der Erstausstattung die gleichen Dinge wie andere vergleichbare Hundewelpen auch. Es braucht für die Sicherheit und Führigkeit des Tiers ein Geschirr und Halsband. Außerdem sollte eine Transportbox für das Auto und den Arztbesuch angeschafft werden. Zuhause sollten Decke, Napf, Körbchen, Leckerlis, Spielzeug, Fressen und Kauartikel bereitstehen. Für die Pflege braucht man Shampoo, Bürste, Flohkamm und Zeckenzange. Der Kostenpunkt liegt dabei zwischen 250 und 300 Euro.

Die weiteren Kosten für einen Pomeranian sind: Hundefutter, Pflegemittel, Steuer, Versicherung, Tierarzt, Hundeschule/Hundeverein.

Der Pomeranian ist für eine Mini-Rasse recht robust und hat nur wenige rassetypische Probleme.  ( Foto: Shutterstock- ElenaYakimova )

Der Pomeranian ist für eine Mini-Rasse recht robust und hat nur wenige rassetypische Probleme. ( Foto: Shutterstock- ElenaYakimova )

Pomeranian-Welpen

Ein hundesicheres Zuhause und gute Sozialisierung sind wichtig.

Entscheidet man sich für einen Pomeranian-Welpen ist das Zuhause zunächst hundesicher zu machen. Elektrokabel, kleine Teile, Kinderspielzeug, Putzmittel, giftige Pflanzen und Lebensmittel stellen Gefahren für den kleinen Vierbeiner da.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase von einigen Tagen, sollte der Besuch einer Hundeschule auf dem Programm stehen. Im besten Fall sucht man hierzu bereits vor dem Einzug des Pomeranian-Welpen eine geeignete Hundeschule. Der aufgeweckte Neuzugang wird hier neue Hundefreunde in seinem Alter finden und insgesamt auf sein neues Leben gut vorbereitet.

Besonders prägend ist für einen Hundewelpen die 9. bis 12. Lebenswoche. Man nennt dieses vierwöchige Zeitfenster im Leben des Hundewelpen Sozialisierungsphase. Hier werden wichtige Dinge zum sozialen Verhalten im Umgang zwischen Hund und Mensch, Hund und Hund, sowie Hund und fremden Dingen oder Menschen sowie ungewohnte Eindrücke erlernt und geprägt.

Weil diese Phase als besonders wichtig gilt, muss der Hund hier mit Spaß und Freude auf sein zukünftiges Leben vorbereitet und der Charakter des Tieres gestärkt werden. Beim Pomeranian ist dies auch der perfekte Zeitpunkt, um die Schwierigkeiten mit dem Alleinsein in Angriff zu nehmen. Das Anti-Kläff-Training ist auch in dieser Phase zu absolvieren.

Entwicklungsphasen des Pomeranian-Welpen

  1. Vegetative Phase, 1.-2. Woche
  2. Übergangsphase, 2. Woche
  3. Prägungsphase, 3.-8. Woche
  4. Sozialisierungsphase, 9.-12. Woche
  5. Rangordnungsphase, 13.-16. Woche
  6. Rudelordnungsphase, 5-6. Monat
  7. Pubertät, 7.-12. Monat
  8. Der erwachsene Hund, 3-7 Jahre
  9. Hundesenioren, ab 8 Jahre
Wie bei allen Rassehunden sind auch beim Pomeranian Mischlinge zu finden.  ( Foto: Shutterstock-Tarakanbix )

Wie bei allen Rassehunden sind auch beim Pomeranian Mischlinge zu finden. ( Foto: Shutterstock-Tarakanbix )

Pomeranian: Gesundheit & Pflege

Kleine Fellkugel mit nur wenigen Zuchtproblemen.

Im Gegensatz zu anderen Mini-Rassen ist der Pomeranian nicht stark überzüchtet. Dennoch hat die kleine Variante des Deutschen Spitzes an der ein oder anderen Stelle ihre Schwächen. Ähnlich wie bei anderen kleinen Hunden können Probleme mit den Kniescheiben auftreten. Beim Pomeranian sind außerdem typische gesundheitliche Probleme Herzerkrankungen und Atemprobleme.

Außerdem ist die Hitzeempfindlichkeit der Pomeranians zu beachten. An heißen Tagen sollten die längeren Gassi-Runden am Morgen und Abend absolviert werden. Ein schattiges Plätzchen, sowie ein immer voller Trinknapf sind im Sommer außerdem Pflicht.

Der Pomeranian sollte in Sachen Gewicht immer gut beobachtet werden. Selbst ausgewachsen wiegt ein Tier nur etwa drei Kilogramm. Ein hochwertiges Futter ist deswegen für den Pomeranian sehr wichtig. Futter mit mindestens 70% Fleischanteil ist hier empfehlenswert. Kräuter, Mineralien, püriertes Obst und Gemüse sind in der optimalen täglichen Futterration enthalten. Die jeweilige Fütterungsmethode (Barf, Nass, Trocken) hängt von den persönlichen Vorlieben ab.

