Golden Retriever: Seine Fangemeinde ist riesengroß

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Der Golden Retriever ist der beliebteste Familienhund und das aus gutem Grund. Sein ausgeglichenes Wesen, sein treuer Charakter und sein wunderschönes, goldig glänzendes Fell machen ihn zu einer wahren Schönheit und einem großartigen Familienmitglied. Als echtes Arbeitstier gehört er gefordert und gefördert.

Golden Retriever Aussehen

Sowohl als Jagdhund, Familienhund, Dienst und Rettungshund er begeistert in allen Disziplinen. (Foto: Shutterstock-Veronika Seppanen )

Sowohl als Jagdhund, Familienhund, Dienst und Rettungshund er begeistert in allen Disziplinen. (Foto: Shutterstock-Veronika Seppanen )

Schöner kann ein Hund nicht sein.

Sieht man einen Golden Retriever, fällt der Blick sofort auf das schöne, goldfarbene Fell. Aus gutem Grund wird der Golden Retriever, liebevoll auch Golden oder Goldie genannt. Seine Fellfarben reichen von Rotgold, Gelbgold über Gold bis hin zu Weißgold. Das Haarkleid am Bauch, Brust, Rückseite der Vorderläufe und die Rute erinnern eher an ein Federkleid. Am Rücken liegt das Fell eng an. Kältere und nässere Tage kann er gut vertragen, denn der Golden Retriever hat eine üppige Unterwolle.

Die Proportionen vom Kopf beginnend über seinen kompletten Körperbau ist wohl proportioniert. Die Farbe seiner Nase kann sich um Sommer von Schwarz auf hell umfärben. Der Stop ist ausgeprägt. Der Fang groß und weich. Der sanfte Blick mit den dunklen Augen kann man kaum widerstehen. Je nach Geschlecht kann seine Größe 51 bis 61 Zentimeter erreichen. Das Gewicht liegt bei 34 bis 40 Kilogramm. Standardisiert ist der Golden Retriever im FCI (Fédération Cynologique Internationale) in der Gruppe 8, Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde.

Sieht man einen Golden Retriever, fällt der Blick sofort auf das schöne, goldfließende Fell. (Foto: Shutterstock- _SasaStock)

Sieht man einen Golden Retriever, fällt der Blick sofort auf das schöne, goldfließende Fell. (Foto: Shutterstock- _SasaStock)

Wichtiges über den Golden Retriever zusammengefasst

  • Wohlproportionierter, mittelgroßer Hund
  • Gold in vielen Varianten so ist sein Haarkleid
  • Fließendes, fedriges Fell
 

Golden Retriever & Charakter

Ein friedlicher, vielseitig verwendbarer Arbeitshund

Sowohl als Jagdhund, Familienhund, Dienst- und Rettungshund ist der Golden Retriever geeignet. Er gehört zu den Hunderassen die möchte gefordert werden möchten. Artgerechtes Halten bedeutet, diesen Wesenszug zu berücksichtigen. Einen ausgeglichenen, glücklichen Golden hat man, wenn das Trainings oder Arbeitsprogramm möglichst ausgeglichen und abwechslungsreich gestaltet ist.

Zwei Linien gibt es in der der Golden gezüchtet wird:

  • Die Field Trial Linie für die Jagd
  • Die Show Linie für Familien

Der Golden Retriever ist friedvoll, fröhlich und verspielt. Er liebt es, sich zu bewegen, tobt und springt gern mit anderen Fellnasen um die Wette. In seiner Eigenschaft als Jagdhund liebt er es zu apportieren und zu schwimmen. Ängstlichkeit oder auch Zögerlichkeit passen nicht zum Golden Retriever.

Der Golden Retriever lässt sich leicht führen, er lernt schnell und seine Intension ist es, seinem Menschen zu gefallen. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem perfekten Assistenzhund, Rettungshund oder auch Drogenspürhund. Der intelligente, aufgeschlossene und soziale Hund ist am liebsten mit seinen Menschen zusammen. Alleinsein ist für den Goldie nichts. Auch bei Regen oder Schnee wird er auf seine Gassirunden bestehen, denn dem Retriever ist das Wetter ob Regen oder Schnee egal.

