Mastiff vom Großen Löwen: Familienhunde mit Herz und Verstand
Apr30

Mastiff vom Großen Löwen: Familienhunde mit Herz und Verstand

Der Old English Mastiff ist zu Unrecht auf der Liste der Kampfhunde geführt, sagen seine Liebhaber. Und tatsächlich, auch wenn er als Wachhund beliebt ist, stellt er sich doch als ausgezeichneter Familienhund dar. Kurzbeschreibung des Mastiffs Der Mastiff gehört zu den großen Hunden und erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 75 cm. Er kann zwischen 70 und 100 kg wiegen und wartet mit einer tollen Farbvielfalt auf. Apricot, Falbfarben, dunkel gestromt oder mit silbrigem Fell kann der Mastiff in Erscheinung treten. Bezeichnend ist seine schwarze Maske, die sein hübsches Gesicht unverkennbar werden lässt. Außerdem besitzt er kurzes und eng anliegendes Fell, was ihn für alle, die den vierbeinigen Freund immer so nah wie möglich bei sich haben wollen, besonders attraktiv macht. Auch charakterlich zeigt sich der Mastiff als herausragend. Er ist ein gutmütiger Hund, der immer freundlich und lernbereit ist. Fremden gegenüber kann er Misstrauen zeigen, ist dabei aber nie bösartig oder gar falsch. Er ist ein guter Wachhund, der seine Familie – sein Rudel – schützt, dies aber vor allem durch seine Präsenz und Lautstärke und nicht durch Aggressivität oder gar Beißen. Dennoch ist der Mastiff in einigen Bundesländern Deutschlands auf der Liste der gefährlichen Hunde gelandet. Das sind im Einzelnen: Berlin (Liste 0) Baden-Württemberg Bayern Brandenburg Hamburg Nordrhein-Westfalen Außer in Berlin steht der Mastiff überall in der Liste 2. Liste 0 heißt, dass der Mastiff zwar als Kampfhund geführt wird, jedoch keiner speziellen Liste zuzuordnen ist. Da der Mastiff als Kampfhund ausgewiesen ist, gelten für seine Haltung spezielle Anforderungen, die bei der jeweiligen Gemeinde zu erfragen sind. Auch steuerlich gesehen wirkt sich die Rasse aus, denn in den genannten Bundesländern fallen um ein Vielfaches höhere Hundesteuern bei Haltung eines Kampfhundes an. Die Geschichte des Old English Mastiffs England ist das ursprüngliche Herkunftsland des heute so weit verbreiteten Mastiffs. Hier wurde in 1872 der „Old English Mastiff Club“ ins Leben gerufen. Doch erst in 1968 schwappte die Welle der Liebhaber auf Deutschland über, als der „Club für Molosser“ gegründet wurde, mit dessen Hilfe eine gezielte Förderung der Rasse möglich war. Die Entwicklung der heute bekannten Hunde verlief allerdings nicht geradlinig. Denn während der beiden Weltkriege ging die Zahl der Mastiffs deutlich zurück, denn diese Hunde brauchten sehr viel Futter, welches angesichts der Hungersnöte der Menschen nicht übrig war. In 1947 gingen Liebhaber der Rasse gezielt vor und bauten den Hundebestand wieder auf. Dazu wurden auch Deutsche Doggen, Bernhardiner und Bullmastiffs herangezogen, die allesamt das heute für den Mastiff typische Erscheinungsbild mitbrachten. Allerdings fand hier eine ausgeprägte Inzucht statt, die zu Degenerationserscheinungen der Hunde führte. Damit einher gingen umfassende Wesensfehler, die aber dank einer überlegten Züchtung wieder größtenteils verschwanden....

