Labradoodle: Energiebündel und Überraschungsei

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Der Labradoodle wird aus einem Labrador und einem Pudel gezüchtet. Um die jeweiligen positiven Eigenschaften der Hunderassen zu erhalten, werden hierfür bewusst zwei reinrassige Elterntiere verpaart. In Fachkreisen wird der Labradoodle als Hybridhund oder auch Designhund genannt. Der ursprüngliche Einsatz der Labradoodle lag im Bereich der Assistenz und Therapie für blinde Allergiker. Heute wird der Labradoodle allerdings auch als Begleit- und Familienhund eingesetzt und er wird immer beliebter.

Labradoodle Aussehen

Der Labradoodle verbindet aufgrund seiner Mischung zwei Charaktere miteinander: die des Labradors und die des Pudels. Typische Eigenschaften ist seine besondere Intelligenz, Gelehrigkeit und Verspieltheit.  (Foto: Shutterstock-_Jennifer McCallum )

Der Labradoodle verbindet aufgrund seiner Mischung zwei Charaktere miteinander: die des Labradors und die des Pudels. Typische Eigenschaften ist seine besondere Intelligenz, Gelehrigkeit und Verspieltheit. (Foto: Shutterstock-_Jennifer McCallum )

Der Labradoodle ist ein wahres Überraschungsei

Das optische Ideal des Labradoodles ist schwer zu definieren. Als sogenannter Hybridhund ist der Labradoodle weder vom FCI (Fédération Cynologique Internationale) noch vom des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) als selbstständige Rasse klassifiziert. Aus diesem Grund werden auch keine Standards des Aussehens, Wesens oder Charakters festgelegt.

Zur Verpaarung werden für Labradoodle reinrassige Labradore und reinrassige Königspudel eingesetzt. Das Ergebnis ist dabei ein echtes Überraschungsei. Grundsätzlich kann man den Labradoodle allerdings wie folgt beschreiben: ein mittelgroßer bis großen Hund mit plüschigem Fell. Seine Rute ist meist leicht gebogen und lang. Am Kopf besitzt er zwei abgerundete Ohren und seine Augen strahlen Aufmerksamkeit und Interesse aus.

Die Fellstruktur des Labradoodle kann sehr unterschiedlich ausfallen. Durch seinen Pudel-Anteil kann sich ein langes gelocktes Fell entwickeln, vom Labrador würde ein kurzes, glattes Fell stammen.

Farblich sind die Möglichkeiten ebenso vielfältig wie beim Pudel. Möglich sind ein- oder zweifarbiges Fell, bei dem Farbkombinationen aus schwarz, braun, apricot oder auch weiß vorkommen können.

Zusammengefasst sieht der Labradoodle so aus

  • Man kann keine einheitliche Aussage machen
  • Groß bis mittelgroß
  • Fellstruktur von lockig plüschig bis kurz und glatt
  • Vielfältige Fellfarben des Pudels möglich
 

Labradoodle & Charakter

Ein intelligenter und verspielter Hund

Der Labradoodle verbindet aufgrund seiner Mischung zwei Charaktere miteinander: die des Labradors und die des Pudels. Typische Eigenschaften ist seine besondere Intelligenz, Gelehrigkeit und Verspieltheit. Beide Rassen sind ursprünglich Jagdhunde gewesen, weswegen auch der Labradoodle gerne im Freien ist und die Welt erkundet.

Je nach Ausprägung der Elternrasse apportieren einige Labradoodle besonders gern, andere lernen lieber Tricks. Oder beides ist gleich stark ausgeprägt. Der Züchter kann dabei die Richtung bestimmen, in die sich der Labradoodle entwickelt. Eine hundertprozentige Kontrolle hat man darüber allerdings nicht.

Der Labradoodle ist für viele Hundesportarten zu begeistern. Dies rührt daher, dass der Pudel besonders klug und der Labrador sehr gelehrig ist. Ausreichende Bewegung ist daher für einen Labradoodle genauso wichtig, wie geistige Beschäftigung. Bei Unterforderung läuft man Gefahr, dass der Hund verhaltensauffällig wird. Diese Tatsache gilt für die Vierbeiner im Allgemeinen.

