Havaneser: das aktive Fellknäuel liebt sportive

Der Havaneser ist ein sehr Menschen bezogener Hund. Dank seiner Intelligenz und Wendigkeit liebt er es Tricks einzustudieren oder an unterschiedlichen Hundesportarten teilzunehmen. Auch beim Spazierengehen hat der kleine Hund viel Spaß. Mit Kindern versteht sich der Havaneser gut und er ist der perfekte Spielkamerad für sie. Sein seidiges Fell bedarf trotz fehlender Unterwolle einer intensiven Pflege.

Havaneser Aussehen

Eine sportive Seidenwolke auf vier Pfoten

Der Havaneser ist durch sein langes, schönes und seidiges Fell sehr auffällig. Die leicht gelockten Spitzen schließen sich an das sonst weiche und glatte Fellkleid an. Der Havaneser kann in verschiedenen Farben vorkommen. Braun- und Cremetöne, grau, schwarz, blau oder weiß, alles ist möglich. Der Kopf des kurzbeinigen Havanesers ist dabei quadratisch, sein Körper hat eine rechteckige Form.

Durch seine mandelförmigen dunklen Augen blickt der Hund fröhlich in die Welt. Auch wenn er nur eine Widerristhöhe von 23 bis 27 cm besitzt, ist der Havaneser gern sportlich aktiv. Dazu kommt ein Gewicht von bis zu 6 Kilogramm.

Im FCI (Fédération Cynologique Internationale) ist der Havaneser in der Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde. Sektion 1 Bichons und verwandte Rassen standardisiert.

Zusammengefasst ist der Havaneser…

  • Ein kleiner Hund
  • Seidiges, langes Fell in verschiedenen Farben
  • Mandelförmige dunkle Augen
Der Havaneser ist durch sein langes, schönes und seidiges Fell sehr auffällig.  (Foto: Shutterstock-Dorottya Mathe_)

Der Havaneser ist durch sein langes, schönes und seidiges Fell sehr auffällig. (Foto: Shutterstock-Dorottya Mathe_)

Havaneser & Charakter

Ein intelligenter Charmeur für die ganze Familie

Der Havaneser ist ein Familienhund, der sich durch seine Freundlichkeit, Anhänglichkeit und Unkompliziertheit auszeichnet. Der kleine Charmeur erobert durch seine neugierige und aufgeschlossene Art schnell alle Herzen. Dank seiner Intelligenz hat der Havaneser Spaß daran Tricks oder Kunststücke zu erlernen und legt dabei ein beachtliches Lerntempo vor.

Der gutgelaunte kleine Vierbeiner liebt viele Unternehmungen. Dabei ist er anderen Tieren gegenüber neugierig und aufgeschlossen. So entstehen schnell Hundefreundschaften. Er ist ein besonders aufmerksamer Hund und eignet sich deshalb auch als Wachhund. Dabei besitzt er eine ruhige Art und kläfft nicht gleich los.

Ohne genügend Auslastung und Aufmerksamkeit von seinen Menschen, macht sich der Havaneser jedoch durch Bellen bemerkbar. Der Havi wird nicht gerne von seinen Besitzern alleingelassen, was auf seine Menschenbezogenheit zurückzuführen ist. Ohne seine Menschen fühlt er sich einfach nicht wohl.

Zusammengefasst ist der Havaneser…

  • Unkompliziert
  • Freundlich
  • Intelligent
  • Aufmerksam
  • Menschenbezogen
Der Havaneser kommt, wie der Name schon sagt, aus Kuba. Seine Geschichte beginnt allerdings in ihrem Ursprung in Europa.  (Foto: Shutterstock-Dorottya Mathe)

Der Havaneser kommt, wie der Name schon sagt, aus Kuba. Seine Geschichte beginnt allerdings in ihrem Ursprung in Europa. (Foto: Shutterstock-Dorottya Mathe)

Havaneser-Geschichte

Ein Exil-Kubaner der die Welt eroberte

Der Havaneser kommt, wie der Name schon sagt, aus Kuba. Seine Geschichte beginnt allerdings in ihrem Ursprung in Europa. Es wird vermutet, dass spanische Seefahrer seinen Verwandten, den Malteser, auch Europa nach Südamerika gebracht haben. Auf Kuba wurde er dann zur eigenständigen Rasse entwickelt.