Wichtiges über den Golden Retriever zusammengefasst

  • Arbeitsfreudig
  • Intelligent
  • Verspielt
  • Menschenbezogen
Die Geschichte ist gut dokumentiert, das kommt daher, weil diese noch nicht sehr alt ist. (Foto: Shutterstock-Olya Komarova )

Die Geschichte ist gut dokumentiert, das kommt daher, weil diese noch nicht sehr alt ist. (Foto: Shutterstock-Olya Komarova )

Golden Retriever: Pflege

Das Fell des Retrievers braucht etwas Pflege damit es so wunderschön bleibt

Die meisten Hunderassen müssen nur alle drei Monate mal gebadet werden. Der Retriever sollte allerdings etwa alle zwei Wochen, spätestens aber nach sechs Wochen in die Badewanne. Der Grund dafür ist sein dickeres Fell. Regelmäßiges Bürsten sorgt nicht nur für gute Hautdurchblutung, sondern entfernt auch abgestorbene Hautpartikel. Vergessen darf man auch die regelmäßige Kontrolle seiner Ohren, Augen, sein Maul und auch seine Pfoten nicht.

Für die Pflege muss angeschafft werden:

  • Bürsten
  • Flohkamm
  • Hunde-Shampoo
  • Zeckenzange
Seit vielen Jahrzehnten gehört der Golden Retriever zu den beliebtesten Familienhunden weltweit. Leider wussten das auch geldgeile Hinterhof-Vermehrer denen die Gesundheit der Welpen egal war. (Foto: Shutterstock- Photo_mts )

Seit vielen Jahrzehnten gehört der Golden Retriever zu den beliebtesten Familienhunden weltweit. Leider wussten das auch geldgeile Hinterhof-Vermehrer denen die Gesundheit der Welpen egal war. (Foto: Shutterstock- Photo_mts )

Golden Retriever & Erziehung

Was der Mensch vormacht, macht der Retriever nach.

Der Golden Retriever ist ein sehr gutmütiger Hund. Hat er von Anfang an eine konsequente Erziehung, wird er ein sehr angenehmer und sozialer Vierbeiner. Ist der Hund erst gut erzogen, kann man ihm getrost die ein oder andere Freiheit zugestehen. Wenn diese Grundkommandos zu 99,9 % funktionieren, dann hat man wirklich Spaß mit seinem Begleiter.

Getrost kann sich auch ein Hundeanfänger an die Erziehung eines Golden Retrievers wagen. Er lernt sehr schnell und gerne. Darauf lassen sich auch weitere Aktivitäten aufbauen.

Wichtiges über den Golden Retriever zusammengefasst

  • Auch Hundeanfänger bekommen die Erziehung hin
  • Grundkommandos sind der Anfang für weitere Aktivitäten
  • Gelehriger Hund
Der Golden Retriever liebt es in der Natur zu sein, dort fühlt er sich am wohlsten. Also der optimale Begleiter für Menschen die sich auch am liebsten in der Natur aufhalten. ( Foto: Shutterstock- Evgeny Bakharev )

Der Golden Retriever liebt es in der Natur zu sein, dort fühlt er sich am wohlsten. Also der optimale Begleiter für Menschen die sich auch am liebsten in der Natur aufhalten. ( Foto: Shutterstock- Evgeny Bakharev )

Golden Retriever: Familienhund

Bildschöner Hund mit viel Power und Sinn für die Familie

Der Golden Retriever hat einen besonderen und einmaligen Charakter und eignet sich hervorragend als Familienhund. Er kommt super mit Kindern aus und er wünscht sich nichts mehr als ein vollwertiges Mitglied der Familie sein.

Der Golden Retriever liebt es, in der Natur zu sein, dort fühlt er sich am wohlsten. Also der optimale Begleiter für Menschen, die sich ebenfalls am liebsten in der Natur aufhalten. Von Extremsport ist nicht die Rede. Lange und abwechslungsreiche Spaziergänge, gern auch mit einem Abstecher an ein Gewässer, um ihn einfach mal ins kühle Nass springen zu lassen, tun dem Vierbeiner sehr gut.

