Autor Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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Mit dem Hund unterwegs: Die besten Transportmöglichkeiten
Jul31

Mit dem Hund unterwegs: Die besten Transportmöglichkeiten

Die Rolle eines Hundes hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert. Aus dem Nutztier, welches Haus und Hof schützen sollte, wurde ein echtes Familienmitglied, das mit im Haus lebt und am gemeinsamen Leben teilnimmt. Der Hund ist immer mit dabei und darf natürlich deßhalb auch auf Reisen nicht fehlen. Daher muss sich nahezu jeder Hundehalter mit der Frage beschäftigen, wie das Tier bestens transportiert werden kann. Je nach Größe des Hundes ist bereits der Transport im Auto nicht ganz so einfach und soll es mit dem Flugzeug in den Urlaub gehen, gelten noch ganz andere Regelungen. Dieser Artikel zeigt auf, welche Transportmöglichkeiten sich für den Alltag und für die Urlaubszeit eignen. Welche Transportlösungen haben sich bewährt? Im Alltag werden Hunde zumeist im Auto transportiert. Dies ist selbst für Urlaubsreisen die beste Option, denn der Hund kennt das Autofahren bereits und bleibt dabei allgemein ruhiger. Zudem entfallen die Bestimmungen und Vorkehrungen, auf die Hundehalter beispielsweise bei Flugreisen achten müssen. Aber gerade da das Autofahren mit Hunden so einfach und alltäglich ist, geschehen hier die meisten Fehler. Vermutlich kennt jeder Hundehalter, die ihre Tiere einfach so in den Kofferraum, auf die Rückbank oder gar auf den Beifahrersitz transportieren. Nicht selten machen sich die Tiere während der Fahrt selbstständig und werden zu einer ernsten Bedrohung der Fahrsicherheit. Zudem gilt für einen Hund dasselbe Prinzip, das auch bei Menschen gilt: Nicht angeschnallt kommt es bei einem Unfall häufig zu Todesfällen. Nur kann ein Hund nicht einfach angeschnallt werden. Es müssen also Transportlösungen her. Video: Hundetransport im Auto – Ratgeber Was passiert beim Unfall? Im Alltag haben sich vier Lösungen bewährt: Gitter: Die Gitter, oder auch Netze, werden hinter der Rückbank zum Kofferraum hin eingespannt. Der Hund bleibt nun hinter dem Gitter und kann bei einem Unfall nicht in den Fahrerraum geschleudert werden. Die Verletzungsgefahr für das Tier und die Personen im Auto wird daher deutlich verringert. Allerdings gibt es qualitative Unterschiede. Netze sind allgemein instabiler und eigenen sich höchstens für kleine Hunde. Gitter werden oft für einzelne Autofabrikate hergestellt und passen haargenau in die im Auto bereits vorhandenen Befestigungen. Gitter schützen übrigens nicht nur den Hund bei einem Unfall. Selbst ohne Tier im Auto verhindert der Schutz, dass Gepäckstücke von der Ladefläche in den Passagierraum rutschen oder fliegen können. Bei einigen Autos ist es übrigens möglich, die Gitter nicht hinter den Rücksitzen, sondern hinter den Vordersitzen anzubringen. Nun wird der Hund auf dem Rücksitz transportiert. Transportboxen: Die Boxen bestehen laut Dogsworld aus einem stabilen Material und werden im Kofferraum eines Kombis platziert. Einige Boxen können zudem auf dem Rücksitz befestigt werden. Wichtig ist, dass die Box stabil ist. Softboxen aus leichten Materialien...

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Hundeparkplätze: Die richtige Lösung?
Jul17

Hundeparkplätze: Die richtige Lösung?