Bei der kubanischen Oberschicht war der Hund sehr beliebt, sodass Züchter ihn mit einheimischen Hunden kreuzten und zu einem Begleit- und Gesellschaftshund machten. Im 19. Jahrhundert brachten Reisende dann die neue Hunderasse zurück nach Europa.

Die wohlhabende kubanische Klasse floh während der Kubanischen Revolution (1953 – 1959) in die USA. Dabei hatten sie auch den Havaneser im Gepäck. In den USA züchtete man dann mit elf Havanesern den kleinen Exil-Kubaner. Glücklicherweise war die Rasse dort sehr beliebt. In seiner Heimat sank seine Beliebtheit dagegen, weil er als Symbol der Oberschicht galt.

Heute ist der kleine charmante Havaneser auf der ganzen Welt vertreten.

Die Geschichte zusammengefasst

  • Der Havaneser stammt vom Malteser ab
  • Von spanischen Seefahrern mit an Bord genommen
  • Wurde auf Kuba weitergezüchtet
  • Im 19. Jahrhundert wieder nach Europa gebracht
  • Als Exil-Kubaner in die USA geflohen
Der Havaneser ist als Begleit- und Gesellschaftshund sehr menschenbezogen. (Foto: Shutterstock-Boryana Manzurova)

Der Havaneser ist als Begleit- und Gesellschaftshund sehr menschenbezogen. (Foto: Shutterstock-Boryana Manzurova)

Passt der Havaneser zu mir?

Der Havi ist wie ein Kind mit Fell.

Der Havaneser ist als Begleit- und Gesellschaftshund sehr menschenbezogen. Er verträgt es nicht gut viel Zeit allein zu Hause zu verbringen. Urlaube sollten im besten Fall immer mit dem Hund geplant werden. Die Hundebetreuung ersetzt für den Havaneser nicht seinen Menschen. Vor der Anschaffung der Hunderasse sollte also sichergestellt werden, dass man genügend Zeit aufbringen kann.

Ein Havaneser braucht Beschäftigung und Forderung. Auf der To-Do-Liste eines Havi Besitzers sollten also immer Hundesport, Tricks einstudieren oder Spazierengehen stehen. Der liebenswerte und leicht erziehbare Hund eignet sich auch ideal für Hundeanfänger. Sogar für Allergiker ist der Havi geeignet, da er keine oder kaum Unterwolle besitzt.

Besonders beliebt ist der kinderfreundliche, verspielte Vierbeiner als Familienhund. Bei Alleinstehenden aber stets im Mittelpunkt zu stehen, gefällt dem Havi ebenfalls. Der Wohnsitz auf dem Land oder der Stadt ist dem Havaneser ziemlich egal, solange er seinen Menschen dabei hat.

Bedacht werden muss auch der Aufwand, der um die Fellpflege betrieben werden muss. Das Fell muss einmal am Tag gebürstet werden, sodass der Dreck entfernt, Verfilzungen vorgebeugt wird und der seidige Glanz erhalten bleibt.

Gut zu wissen: Fast alle Hundeschulen und Hundetrainer bieten eine Welpen-Kaufberatung an. In einem Gespräch vor dem Kauf eines Welpen kann man hier gezielt Fragen stellen und herausfinden, welche Rasse am besten zum Menschen und seinen Lebensumständen passt. Dieses Angebot ist Gold wert und sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden.

Zusammengefasst ist der Havaneser sehr…

  • Menschenbezogen
  • Zeitintensiv
  • Für Alleinstehende geeignet
  • Für Familien mit Kindern geeignet
  • Aufwendige Fellpflege
  • Als Ersthund geeignet
  • Stadt geeignet
Für einen Havaneser trägt man für die nächsten 13 bis 15 Jahre die Verantwortung. Dieser Tatsache sollte man sich vor der Anschaffung klar bewusst sein.  (Foto: Shutterstock-Wolfilser)

Für einen Havaneser trägt man für die nächsten 13 bis 15 Jahre die Verantwortung. Dieser Tatsache sollte man sich vor der Anschaffung klar bewusst sein. (Foto: Shutterstock-Wolfilser)

Havaneser Anschaffung

Ehrlich zu sich selbst sein

Für einen Havaneser trägt man für die nächsten 13 bis 15 Jahre die Verantwortung. Dieser Tatsache sollte man sich vor der Anschaffung klar bewusst sein. Um eine artgerechte Haltung zu garantieren, muss man in diesem Punkt wirklich ehrlich zu sich selbst sein und überlegen, ob man wirklich die Zeit für einen so menschenbezogenen Hund aufbringen kann.