Trotzdem ist die Portionsgröße immer genau zu überprüfen. Übergewicht kann beim Pomeranian den Knochenbau und den Organen schaden. Erkrankungen mit Durchfall können für die Federgewichte sehr schnell gefährlich werden. Tritt eine solche Erscheinung auf, ist sofort der Tierarzt aufzusuchen.

Auch wenn der Pomeranian nicht zu Verfilzungen neigt, ist die Fellpflege immer gewissenhaft zu erledigen und täglich durchzuführen. So bleibt das Tier sauber. Für die Mensch-Hund-Bindung kann das behutsame Bürsten ebenfalls zuträglich sein.

Gesundheit & Pflege des Pomeranian zusammengefasst

  • Atemprobleme
  • Herzerkrankungen
  • Kniescheibenprobleme
  • Bei Durchfall besteht Lebensgefahr
  • Hochwertiges Futter
  • Regelmäßige Fellpflege

Pomeranian & Erziehung

Mit Spaß und Freude bei der Sache.

Der Pomeranian sollte bereits vor Einzug in sein neues Zuhause in einer Hundeschule angemeldet werden. Mit seinem Menschen zu spielen macht dem Pomeranian besonders viel Spaß und Freude. Gleichzeitig kann hier der Grundstein für eine gute Erziehung des Pom gelegt werden. Unter professioneller Anleitung kann man in der Hundeschule dem Pomeranian liebevoll und konsequent den Grundgehorsam anerziehen.

Schnelle Erfolge sind selbst bei Hundeanfängern in der Pomeranian-Erziehung zu erwarten. Ist einmal der Grundgehorsam erlernt, kann man dem Pomeranian weitere Dinge beibringen. Das Thema Alleinsein und unerwünschtes Kläffen steht dann als nächstes auf dem Programm.

Der Pomeranian täuscht mit seiner Körpergröße, ist allerdings sehr schlau und hat Freude am Lernen. Mit Forderung und Förderung wird er schnell zu einem ausgeglichenen Hund.

Zu beachten ist allerdings, dass man den Pom nicht überfordert. Die körperliche und geistige Überlastung ist bei ihm wie bei allen anderen Hunden contra produktiv. Stundenlanges Üben sollte vermieden und stattdessen kleine Lerneinheiten zum Festigen des Gelernten eingelegt werden. Auch Ruhezeiten sind zu dieser Festigung unbedingt zu berücksichtigen.

Die Erziehung des Pomeranian zusammengefasst:

  • Hundeschule besuchen
  • Hat Spaß am Lernen
  • Alleinlassen üben
  • Nicht überfordern
  • Auf Ruhezeiten achten

Die Aktivität des Pomeranians

Ein Hansdampf in allen Ecken.

Mit dem Pomeranian kann man viele unterschiedliche Freizeitaktivitäten ausprobieren. Das normale Spazierengehen kann dabei um einige Hundesportarten erweitert werden. Zum Beispiel Agility, Dog Dance oder Obience könnten dem Pomeranian viel Spaß bringen. Dabei wird man seine besonderen Vorlieben schnell feststellen können. Ruhezeiten sind hierbei allerdings immer zu berücksichtigen, damit der kleine Pomeranian nicht überfordert wird.

Pomeranian Aktivitäten zusammengefasst

  • Spazierengehen
  • Agility
  • Dog Dance
  • Obedience
  • Nicht überfordern
  • Auf Ruhezeiten achten

Häufige Fragen in der Zusammenfassung

Welchen Unterschied gibt es zwischen Pomeranian und Zwergspitz?

Hierbei handelt es sich um ein und denselben Hund. Der Pomeranian ist also der Zwergspitz. Bei „Pomeranian“ handelt es sich lediglich um den englischen Namen, der von seinem Ursprung in der Region Pommern herrührt.

Sind Pomeranians schwer zu erziehen?

Da Pomeranians sehr viel Spaß am Lernen haben ist die Erziehung unter der richtigen Anleitung in einem geeigneten Tempo nicht schwierig.

Wieviel kostet ein Pomeranian?

Einen garantiert gesunden Pomeranian erhält man nur bei einem seriösen Züchter. Dieser wird für das Tier um die 2.000 Euro verlangen. Sehr viel günstiger angebotene Welpen stammen häufig nicht von vertrauensvollen Züchtern.

Wie oft muss man mit einen Pomeranian Gassi gehen?

Trotz der sehr viel kleineren Statur der Pomeranians gehen diese Vierbeiner genauso gerne nach draußen wie andere Hunde. Man sollte also mehrere Spaziergänge oder andere Aktivitäten in den Alltag integrieren. Mit weniger Bewegung ist der Pomeranian nicht ausgelastet und kann verhaltensauffällig werden.

Ist der Pomeranian anfällig für Krankheiten?

Der Pomeranian kann gesundheitliche Probleme im Bereich Herzerkrankungen, Atemprobleme und fehlerhafte Kniescheiben bekommen. Jedoch ist diese Mini-Rasse noch nicht so überzüchtet wie andere.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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