Zusammengefasst ist der Labradoodle

  • Vereint zwei Charakteren
  • Welcher Charakter stärker ausgeprägt ist, ist nicht vorhersehbar
  • Klug
  • Gelehrig
  • Für Hundesportarten zu begeistern
Deshalb muss man seinen Labradoodle Züchter besonders sorgfältig auswählen.  Wichtig dabei ist ebenfalls, dass der Labradoodle Welpe aus einer F1 Generation Verpaarung kommt.   (Foto: Shutterstock- Picture-Pets)

Deshalb muss man seinen Labradoodle Züchter besonders sorgfältig auswählen. Wichtig dabei ist ebenfalls, dass der Labradoodle Welpe aus einer F1 Generation Verpaarung kommt. (Foto: Shutterstock- Picture-Pets)

Labradoodle: Pflege

Pflegeprogramm schon im Welpenalter absovieren

Beginnt man schon im Welpenalter den Kleinen an Baden und Bürsten zu gewöhnen sind diese Pflegeeinheiten kein Thema. Täglich sollte der Labradoodle gebürstet werden. Seine immer weiter wachsenden Haare müssen alle 6-8 Wochen geschnitten oder geschoren werden. Der alltägliche, normale Dreck lässt sich einfach und leicht ausbürsten. Den Labradoodle gibt es in zwei unterschiedlichen Haartypen, der „wire“ (drahtig) und der“wavy“ (wellig). Der australische Labradoodle hat keine Unterwolle und haart und riecht auch nicht.

Zusammenfassung der Labradoodle-Pflege

  • Im Welpenalter schon an die Pflege gewöhnen
  • Tägliches bürsten
  • Alle 6-8 Wochen Haarkleid kürzen
  • Zwei unterschiedliche Haartypen gibt es
Der Labradoodle ist als Familienhund ideal geeignet, immer vorausgesetzt, dass seine Sozialisierung richtig umgesetzt wurde.   (Foto: Shutterstock- Dina Uretski )

Der Labradoodle ist als Familienhund ideal geeignet, immer vorausgesetzt, dass seine Sozialisierung richtig umgesetzt wurde. (Foto: Shutterstock- Dina Uretski )

Labradoodle & Erziehung

Die Veranlagung von Intelligenz und „will to please“ macht es auch Hundeanfängern einfach

Die Erziehung des Labradoodles sollte relativ einfach gelingen. Dank seiner Labrador Retriever und Pudel Mischung liegt ihm das im Blut. Beide Hunderassen wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet. Sie sind deshalb besonders intelligent und der „will top lease“ ist bei ihnen ausgeprägt. Deshalb eignet sich der Labradoodle auch so gut für Anfänger.

Ein Besuch in der Hundeschule und die freizeitlichen Hundesportaktivitäten bereiten dem Labradoodle Freude. Verhalten, dass vom Besitzer nicht erwünscht ist, kann hier grundsätzlich abtrainiert werden.

Erziehung Labradoodle zusammengefasst

  • Einfache Erziehung durch Intelligenz und „will to please“ Veranlagung
  • Auch für Anfänger gut möglich
  • Hundeschule besuchen
  • Unerwünschtes Verhalten unterbinden
Der Labradoodle ist der ideale Gefährte für Aktivitäten in der Natur und vielseitige Hundesportarten.   (Foto: Shutterstock-lopolo)

Der Labradoodle ist der ideale Gefährte für Aktivitäten in der Natur und vielseitige Hundesportarten. (Foto: Shutterstock-lopolo)

Labradoodle Familienhund

Der Labradoodle ist ein toller Freizeit- und Sportpartner

Der Labradoodle eignet sich perfekt als Familienhund. Sein Wesen ist sanft, geduldig und nich aggresiv. Er ist verschmust und sozial ideale Voraussetzungen für Familien. Dennoch sollte man den Labradoodle ausreichend auslasten, schließlich steckt sowohl ein Pudel als auch ein Labrador Retriever in seinen Genen.