Der finanzielle Aspekt muss natürlich genauso berücksichtig werden. Anschaffungs- und Ausstattungskosten sind dabei nur der Anfang. Laufende Kosten für Futter, Pflegemittel, Versicherung, Steuer, Tierarzt und Hundeschule kommen in regelmäßigen Abständen hinzu.

Bei Alleinstehenden ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass der Hund in Notfällen oder Krankenhausaufendhalten eine Bleibe braucht. Die Gesetzgebung zur Hundehaltung im jeweiligen Bundesland ist für alle Halter einzuhalten. Das Ordnungsamt versteht in diesen Dingen häufig keinen Spaß.

Für Mieter lohnt sich ein Blick in den Mietvertrag. Hier sind die Klauseln zur Tierhaltung festgelegt. Über Brutzeiten bescheid zu wissen, kann ebenfalls nicht schaden, auch wenn der Havaneser keinen Jagdtrieb besitzt. In dieser Zeit herrscht Anleinpflicht für alle Hunde.

Die Anschaffung zusammengefasst

  • Zeit und Geld vorhanden?
  • Gesetzgebung zur Hundehaltung beachten
  • Mietvertrag überprüfen
Ein seriöser Züchter der Havaneser ist grundsätzlich Mitglied in einem Dachverband oder Zuchtverein wie zum Beispiel dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen).  (Foto: Shutterstock-Dorottya Mathe )

Ein seriöser Züchter der Havaneser ist grundsätzlich Mitglied in einem Dachverband oder Zuchtverein wie zum Beispiel dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). (Foto: Shutterstock-Dorottya Mathe )

Havaneser & Züchter

So findet man einen seriösen Züchter

Ein seriöser Züchter der Havaneser ist grundsätzlich Mitglied in einem Dachverband oder Zuchtverein wie zum Beispiel dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). Die Verpaarung wird bei diesen Züchtern sehr genau geplant. Sie legen Wert auf die genetische Vielfalt, sodass die Elterntiere der Havaneser-Welpen nicht zu nah miteinander verwandt sein dürfen.

Andernfalls kann es zu gravierenden genetischen Fehlern kommen. Darunter fallen Missbildungen, Krankheiten, neurologische Beeinträchtigungen und dergleichen. Es ist auch möglich, dass ein nicht genetisch einwandfreier Welpe keine äußeren Symptome zeigt, aber trotzdem die Gefahrenquelle für Nachkommen in sich trägt.

Bei Kleinanzeigen oder privaten Angeboten für Havaneser-Welpen ist äußerste Vorsicht geboten. Hier stecken häufig sogenannte Welpen-Fabriken dahinter. Der mafiöse Schwarzmarkt für Hundewelpen boomt aktuell. Abstammung und Herkunft der kleinen Vierbeiner ist dabei absolut ungewiss. Häufig werden die Muttertiere bei ihnen als Gebärmaschinen missbraucht und die Welpen sind beim Kauf schon schwer krank.

Fasst man einen seriösen Havaneser-Züchter ins nähere Auge, sollte man gleich einen Besuchstermin in seiner Zuchtstätte ausmachen. Ein Vergleich mit anderen Züchtern ist genauso empfehlenswert wie das mehrmalige Besuchen der Zuchtstätten.

Fragen wie: Ist die Zuchtstätte sauber und macht einen aufgeräumten Eindruck? Ist die Welpen-Wurfbox und das Welpengehege sauber und Welpen gerecht eingerichtet? Macht die Zuchtstätte einen liebevollen, Hundegerechten Anschein?

Sind die Elterntiere des Welpen anwesend und machen einen gesunden und ausgeglichenen Eindruck? Ist das Muttertier nicht anwesend, sollte man skeptisch werden. Machen die Welpen einen gesunden und aufgeweckten Eindruck? Man sollte Abstand nehmen, wenn man das Gefühl hat etwas stimmt nicht mit der Zuchtstätte, den Elterntieren oder den Welpen.