Am Wochenende geht er gerne mit zum Wandern, springt neben dem Fahrrad her oder nimmt an einem intensiv Apportierkurs teil. Mit diesen Aktivitäten ist eine artgerechte Auslastung garantiert, jetzt muss noch seine Intelligenz gefördert und gefordert werden: Mantrailing, Agility oder auch Dog Dance sind ideal dafür.

Wichtiges über den Golden Retriever zusammengefasst:

  • Liebt Kinder
  • Spazierengehen
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Wandern
  • Apportieren
  • Mantrailing
  • Agility
  • Dog Dance
Ein seriöser Züchter ist Mitglied in einem VDH einem anerkannten Golden Retriever Zuchtverein und wenn er für einen Golden Retriever Welpen einen Preis zwischen 1.800 und 3.000 Euro verlangt ist, das vollkommen in Ordnung. (Foto: Shutterstock-Elayne Massaini _)

Ein seriöser Züchter ist Mitglied in einem VDH einem anerkannten Golden Retriever Zuchtverein und wenn er für einen Golden Retriever Welpen einen Preis zwischen 1.800 und 3.000 Euro verlangt ist, das vollkommen in Ordnung. (Foto: Shutterstock-Elayne Massaini _)

Golden Retriever: Herkunft der Rasse

Als Hund für das vornehmste Hobby dieser Zeit

Die Geschichte ist gut dokumentiert, das kommt daher, dass diese noch nicht sehr alt ist. Nicht nur in Schottland, sondern in ganz Großbritannien galt die Jagd als vornehmste Freizeitbeschäftigung. Sir Dudley Majoribanks (1820 – 1894), Rechtsanwalt und Politiker und späterer Lord of Tweedmouth, war ebenfalls ein begeisterter Jäger. Nicht nur das auch auf die Zucht von Hunden, die das erlegte Flugwild apportieren konnten, hatte er sich fokussiert.

1864 erwarb er von einem Schuhmacher aus Brighton einen gelben Wavy-Coated-Retriever auch St. Johns Dog genannt. Diese Rasse ist mittlerweile ausgestorben. Ein Rüde Namens Nous war der einzige gelbe Welpe des Wurfes. Weitere Welpen hatten schon schwarzes Fell. Majoribanks nahm den Hund mit auf sein neuerworbenes Anwesen „Guisachan“ in den schottischen Highlands.

Dort bildete man den kleinen Nous für Wavy-Coated-Retriever typisch zum Apportierhund für die Wildgeflügel-Jagd aus. Ebenfalls die Tweed-Water-Spaniels waren begeisterte Apportierhunde und scheuten sich nicht davor, auch aus dem Wasser das erlegte Wildgeflügel zu holen. Man ging noch einen Schritt weiter, man züchtete Hunde, die auch aus großer Entfernung Wild aufspüren und aus dem Wasser holen konnten. Auch der Tweed- Water-Spaniel ist leider ausgestorben.

Wer berufsbedingt sein Tier regelmäßig lange allein lassen muss, der sollte sich diese menschenbezogene Rasse nicht anschaffen. (Foto: Shutterstock-Cindy Hughes )

Wer berufsbedingt sein Tier regelmäßig lange allein lassen muss, der sollte sich diese menschenbezogene Rasse nicht anschaffen. (Foto: Shutterstock-Cindy Hughes )

Sir Dudley Majoribanks verpaarte Nous und Bell miteinander und erhielt aus diesem Wurf vier gelbe Welpen, alles Hündinnen. Diese Welpen und deren Nachfahren verpaarte man weiter mit Wavy-Coated-Retrievern und Tweed-Water-Spaniels, sowie mit Irish Settern. Ebenfalls ein sandfarbener Bluthund soll in dieser Linie mit eingekreuzt worden sein.

Somit gilt dieser erste Wurf von Bell und Nous als der Ursprung des heutigen Golden Retrievers.

Zwei Linien entwickelten sich Mitte des 20. Jahrhunderts innerhalb der Golden Retriever Zucht. Die eine Linie der Field- Trial-Retriever eignete sich perfekt als Jagdhund. Die zweite Linie, die sogenannte Show-Linie, sollten nicht nur Erfolge bei Ausstellungen erzielen, sondern sich auch als Familienhund eigenen. In der Show Linie ist der bring und Beutetrieb wenig bis kaum ausgeprägt.