Müssen Hunde tatsächlich draußen vor dem Geschäft angeleint werden? Natürlich dürfen sie nicht überall mit hinein, doch für die Vierbeiner ist die Warterei nicht sehr angenehm. Deßhalb gibt es vor einigen Geschäften schon Hundeparkplätze. Draußen anbinden: Muss das sein? Vor Geschäften, Gaststätten, Banken und öffentlichen Gebäuden kennt man das Zeichen: Hunde sollen draußen bleiben. Inzwischen gibt es einige Läden, die es den Vierbeinern bequem machen und eine Schüssel mit Wasser einrichten. Unter anderem bietet IKEA eine Art Komfortzone für die Hunde an. Das scheint für die Hundebesitzer verlockend zu sein: Sie möchten ja nur kurz hinein, und eine Kleinigkeit besorgen. Aber ist es klug, seinen Hund anzubinden und ihn für ein paar Minuten alleine zu lassen? Tatsächlich spricht sehr viel dagegen, auch wenn die Umgebung relativ freundlich gestaltet wird. Dadurch, dass die Hundebesitzer meistens relativ kurz anbinden, hat der Hund nur wenig Bewegungsfreiraum. Damit sollen die Passanten geschützt werden, für den Hund ist diese Begrenzung jedoch nicht wirklich angenehm. Er ist der stechenden Sonne, der Kälte oder dem Regen ausgesetzt und kann sich manchmal kaum herumdrehen. Vor allem in einer fremden Umgebung fühlen sich die Hunde verwirrt und können aggressiv oder panisch werden. Das bedeutet für die Vierbeiner selbst einen erheblichen Stress, den auch die Passanten zu spüren bekommen. Den Hund festbinden: Eine gute Idee? Wenn man den Vierbeiner mit einer Hundeleine an einem Laternenmast oder einer anderen Konstruktion festbindet, so geschieht das aus mehreren Gründen: Der Hund soll nicht gefährdet werden, er soll für die anderen (Passanten, Kinder, andere Hunde) keine Gefahr darstellen, er soll den Einkauf nicht stören, oft darf der Hund nicht mit ins Café oder in den Supermarkt. Um seinen Hund davor zu schützen, auf die Straße zu laufen oder den Bürgersteig zu versperren, binden die meisten Hundebesitzer ihn an einer entsprechend kurzen Leine fest. Das schränkt seinen Freiraum extrem ein und verursacht womöglich sogar Panik. Sicherlich ist es immer noch besser, den Hund anzubinden, als ihn im Auto zu lassen. Die Horrornachrichten aus der heißen Jahreszeit zeigen, wie gefährlich die Hitze im Inneren eines Wagens werden kann. Für Menschen und Tiere kann das sogar lebensbedrohlich sein. Allerdings sollte man beim Anleinen bedenken, dass dies nur ein unzureichender Schutz ist. Hundegerechtes Anleinen an Hundeparkplätzen IKEA und einige andere Geschäfte bieten mittlerweile spezielle Hundeparkplätze an. Hier haben die Tiere relativ viel Auslauf und zudem eine bequeme Zone, um sich auszuruhen. Offensichtlich haben die Händler mitgedacht und möchten für die Vierbeiner eine angenehme Umgebung schaffen. Ein spezieller Hundeparkplatz für Beagle, Schäferhund oder andere Hunderassen kann folgendermaßen aussehen: Die Grundplatte wird einbetoniert, aufgedübelt oder an einer Hauswand befestigt, die Standpfosten bieten genügend Möglichkeiten zum Anleinen, Karabinerhaken erleichtern es,...

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Unternehmen in der Tierindustrie – oder was man alles für den Hund (nicht) braucht
Mai15

Unternehmen in der Tierindustrie – oder was man alles für den Hund (nicht) braucht

In Deutschland sind Haustiere extrem beliebt, vor allem Hunde sieht man immer häufiger. Das wirkt sich auch auf die wirtschaftlichen Statistiken aus, wie einige erfolgreiche Start-ups beweisen. Hier finden die Hundefreunde die ideale Ausstattung, gesundes Futter sowie Hundeschulen. Welche Branchen von der Begeisterung für Hunde betroffen sind Immer mehr Deutsche besitzen einen Hund und freuen sich über sein aktives, gesundes Leben. Von diesem Boom profitieren nicht nur die Hundezüchter. In vielen anderen Bereichen haben sich die Umsatzzahlen ebenfalls deutlich erhöht. Unter anderem profitieren Züchtervereine und Hundeschulen von dem Interesse der Verbraucher. Des Weiteren gibt es Bestattungsunternehmen für Hunde sowie die Sparte Tiergesundheit, die im weiteren Sinne die Ernährung mit einbezieht. Die Beschäftigung mit den Tieren und die besondere Aufmerksamkeit zeigt in einigen Fällen eine gewisse Vermenschlichung bei den Hunden. Das führt wiederum zu einer verstärkten Individualisierung bei der Produktion der Ausstattung und beim Angebot von bestimmten Dienstleistungen. Start-ups und bestehende Unternehmen für Hundeprodukte Teilweise sind es Bestandsfirmen, die ihre Produkt- und Leistungspalette an die veränderten Wünsche der Hundehalter anpassen, in anderen Fällen handelt es sich um Start-ups, die auftauchen. Je nachdem, wie es mit der Finanzierung aussieht, können diese Unternehmen auf Sponsoring setzen, um zu expandieren oder um mit der Gründungsphase zu starten. Andere Existenzgründer kümmern sich um einen Kredit oder versuchen es mit Crowdfunding. Beim Crowdfunding handelt es sich um eine neuartige Form der Finanzierung. Mehrere Unternehmen und Privatpersonen stellen das erforderliche Geld bereit und unterstützen auf diese Weise die jungen Unternehmen. Dadurch wird das Wirtschaftswachstum gefördert, was jedoch nur mit einer großen Transparenz auf beiden Seiten funktionieren kann. Das Feedback der Start-ups im Bereich der Hundeversorgung ist ein eindeutiger Nachweis für die guten Erfolgsaussichten. Wie sich Tierhalter und Haustiere verändert haben Früher schaffte man sich ein Haustier an, damit es bestimmte Aufgaben erfüllte. Die Katze sollte Mäuse und Ratten fernhalten, der Hund sorgte für Ordnung beim Viehtreiben oder kam mit auf die Jagd. Inzwischen behandelt man seine treuen Begleiter jedoch fast wie Familienmitglieder. Die Hunde haben ihren eigenen Schlafplatz, sie erhalten ihr individuelles Futter und beschäftigen sich mit speziellem Spielzeug. Die Tierarztbesuche finden nicht erst dann statt, wenn der Hund offensichtlich Schmerzen hat, sondern man plant bereits regelmäßige Checks ein. Hinzu kommen Trainingskurse in der Hundeschule und manchmal auch therapeutische Behandlungen. Das haben inzwischen viele Unternehmen entdeckt und ihr Angebot entsprechend angepasst. Zudem nutzen einige Start-ups die erhöhte Nachfrage aus, um ihre Leistungen präzise auf die Wünsche der Hundefreunde abzustimmen. Unter anderem geht es dabei um die Beschäftigung mit dem Haustier. Wer zum ersten Mal einen Hund besitzt, der weiß nicht genau, wie er ihm etwas beibringen soll. Mittlerweile gibt es Apps, die dem Hundehalter und seinem...