Ein guter Züchter wird für Fragen rund um seine Zucht offen sein. Andersherum wird er auch Fragen an den Interessenten haben. Dabei interessieren ihn die Lebensverhältnisse und zukünftigen Haltungsbedingungen seiner Welpen. Ein seriöser Züchter wird seine Tiere nicht irgendwem überlassen. Ist dieses Interesse nicht vorhanden, sollte man Abstand vom Welpen-Kauf nehmen.

Welpen werden erst ab einem Alter von acht oder neun Wochen verkauft. Bei ihrem Aufzug sind sie dann bereits gechippt und entwurmt. Ein Abstammungsnachweis, sowie der EU-Impfpass werden ebenfalls übergeben. Für die ersten Tage kann auch etwas vom gewohnten Futter, sowie eine Decke aus der Wurfbox mit bekannten Gerüchen der Mutter und Geschwistern, mitgegeben werden.

Züchter zusammengefasst

  • Einen seriösen Züchter auswählen
  • Züchter mehrmals besuchen
  • Machen die Elterntiere einen guten Eindruck
  • Machen die Welpen einen gesunden Eindruck
  • Abstand nehmen, wenn der Züchter kein Interesse am Käufer zeigt
  • Welpe wird frühestens mit acht Wochen abgegeben
  • Welpe ist gechippt, entwurmt, hat Abstammungspapiere und einen EU-Impfpass
Havaneser-Welpen von anständigen Züchtern werden für um die 1.500 Euro gehandelt. Bei deutlich niedrigeren Preisen für die Havaneser ist oberste Vorsicht geboten.  (Foto: Shutterstock-Sandra Huber)

Havaneser-Welpen von anständigen Züchtern werden für um die 1.500 Euro gehandelt. Bei deutlich niedrigeren Preisen für die Havaneser ist oberste Vorsicht geboten. (Foto: Shutterstock-Sandra Huber)

Havaneser-Preis

Anschaffungs- und Folgekosten.

Havaneser-Welpen von anständigen Züchtern werden für um die 1.500 Euro gehandelt. Bei deutlich niedrigeren Preisen für die Havaneser ist oberste Vorsicht geboten.

Die Erstausstattung für die kleinen Vierbeiner besteht aus Leine, Geschirr, Halsband, Transportbox, Körbchen, Decke, Näpfe, Fressen, Kauartikel, Leckerlis, Bürsten, Flohkamm, Hunde-Shampoo, Zeckenzange und Spielzeug und beläuft sich auf etwa 300 bis 400 Euro.

Wie bei allen Hunden bestehen die laufenden Kosten für einen Havaneser aus: Futter, Pflegemittel, Steuer, Versicherung, Tierarzt, Hundeschule/Hundeverein. Die monatlichen Kosten können variieren, da es auf die Art und den Umfang der Versicherung ankommt, wie oft man zum Tierarzt muss, welche Kurse und Aktivitäten man in der Hundeschule/Hundeverein besucht. Grob sollte man aber zwischen 70,- und 150,- Euro im Monat rechnen.

Ein Havaneser wird nach seinem Einzug das Leben der Menschen für die nächsten 13 – 15 Jahre auf den Kopf stellen. (Foto: Shutterstock- Liliya Kulianionak)

Ein Havaneser wird nach seinem Einzug das Leben der Menschen für die nächsten 13 – 15 Jahre auf den Kopf stellen. (Foto: Shutterstock- Liliya Kulianionak)

Havaneser-Welpen

Ein Welpe zieht in sein neues Zuhause.

Ein Havaneser wird nach seinem Einzug das Leben der Menschen für die nächsten 13 – 15 Jahre auf den Kopf stellen. Zunächst muss der Havaneser-Welpe dazu seine gewohnte Umgebung verlassen. Dabei wird er Züchter, Mama und Geschwister hinter sich lassen müssen. In der Anfangszeit sollten die neuen Menschen also besonders rücksichtsvoll, angenehm und stressfrei mit dem Havaneser umgehen.

Der Havaneser benötigt einen sorgsam ausgewählten Rückzugsort. Hier sollte sein Körbchen so untergebracht werden, dass der kleine Welpe viel Ruhe bekommt und sein hohes Schlafbedürfnis abdecken kann. Zugluft oder erhöhte Sonneneinstrahlung sollten dabei vermieden werden.