Mehr
Welpen kaufen: Darauf müssen Neubesitzer achten
Jul10

Welpen kaufen: Darauf müssen Neubesitzer achten

Einen Welpen zu kaufen ist gerade bei Familien mit Kindern sehr beliebt, man sollte allerdings einige Dinge beachten, bevor man sich einen Hund zulegt. Was das ist, kann man hier nachlesen. Einen Welpen zu kaufen will gut überlegt sein „Papa und Mama, wann kriegen wir endlich einen Hund?“ Diese Frage hören Eltern häufig von Kindern, wenn diese ein Haustier haben möchten. Denn Genaue Zahlen gibt es zwar nicht, da nicht alle Hunde in Deutschland registriert sind, aber Schätzungen gehen davon aus, dass in deutschen Hauhalten ungefähr sechs Millionen Hunde leben. Bevor man nun selbst unter die Hundebesitzer geht, sollte man sich den Schritt gut überlegen, denn ein Hund ist ein Familienmitglied und möchte auch so behandelt werden. Nur die wenigsten Hunderassen sind zufrieden, wenn sie sich den ganzen Tag in der Wohnung oder dem Haus aufhalten können. Tägliches Gassi gehen, manchmal sogar mehrmals am Tag, gehört daher zum Pflichtprogramm. Bevor man sich entschließt, einen Welpen zu kaufen, sollte man sich Gedanken darüber machen, wer das übernimmt. Für Familien mit größeren Kindern kann das Gassi gehen, eine tolle Sache sein den Kindern Verantwortungsbewusstsein beizubringen. Ein klar geregelter Plan kann helfen, die Aufgabe gerecht und transparent zu verteilen, so dass jedes Kind weiß, wann es sich um den Hund kümmern muss. Welchen Welpen soll ich kaufen? Eine Entscheidungshilfe Hat man sich dazu entschlossen, einen Welpen oder auch ausgewachsenen Hund zu kaufen, kommt es nun auf die Rasse an, der der Hund angehören soll. Viele Familien entscheiden sich für einen Labrador, der als typischer Familienhund gilt. Aber es gibt auch andere Hunderassen, die sich über ein neues Zuhause mit vielen Familienmitgliedern freuen. Bevor man sich auf eine Hunderasse einigt, sollte man auch kurz einmal über einen Mischling nachdenken. Unsere Entscheidungshilfe: Wie groß soll der Hund sein? Hat man viel Platz und einen großen Garten, dann darf auch der Hund ruhig etwas größer sein. Bei einer kleinen Wohnung raten Züchter entsprechend eher zu einem kleineren Hund. Wie soll das Fell aussehen? Hat man die Zeit und Muße, sich regelmäßig um das Fell des neuen Freundes zu kümmern. Es zu bürsten und zu shampoonieren, dann kann man sich ruhigen Gewissens eine Langhaar-Rasse zulegen. Alle anderen sollten eher einen Welpen mit kurzem Fell oder gar rauhaarig kaufen. Wer auf der Suche nach einem Familienhund ist, wird mit einem Labrador oder Golden Retriever gut beraten sein, während Rassen wie Rottweiler oder Dobermann sich eher als Wachhund eignen. Darauf sollte man tun, bevor man einen Welpen kauft Hundefreunde, die sich einen Welpen kaufen möchten, sollten auch das Finanzielle durchdenken. Zunächst muss man Geld für den Kauf eines Welpen einplanen. Je nach Rasse und Züchtung, können schnell mehrere...

Mehr
Hundefutter als Kommunikationsmöglichkeit?
Mai22

Hundefutter als Kommunikationsmöglichkeit?

Hunde fressen für ihr Leben gern und so wird dieser Fakt in der Erziehung ausgenutzt. Oft genug erziehen zwar die Hunde ihre Herrchen und Frauchen – ohne, dass diese es merken -, häufig kann das Leckerli als Belohnung für eine gut ausgeführte Übung aber auch der Motor sein, der den Hund zu Höherem anspornt. Herrchen und Frauchen füttern gern Die Hundefutterindustrie hat es längst erkannt: Hundehalter füttern für ihr Leben gern. Ein Leckerchen für einen richtig ausgeführten Befehl, eines als Trost nach einem langen Tag allein. Ein Häppchen dafür, dass der Hund da ist – ohne weiteren Grund. Auch das tägliche Futter wird liebend gern gereicht und darf ruhige etwas Besonderes sein. Die Zeiten, in denen der praktische Sack mit seinen 20 kg in der Garage oder im Keller gelagert wurde, sind vorbei. Heute soll jede Mahlzeit zelebriert werden, der Hund soll sabbernd und hechelnd um Herrchen herumspringen, wenn dieses die Dose öffnet. In selbiger muss natürlich das perfekte Futter in der idealen Zusammensetzung und mit einem angenehmen Duft vorhanden sein. Die Werbung hat dieses Bild in die Köpfe aller Hundehalter gepflanzt und nicht wenige davon sehen den Zustand, der dort beschrieben wird, als Realität und als erstrebenswert an. Aber will der Hund auch das Futter, was dort in der Dose ist? Oder würde er lieber etwas anderes haben wollen? Kommunikation per Futter Französische Forscher haben einen Versuch unternommen und dafür einen Test mit 29 Hunden sowie deren Haltern gemacht. Ein Leckerli für den Hund wurde auf ein Bord gelegt, wo es für das Tier unerreichbar lag. Der Halter konnte aber einfach darauf zugreifen. Binnen kürzester Zeit kommunizierten Hund und Herrchen miteinander und die Forscher fanden heraus, dass die Hunde versuchten, um das Leckerchen zu betteln. Sie setzten sich neben das Bord und schauten zwischen diesem und ihrem Herrchen hin und her. Lag dort kein Futter oder wandte Herrchen dem Tier den Rücken zu, wurde eine solche Kommunikation nicht ersichtlich. Auch dann, wenn sich dort zwar etwas zu Fressen befand, das Leckerchen aber nicht so schmackhaft war, fand die Kommunikation nicht statt. Das Fazit der Forscher lautete: Die Hunde kommunizieren über das Futter. Dabei blieben aber zahlreiche Fragen offen: War der Blickaustausch erlernt oder ist er eine natürliche Verhaltensweise? Kann sich der Hund wirklich in den Menschen hineinversetzen und so herausfinden, worauf er reagiert? Ist der Hund in der Lage, sich ein Bild vom Menschen und seiner Psyche zu machen? Diese und viele weitere Fragen konnten bei dem Test leider nicht geklärt werden. Somit wurde zwar eine Tatsache entdeckt – nämlich, dass der Hund über das Futter kommuniziert -, aber wesentliche Erkenntnisse zum Wesen des Hundes wurden dadurch nicht...