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Die Hundefutter-Hersteller: Tierversuche, Plastik im Hundefutter und andere unschöne Schlagzeilen
Apr11

Die Hundefutter-Hersteller: Tierversuche, Plastik im Hundefutter und andere unschöne Schlagzeilen

Immer wieder sorgen Schlagzeilen über Hundefutter für Unsicherheit beim Hundehalter. Selbst renommierte Hundefuttermarken sind kein Garant für gesunde Ernährung und einige bekannte Hersteller quälen Hunde in Versuchslaboren, bevor sie ihr Futter auf den Markt bringen. Gefährliche Zutaten und Plastik im Hundefutter Es geschieht immer mal wieder, dass eine Schlagzeile über Plastik im Hundefutter durch die sozialen Medien geschickt wird. So wurde beispielsweise im März 2016 über ein Plastikstück im Nassfutter einer bekannten Marke berichtet. Eine Hundehalterin fand beim Öffnen der Dose ein Stück Plastik im Futter und informierte den Hersteller über diesen Fund. Da es zu Produktionsfehlern kommen kann, Maschinen beim Herstellungsprozess defekt werden können und auch Menschen Fehler machen können, kann von einem Skandal nicht geredet werden. Doch im Internet-Zeitalter können solche Schlagzeilen mitunter zum Skandal mutieren, nämlich dann, wenn die Nachricht durch die sozialen Netzwerke geschickt wird und aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird: Das gefundene Plastikteil wird als Anlass genommen dem Hersteller vorzuwerfen, er mische Plastik unter das Hundefutter. Bevor ein wahrer Shitstorm ausgelöst wird, sollte jeder selbst noch einmal im Netz nach Informationen suchen. Manchmal wird aus einem Gerücht ein Skandal gemacht, doch andere Schlagzeilen entsprechen der Wahrheit. Nur Schlagzeilen oder Wahrheit? Es braucht nicht viel Mühe um nach Schlagzeilen über Hundefutter im Netz zu suchen. Mal war es scheinbar verarbeitetes Plastik im Nassfutter, mal soll ein großer Konzern Stoffe verarbeitet haben, an denen hunderte Hunde in den USA starben. Eine andere Schlagzeile stammt aus Spanien. Die besagt, dass Hunde zu Hundefutter verarbeitet wurden. Wie soll der Verbraucher nun herausfinden, ob die Berichte der Wahrheit entsprechen oder die Schlagzeilen lediglich der Anziehung hoher Besucherzahlen auf den Webseiten der entsprechenden Medien dienen? Was ist Gerücht und was ist die Realität? Ein Selbst-Test zur Problematik mit dem Plastik? Wir haben hier eine Reihe von Fotos zusammengetragen. Können Sie unterscheiden, welche Fotos nachgestellt – also Fake-Fotos von Plastik im Hundefutter – sind? Frostschutzmittel im Hundefutter Im Fall des Großkonzerns Nestle mit dem Hundefutter Beneful scheint der Vorwurf berechtigt zu sein. Es kam zur Sammelklage und zudem wurden die Anschuldigungen unter anderem durch einen Bericht der ARD noch bestärkt. In den USA hergestelltes Hundefutter der Marke „Purina Beneful“ konnte ein Frostschutzmittel nachgewiesen werden, welches in der Autoindustrie Verwendung findet. Dieses Mittel – Propylenglykol – ist als Konservierungsstoff sogar erlaubt und gilt als ungefährlich. Dennoch sind scheinbar mehrere hundert Hunde in den USA an diesem Futter gestorben und der Tod der Hunde wird auf einige Bestandteile dieses Futters zurückgeführt. Es wurde nicht nur Frostschutzmittel im Trockenfutter entdeckt, sondern außerdem fand man Arsen, Blei sowie Schimmelpilzgifte in diesem Hundefutter. Der Hersteller verwendete das Frostschutzmittel in Industriequalität, denn das ist günstiger...