Die Hundesicherheit im Haus ist vor Einzug des Havaneser-Welpen zu überprüfen. Elektrokabel, Putzmittel und giftige Pflanzen und Lebensmittel können dem Vierbeiner gefährlich werden. Auch Kleinteile und Kinderspielzeug sollten für den Havi nicht zugänglich sein. Eine Hundeschule kann im Vorfeld gesucht werden, damit der Welpe möglichst bald mit dem Lernen beginnen kann. Ein Besuch vorab, vielleicht ja auch zum Welpen-Kaufgespräch, ist sinnvoll. Das Bauchgefühl ist auch hier der beste Ratgeber. Ist alles in Ordnung hat man dann schon Kontakt mit einem Hundetrainer und ist gut vorbereitet.

Gleichzeitig mit dem Einzug des Havaneser-Welpen in der 8. oder 9. Lebenswoche beginnt auch die sogenannte Sozialisierungsphase. In der Zeit zwischen der 9. und 12. Lebenswoche erlernt der Hund den sozialen Umgang mit Hunden und Menschen. Diese Eindrücke prägen den Havi unwiderruflich.

Sein zukünftiges Verhalten wird von den Dingen, die er in diesem Zeitraum mit viel Spaß und Freude erlernt im Wesentlichen beeinflusst. Von Welpe zu Welpe kann diese Phase allerdings auch etwa zwei bis drei Wochen länger anhalten.

Zusammengefasst Einzug Havaneser-Welpe

  • Für wenig Stress beim Einzug sorgen
  • Ruhigen Schlafplatz für das Körbchen wählen
  • Haus oder Wohnung Hundesicher machen
  • Welpenschule besuchen
  • Sozialisierungsphase in der 9.-12. Lebenswoche
  • Zu den giftigen Pflanzen für Hunde zählen…
  • Kirschlorbeer
  • Amaryllis
  • Begonien
  • Christrosen
  • Efeu
  • Eibe
  • Engelstrompete
  • Narzissen
  • Goldregen
  • Holunder
  • Krokus
  • Weihnachtsstern
Der Havaneser besitzt ein besonders schönes Fellkleid. Mit der seidigen Schönheit geht allerdings auch ein erhöhter Pflegeaufwand einher.  (Foto: Shutterstock-  finchfocus _)

Der Havaneser besitzt ein besonders schönes Fellkleid. Mit der seidigen Schönheit geht allerdings auch ein erhöhter Pflegeaufwand einher. (Foto: Shutterstock- finchfocus _)

Havaneser: Gesundheit & Pflege

Robuster Kubaner mit pflegeintensivem Fell.

Havaneser sind robuste kleine Hunde. Aus einer seriösen Zucht stammend und unter artgerechter Haltung werden beim Havaneser kaum gesundheitliche Probleme auftreten. Höchstens die kleinen Kniescheiben und Augen können bei den süßen Vierbeinern kleinere Schwächen haben. Die progressive Retinaatrophie auch kurz PRA genannt, ist eine Krankheit, die bei den Augen des Havi schon mal auftreten kann.

Die PRA ist ein langsam fortschreitendes (progressiv) Absterben/Zugrundegehen (Atrophie) der Netzhaut (Retina), die zur Blindheit führt. Deshalb sollten seriöse Havaneser-Züchter immer auf das letzte Untersuchungsergebnis der Augen von den Elterntieren achten. Als Besitzer eines Havi sollten regelmäßige Termine beim Tierarzt zur Untersuchung der Augen eingeplant werden.

Der Havaneser besitzt ein besonders schönes Fellkleid. Mit der seidigen Schönheit geht allerdings auch ein erhöhter Pflegeaufwand einher. Das regelmäßige Bürsten ist deshalb unbedingt notwendig, damit das Fell üppig und seidig bleibt und Verfilzungen vorgebeugt werden. Diese Prozedur muss also täglich durchgeführt werden. Positiv dabei ist, dass der Havaneser kaum haart. Als Halter sollte man darauf achten, dass die kleinen Augen frei bleiben, damit keine Augenentzündung entsteht. Hierzu kann entweder ein Zopf oberhalb der Augen des Havanesers gemacht werden oder man lässt die Haare im Gesicht von einem Hundefriseur entfernen.

Das Havaneser Deckhaar ist nicht regenabweisend und er besitzt kaum Unterwolle. Aus diesem Grund sollte er bei Regen oder kaltem Wetter ein Mäntelchen tragen. Das ist nicht als modisches Accessoire zu bewerten, sondern dient der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Vierbeiner. Hitze ist bei dem kleinen Kubaner kein Problem. Trotzdem sollte man beachten, dass auch der Havi wie alle Hunde an heißen Tagen kaum schwitzen kann. Ein schattiges Plätzchen mit ausreichend Wasser ist im Sommer also auch für ihn wichtig.