Der Labradoodle ist der ideale Gefährte für Aktivitäten in der Natur und vielseitige Hundesportarten. Wandern, Radfahren und stundenlange Spaziergänge sind für den Labradoodle ein großer Spaß. Vielfältige Hundesportarten wie Agility, Dog Dance, Tricks oder Mantrailing sind genau sein Ding.

Aufgrund der Veranlagung zurr Hüftgelenksdysplasie und Ellenbogendysplasie sollte man es mit dem Labradoodle allerdings nicht übertreiben. Bis zum ersten Lebensjahr sollte er seine Gelenke nicht strapazieren.

Für die Auswahl der Aktivitäten wird am Ende entscheidend sein, welche rassespezifischen Eigenschaften sich beim Labradoodle durchgesetzt haben. Nach wie vor sind diese Vierbeiner totale Überraschungseier.

Zusammenfassung ist der Labradoodle ein Familienhund?

  • Idealer Freizeit Gefährte
  • Verschmust und geduldig
  • Viele Hundesportarten möglich
  • Gelenke bis zum ersten Lebensjahr schonen
  • Was dem eignen Labradoodle gefällt, weiß man vorher nicht
 

Labradoodle: Herkunft der Rasse

Mit dem Labradoodle beginnt die Geschichte der Doodle-Hunde.

Der Labradoodle als Rasse ist noch einigermaßen jung. Im Jahr 1989 war Wally Conron, ein australischer Hundezüchter, Leiter des Zuchtprogramms der Royal Victorian Guide Dog Association in Australien.

Ende der 1980er Jahre sollte Conron auf Anfrage eines Ehepaars einen Blindenhund züchten, der für Allergiker geeignet ist. Als Assistenzhund sollte er der blinden Ehefrau zur Seite stehen. Ihr Mann war allerdings allergisch auf Hundehaare.

Zu dieser Zeit waren Labrador Retriever bereits als Blindenhunde im Einsatz. Durch die Kreuzung mit einem nicht haarenden großen Pudel (engl. Poodle) wollte Wally Conron dieser Eigenschaft für die Anforderungen des Ehepaars nutzen.

Im ersten Versuch verpaarte Conron die beiden Hunderassen miteinander und züchtete so drei Welpen. Allerdings war nur einer der drei Hunde tatsächlich hypoallergen. Diesen bildete die Association schließlich zum Blindenhund aus.

Wegen der relativ geringen Erfolgsquote bei seinem neuen Zuchtprogramm, stellte Wally Conron das Experiment schließlich ein. Auch in mehreren weiteren Würfen der beiden Rassen besaßen nämlich nur wenige Tiere die hypoallergenen Eigenschaften. Außerdem waren die entstandenen Hunde viel zu stürmisch, als dass sie als Blindenhunde hätten eingesetzt werden können.

Wie der Labradoodle zu seinem Namen kam

Die Royal Victorian Guide Dogs Association stand nach dem Zuchtprogramm vor dem Problem die entstandenen Welpen in geeignete Familien übergeben zu müssen, die sich auch ihrer Ausbildung annehmen. Leider gestaltete sich diese Suche schwierig und es gab kaum Familien die einen Mischling aufnehmen wollten.

Wally Conron kam schließlich auf die Idee als Gast in einer TV-Sendung aufzutreten, um auf diesem Wege Gastfamilien für die „Labradoodle“ zu finden. Diesen Namen erfand der Züchter extra für die TV-Show. Plötzlich waren die Menschen begeistert von dieser neuen „Rasse“.

Die Büchse der Pandora

Heute bereut es Wally Conron sehr den Labradoodle „designt“ zu haben. In einem Interview sagte er einmal: „Ich habe die Büchse der Pandora geöffnet“. Außerdem würde er diesen Schritt am liebsten rückgängig machen. Seinem Vorbild folgten leider viele unseriöse Züchter, die sich auf das Erzeugen von Hybridhunden stürzten. Die Folge waren Hunde mit unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen der Gelenke, Augen oder Hüften.