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Schlingen beim Hund: Hilfe, mein Hund frisst zu schnell!
Mrz21

Schlingen beim Hund: Hilfe, mein Hund frisst zu schnell!

Der Hund scheint zwar ein Leckermaul, aber nicht unbedingt ein Genießer zu sein. Das Futter riecht und schmeckt gut? Dann nichts wie weg damit, und ehe es sich der wohlmeinende Besitzer versieht, sieht die Futterschüssel schon wieder aus wie abgespült. In Windeseile hat der Vierbeiner seine Ration verschlungen und dafür gesorgt, dass auch ja kein anderer das Leckerchen bekommt. Dass Sie als Besitzer darauf nicht scharf sind, wird ebenso gekonnt ausgeblendet wie die Tatsache, dass das Schlingen gesundheitsgefährdend ist. Woher kommt das Schlingen? Einige Hunde fressen langsam, andere verzichten besser auf das Kauen und schlingen lieber alles schnell hinunter. In der Beziehung sind die Tiere sehr verschieden, wobei sich allerdings keine rassetypischen Verhaltensweisen bemerkbar machen. Hunde aller Rassen schlingen ihr Futter so schnell es geht hinunter – die Angewohnheit dazu ist schnell da, das Abgewöhnen hingegen kann zum Geduldsspiel werden. Das Problem: Die Hunde kauen nicht ausreichend und überlasten damit ihren Magen. Außerdem schlucken sie oft Luft mit hinunter, die im Verdauungssystem für Probleme sorgen kann. Doch woher kommt das Schlingen nun? Risikofaktor Langeweile Häufig ist das Schlingen bei Hunden zu sehen, die wenig Abwechslung bekommen. Tiere, die im Zwinger gehalten werden, reagieren oft ähnlich wie reine Wachhunde. Ihnen fehlen äußere Reize und eine Ablenkung – das Fressen wird zum absoluten Highlight des Tages. Auch in Tierheimen ist dann häufig zu sehen, wie der Futternapf schneller wieder leergeschleckt ist, als er aufgefüllt werden konnte. Die Tiere gewöhnen sich diese Verhaltensweise rasch an und können sie nur schwer bis gar nicht wieder ablegen. Daher schlingen sie auch dann, wenn sich ihr Umfeld ändert und sie im Gegensatz zu vorher viel Abwechslung erfahren. Risikofaktor andere Hunde Auch andere Hunde werden zum Risikofaktor – schließlich könnte ein anderer das leckere Futter auffressen! Sogar bei Welpen entsteht schon ein Konkurrenzdenken, was sich leicht mit kleinen Wolfskindern vergleichen lässt. Nur der Stärkste wird überleben und stark wird der, der viel frisst. Wenn nun Hunde aus einer Futterschüssel fressen müssen, so trachtet jeder danach, so viel wie möglich für sich selbst zu bekommen. Das Fressen muss also schnell gehen, damit die anderen ihm nichts wegnehmen können. Dass genug für alle da ist, spielt keine Rolle. Hunde fressen ähnlich wie ein Wolf nicht unbedingt solange, bis sie satt sind, sondern eher solange, wie noch etwas Fressbares vorhanden ist. Erst mal alles in Sicherheit bringen und lieber wieder rauswürgen, so scheint ihre Devise zu lauten.   Video:Hundeernährung: Hunde richtig füttern – Hundebibel Schlingen und Gesundheit Dass es nicht gesund sein kann, wenn Hunde beim Fressen schlingen, versteht sich von selbst. Dabei sind die gesundheitlichen Auswirkungen auch davon abhängig, wie stark der Hund schlingt. Vor allem ist zu...

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