Zusammengefasst ist die Gesundheit des Havanesers…

  • Eher robust
  • Kniescheiben und Augen sind anfällig
  • Pflegeintensives Fell
  • Keine Unterwolle
  • Hundemantel dient der Gesundheit
Havaneser sind sehr leicht erziehbar. Sie haben sogar Freude am Lernen und wollen ihrem Menschen imponieren. (Foto: Shutterstock-  everydoghasastory_)

Havaneser sind sehr leicht erziehbar. Sie haben sogar Freude am Lernen und wollen ihrem Menschen imponieren. (Foto: Shutterstock- everydoghasastory_)

Havaneser & Erziehung

Streber ist sein zweiter Vorname.

Havaneser sind sehr leicht erziehbar. Sie haben sogar Freude am Lernen und wollen ihrem Menschen imponieren. Die verspielten Havaneser sind in einer Welpenschule gut aufgehoben und können anschließend auch in einer Junghundegruppe untergebracht werden. Spielerisch lernen sie die Grundkommandos im Handumdrehen. Darauf aufbauend lässt sich die weitere Erziehung leicht gestalten. Diese Eigenschaften machen ihn zum idealen Ersthund für Neulinge.

Erfolge erzielt man beim Havaneser sehr gut mit freudigem Lob und liebevoller Konsequenz. Von Beginn an sollte man auch das Alleinlassen einüben. Der Havi ist als anhänglicher Hund nämlich nur ungern allein.

Zusammengefasst ist die Erziehung des Havanesers…

  • Leicht erziehbar
  • Freudig bei der Sache
  • Alleinlassen von Anfang an üben

Havaneser Aktivitäten

  • Für vieles zu begeistern
  • Spazierengehen
  • Agility
  • Dog Dance
  • Tricks
  • Ruhezeiten beachten

Ein Hund mit vielen Interessen sucht gleichgesinnten Menschen. Havaneser sind richtige Welterkunder und machen das am liebsten mit ihren Menschen. Ein stolzer Marsch durch den Park, Dog Dance Salza tanzen, Tricks einstudieren oder Agility über Hürden springen, durch Tunnel flitzen und über Wippen rennen, all diese Dinge bringen dem Havaneser besonders viel Freude. Der Havaneser gilt auch als Zirkushund und lässt sich für viele Beschäftigungsarten begeistern.

Gerade wegen der sportiven Begeisterung des Havi, muss der Mensch darauf achten, dass die kleinen Energiebündel auch mal eine Pause einlegen. Kleinere Übungseinheiten von 10 Minuten mehrfach am Tag sind daher besser als stundenlanges Training. Die regelmäßigen Ruhezeiten sorgen dafür, dass sich das Erlernte auch festigt.

Wichtige Infos zusammengefasst

Wie pflegeintensiv ist das Fell des Havanesers?

Das Fell des Havanesers ist sehr pflegeintensiv. Um Verfilzungen vorzubeugen und das Fell seidig zu halten muss er täglich gebürstet werde.

Kann man einen Havaneser allein lassen?

Havaneser sollte man nicht zu lange allein lassen. Durch seine Menschenbezogenheit braucht er den sozialen Kontakt. Havi-Welpen sollten daher früh lernen wenigstens für kurze Zeit allein zu sein.

Wie lange kann ein Havaneser allein sein?

Wird das Alleinsein mit dem Havaneser früh eingeübt, kann man mit kurzen Intervallen beginnen. Dabei kann man mit 1 bis 2 Minuten starten und die Zeit dann ausdehnen. Maximal 3 bis 4 Stunden sind dann am Ende möglich.

Was kostet ein Havaneser?

Bei seriösen Züchtern kosten Havaneser-Welpen um die 1.500 Euro. Bei ihm erhält man alle notwendigen Papiere und der Welpe ist entwurmt, geimpft und gechipt.

Wie oft muss man mit einen Havaneser Gassi gehen?

Havaneser sind sehr gerne draußen aktiv. Am besten ist es 3 bis 4 man am Tag für 1 bis 1,5 Stunden mit ihm im Freien zu verbringen.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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