Da er ein Hybridhund ist, wird der Labradoodle weder vom FCI (Fédération Cynologique Internationale) noch vom des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) als eigene Rasse klassifiziert. Nur der CKC (Continental Kennel Club) in den USA hat den Australian Labradoodle als eigenständige Rasse anerkannt.

In Europa haben sich einige Australian Labradoodle Züchter zusammengetan und eine Stiftung mit dem Namen Alfa Europe gegründet, die sich dem Ziel einer kontrollierten Zucht mit Kodex und Zuchtordnung verschrieben haben.

Zusammenfassung der Labradoodle-Herkunft

  • 1989 Anfrage eines Ehepaares an die Royal Victorian Guide Dogs Association
  • Wally Conron Leiter des Zuchtprogramm der Association
  • Kreuzung zwischen Labrador Retriever und Großpudel
  • Als Blindenhund ungeeignet
  • Nicht vom FCI und VDH als Rasse anerkannt
Der Labradoodle als Rasse ist noch einigermaßen jung. Im Jahr 1989 war Wally Conron, ein australischer Hundezüchter, Leiter des Zuchtprogramms der Royal Victorian Guide Dog Association in Australien.  ( Foto: Shutterstock-_ Jne Valokuvaus )

Der Labradoodle als Rasse ist noch einigermaßen jung. Im Jahr 1989 war Wally Conron, ein australischer Hundezüchter, Leiter des Zuchtprogramms der Royal Victorian Guide Dog Association in Australien. ( Foto: Shutterstock-_ Jne Valokuvaus )

Für wen ist der Labradoodle geeignet?

Ein Hund, der nicht per se mit hypoallergenen Eigenschaften ausgestattet ist

Bei Allergikern ist es empfehlenswert sich vor dem Kauf eines Labradoodles auf verschiedene Hunderassen testen zu lassen. Labradoodle sind nämlich nicht immer mit hypoallergenen Eigenschaften ausgestattet. Generell gibt es keine Hunderase, die zu 100 Prozent hypoallergen ist.

Hundehaarallergiker reagieren, entgegen der Bezeichnung gar nicht auf die Haare per se allergisch. Viel mehr ist die allergische Reaktion auf bestimmte Eiweiße auf der Haut, im Speichel und dem Urin des Hundes zurückzuführen. Aus diesem Grund sind Menschen, die auf eine bestimmte Hunderasse allergisch reagieren auch nicht auf alle Hunderassen allergisch.

Der Labradoodle ist ein echtes Überaschungsei. Deshalb kann man auch nicht allgemein behaupten, dass er nicht haart.

Für Hundeliebhaber, die einen Gefährten für ihre sportive Freizeit in der Natur haben möchten, liegen mit dem Labradoodle genau richtig. Er ist hierzu der ideale Begleiter, denn sowohl Bewegung als auch geistige Herausforderungen gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen des verspielten Labradoodle.

Nach einer guten Sozialisierungsphase wird der Labradoodle gegenüber Kindern und anderen Hunden freundlich auftreten. Der Labradoodle ist als Familienhund ideal geeignet, immer vorausgesetzt, dass seine Sozialisierung richtig umgesetzt wurde. Sowohl Pudel als auch Labradore eigenen sich sehr gut als Ersthunde. Das macht auch den Labradoodle zu einem tollen Begleiter für Hunde-Neulinge. Liebevolle und konsequente Erziehung ist beim Labradoodle natürlich genauso wichtig wie bei anderen Hunden.

Für wen ist der Labradoodle geeignet?