1913 wurde der gelbgoldene Retriever offiziell vom britischen Kennel Club als Retriever Rasse anerkannt. 1920 gründetete man dann in England den ersten Rasseclub und nannte die Rasse in Golden Retriever um.

Am 2.12.1954 wurde der Golden Retriever im FCI (Fédération Cynologique Internationale) in der Gruppe 8, Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde als Rassehund anerkannt.

Wichtiges über den Golden Retriever zusammengefasst:

  • Mitte des 19. Jahrhunderts in Schottland gezüchtet
  • Als Jagdhund zum Apportieren eingesetzt
  • Im englischen Kennel Club als Rasse anerkannt
  • Mitte 20. Jahrhundert zweite Linie als Show und Familienhund
  • 1954 als Rasse im FCI standardisiert
 

Golden Retriever: Für wen geeignet?

Ein Hund mit viel Power der körperliche und geistige Auslastung braucht.

Wer berufsbedingt sein Tier regelmäßig lange allein lassen muss, der sollte sich diese menschenbezogene Rasse nicht anschaffen. Der Golden Retriever braucht körperliche und geistige Auslastung. Menschen, die viel ausgehen oder auch für diejenigen, die ihre Freizeit lieber auf dem Sofa verbringen, sollten gut überlegen, ob sie die nächsten 10-14 Jahre die Verantwortung für einen so aktiven und menschenbezogenen Hund wollen. Auch die körperliche Verfassung des Besitzers sollte so gut sein, dass täglich ausgiebige Spaziergänge möglich sind.

Schwimmen, apportieren und der Golden Retriever gehören einfach zusammen. Deshalb sollte der neue Besitzer ihm möglichst täglich diese Möglichkeit bieten. Dass ein Retriever in einer Stadtwohnung nicht artgerecht gehalten werden kann, versteht sich von selbst. Ein Haus mit Garten ist deshalb die beste Wahl, damit der Hund ausgelastet ist und nicht verhaltensauffällig wird.

Die Show Linie eignet sich sehr gut als Familienhund. Auch Singles, die Zeit und Lust haben, den Hund auszulasten, sich mit ihm zu beschäftigen, ist der Goldie ein treuer und ergebener Hundefreund. Ältere Menschen sollten sich ehrlich und aufrichtig einschätzen, ob sie auch wirklich den täglichen Bewegungs- und Beschäftigungsdrang des Golden Retriever gerecht werden können. Wer überlegt, ob er sich einen Hund anschafft, sollte seine Lebensbedingungen und sein Lebensziel anschauen und dementsprechend die Entscheidung für oder gegen einen Hund treffen. Hundeschulen und auch Hundetrainer stehen für Fragen bereits im Vorfeld beratend zur Verfügung.

Wichtiges über den Golden Retriever zusammengefasst:

  • Menschenbezogener Hund
  • Bewegungsfreudig
  • Will auch geistig beschäftigt werden
  • Familienhund
  • Als Stadthund ungeeignet
Passt der Hund in die Lebensplanung und das für die nächsten 10 bis 14 Jahren? (Foto: Shutterstock-_Fernando Castelani )

Passt der Hund in die Lebensplanung und das für die nächsten 10 bis 14 Jahren? (Foto: Shutterstock-_Fernando Castelani )

Golden Retriever: Gesundheit & Erbkrankheiten

Unkontrollierte Verpaarungen haben der Gesundheit des Hundes geschadet.

Seit vielen Jahrzehnten gehört der Golden Retriever zu den beliebtesten Familienhunden weltweit. Hinterhof-Vermehrer sorgen allerdings immer wieder dafür, dass fehlerhafte Züchtungen entstehen. Kranke Elternpaare wurden in unhygienischen Zuchtstätten, nicht artgerecht gehalten und unkontrolliert verpaart. Diese Zustände forderten auch beim Golden Retriever ihren Tribut.