  • Keine Hundehaar-Allergie vorhanden
  • Gern in der Natur
  • Sportiv
  • Als Ersthundebesitzer möglich
  • Zeit für eine liebevolle und konsequente Erziehung investieren
  • Denn Menschen mit einer Hundehaarallergie reagieren nicht auf die Haare eines Labradoodle
Die Royal Victorian Guide Dogs Association stand nach dem Zuchtprogramm vor dem Problem die entstandenen Welpen in geeignete Familien übergeben zu müssen, die sich auch ihrer Ausbildung annehmen. ( Foto: Shutterstock-pixelABC  )

Die Royal Victorian Guide Dogs Association stand nach dem Zuchtprogramm vor dem Problem die entstandenen Welpen in geeignete Familien übergeben zu müssen, die sich auch ihrer Ausbildung annehmen. ( Foto: Shutterstock-pixelABC )

Labradoodle: Gesundheit & Erbkrankheiten

Zu gesundheitlichen Problemen kann man bei einem Mischling wie dem Labradoodle nur schwer verlässliche Aussagen machen. Bereits bei den Elterntieren bestehende Probleme können weitervererbt werden. Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und die Augenkrankheit Progressive Retinaatrophie (PRA) sind möglich.

Die Fellpflege des Labradoodle ist verhältnismäßig unkompliziert. Zwei Mal in der Woche sollte der Vierbeiner gründlich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Augen, Zähne und Krallen können bei dieser Gelegenheit ebenfalls überprüft werden. Etwa alle sechs Wochen sollte ein Besuch beim Hundefriseur anstehen.

Zusammengefasst Gesundheit und Erbkrankheiten beim Labradoodle

  • Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogengelenksdysplasie, Augenkrankheit
  • Fellpflege ein bis zwei Mal die Woche
  • Regelmäßiger Besuch beim Hundefriseur
Zu gesundheitlichen Problemen kann man bei einem Mischling wie dem Labradoodle nur schwer verlässliche Aussagen machen.  (Foto: Shutterstock- Danita Delimont )

Zu gesundheitlichen Problemen kann man bei einem Mischling wie dem Labradoodle nur schwer verlässliche Aussagen machen. (Foto: Shutterstock- Danita Delimont )

Mischling

Ein Mischlingshund soll es sein, einige gäbe es zur Auswahl.
Den Labradoodle, den Borador, den Labbe, den Cavador, den Labrabull, den Chabrador, den Labrottie, den Dalmador und noch einige mehr. Die meisten
Labrador Mixe werden in der USA gezüchtet, in Deutschland sind diese Fellnasen aber immer mehr im Kommen. Wenn Interesse besteht bald wird es Züchter geben die einen Mischlingswelpen haben.

 

FAQ

Ist der Labradoodle ein Rassehund?

Vom FCI und vom VDH wird der Labradoodle nicht als eigene Rasse anerkannt. Lediglich der amerikanische CKC klassifiziert den Hund so.

Ist der Labradoodle ein Familienhund?

Sowohl der Labrador Retriever als auch der Pudel sind grundsätzlich familienfreundlich. Die Eigenschaften eines Mischlings kann man vorher schwer voraussagen, jedoch ist eine gute Sozialisierung Grundlage dafür den Labradoodle als Familienhund zu halten.

Welche typischen Krankheiten hat ein Labradoodle?

Krankheiten für den Labradoodle sind von seinen Elterntieren abhängig. Bei ihnen kann man bereits auf Erkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und der Augenkrankheit Progressive Retinaatrophie (PRA) achten.

Woher stammt der Labradoodle?

1989 wurde der Labradoodle erstmals von Wally Conron in Australien gezüchtet. Für die Royal Victorian Guide Dog Association verpaarte er im Zuchtprogramm einen Pudel mit einem Labrador Retriever.

Ist der Labradoodle ein Allergiker-Hund?

Labradoodle per se sind keine hypoallergenen Hunde. Auch sie können allergische Reaktionen hervorrufen. Keine Hunderasse ist zu 100 Prozent mit hypoallergenen Eigenschaften ausgestattet. Menschen reagieren auf bestimmte Eiweiße auf Haut, im Speichel oder Urin des Hundes.

Über den Autor

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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