So entstanden Erbkrankheiten wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED) und Epilepsie. Augenkrankheiten wie Progressive Retina Atrophy (PRA) und Hereditärer Katarakt (HC). Ein seriöser Züchter wird schon vor der Verpaarung die potenziellen Elterntiere genau unter die Lupe nehmen. Sicher lassen sich nicht alle Krankheiten verhindern, aber sicher minimieren und das wäre ja schon als Erfolg zu verbuchen.

Der Golden Retriever ist eine wahre Schönheit und das liegt nicht zuletzt am wundervollen goldenen Haarkleid. Damit das wunderschöne Fell so seidig und glänzend bleibt, muss es regelmäßig gebürstet werden. Leider haart der Golden auch das ganze Jahr über, wenn es nicht regelmäßig gebürstet wird.

Hochwertiges Hundefutter trägt ebenfalls zur Gesundheit, zum Wohlbefinden und zum seidigen Glanz des Haarkleides beim Golden Retriever bei.

Wichtiges über den Golden Retriever zusammengefasst

  • Epilepsie
  • Progressive Retina Atrophy (PRA)
  • Hereditärer Katarakt (HC)
  • Regelmäßige Fellpflege
  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Ellbogendysplasie (ED)
Der Golden Retriever ist ein sehr gutmütiger Hund. Hat er von Anfang an eine konsequente Erziehung erhalten ist der Rest einfach nur Freude und Spaß. (Foto: Shutterstock-_trofalenaRV )

Der Golden Retriever ist ein sehr gutmütiger Hund. Hat er von Anfang an eine konsequente Erziehung erhalten ist der Rest einfach nur Freude und Spaß. (Foto: Shutterstock-_trofalenaRV )

Mischling

Nicht jede Familie entscheidet sich für einen reinrassigen Golden Retriever. Es gibt viele Gründe für einen Mischlingshund. Bei einem Mischling sind gute Eigenschaften von unterschiedlichen Rassen verpaart.

Die bekanntesten sind:

  • Australian Retriever ein Mix zwischen: Golden Retriever x Australian Shepherd.
  • Beago Retriever ein Mix zwischen: Golden Retriever x Beagle.
  • Golden Dox ein Mix zwischen: Golden Retriever x Dackel.
  • Golden Boxer ein Mix zwischen: Golden Retriever x Boxer.
  • Gollie ein Mix zwischen: Golden Retriever x Collie.
  • Goldmation Retriever ein Mix zwischen: Golden Retriever x Dalmatiner.
 

Wichtige Fragen im Überblick

Ist der Golden Retriever ein Familienhund?

Ein Retriever aus der Show-Linie ist super für Familien geeignet. Seine ausgeglichene und freundliche Art macht ihn zu einem tollen Familienhund.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Golden Retriever und Labrador Retriever?

Beide Rassen sind eine kleinere Version eines Neufundländers, dem mittlerweile ausgestorbenen St-Johns-Hund ab. Die heutige Version des Golden Retrievers hat noch drei weitere Rassen in seinen Genen. Den auch mittlerweile ausgestorbenen Tweed-Water-Spaniel, Irish Setter und zu Beginn der Zucht wurde einmal ein sandfarbener Bluthund eingekreuzt.

Sind Golden Retriever pflegeleicht?

Grundsätzlich ja. Etwas Pflege braucht das Fell. Durch seine starke Unterwolle neigt das Haarkleid zu Verfilzungen, wenn es nicht regelmäßig gebürstet wird. Wenn man nicht ständig Hundehaare aufsammeln möchte, dann sollte man das mehrmals die Woche tun.

Hat der Golden Retriever Erbkrankheiten?

Durch skrupellose Hinterhofvermehrer leidet die Rasse heute zunehmend an Erberkrankungen wie: Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED), Epilepsie, Progressive Retina Atrophy (PRA), Hereditärer Katarakt (HC).

Was muss bei der Anschaffung eines Golden Retrievers beachtet werden?

Nur bei seriösen Züchtern sollte man einen Welpen kaufen. Diese nehmen sich auch die Zeit, sich ausreichend mit ihnen zu beschäftigen. Ein nicht ausgelasteter Golden Retriever wird aller Wahrscheinlichkeit verhaltensauffällig.

Über den Autor

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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