Mehr
Unternehmen in der Tierindustrie – oder was man alles für den Hund (nicht) braucht
Mai15

Unternehmen in der Tierindustrie – oder was man alles für den Hund (nicht) braucht

In Deutschland sind Haustiere extrem beliebt, vor allem Hunde sieht man immer häufiger. Das wirkt sich auch auf die wirtschaftlichen Statistiken aus, wie einige erfolgreiche Start-ups beweisen. Hier finden die Hundefreunde die ideale Ausstattung, gesundes Futter sowie Hundeschulen. Welche Branchen von der Begeisterung für Hunde betroffen sind Immer mehr Deutsche besitzen einen Hund und freuen sich über sein aktives, gesundes Leben. Von diesem Boom profitieren nicht nur die Hundezüchter. In vielen anderen Bereichen haben sich die Umsatzzahlen ebenfalls deutlich erhöht. Unter anderem profitieren Züchtervereine und Hundeschulen von dem Interesse der Verbraucher. Des Weiteren gibt es Bestattungsunternehmen für Hunde sowie die Sparte Tiergesundheit, die im weiteren Sinne die Ernährung mit einbezieht. Die Beschäftigung mit den Tieren und die besondere Aufmerksamkeit zeigt in einigen Fällen eine gewisse Vermenschlichung bei den Hunden. Das führt wiederum zu einer verstärkten Individualisierung bei der Produktion der Ausstattung und beim Angebot von bestimmten Dienstleistungen. Start-ups und bestehende Unternehmen für Hundeprodukte Teilweise sind es Bestandsfirmen, die ihre Produkt- und Leistungspalette an die veränderten Wünsche der Hundehalter anpassen, in anderen Fällen handelt es sich um Start-ups, die auftauchen. Je nachdem, wie es mit der Finanzierung aussieht, können diese Unternehmen auf Sponsoring setzen, um zu expandieren oder um mit der Gründungsphase zu starten. Andere Existenzgründer kümmern sich um einen Kredit oder versuchen es mit Crowdfunding. Beim Crowdfunding handelt es sich um eine neuartige Form der Finanzierung. Mehrere Unternehmen und Privatpersonen stellen das erforderliche Geld bereit und unterstützen auf diese Weise die jungen Unternehmen. Dadurch wird das Wirtschaftswachstum gefördert, was jedoch nur mit einer großen Transparenz auf beiden Seiten funktionieren kann. Das Feedback der Start-ups im Bereich der Hundeversorgung ist ein eindeutiger Nachweis für die guten Erfolgsaussichten. Wie sich Tierhalter und Haustiere verändert haben Früher schaffte man sich ein Haustier an, damit es bestimmte Aufgaben erfüllte. Die Katze sollte Mäuse und Ratten fernhalten, der Hund sorgte für Ordnung beim Viehtreiben oder kam mit auf die Jagd. Inzwischen behandelt man seine treuen Begleiter jedoch fast wie Familienmitglieder. Die Hunde haben ihren eigenen Schlafplatz, sie erhalten ihr individuelles Futter und beschäftigen sich mit speziellem Spielzeug. Die Tierarztbesuche finden nicht erst dann statt, wenn der Hund offensichtlich Schmerzen hat, sondern man plant bereits regelmäßige Checks ein. Hinzu kommen Trainingskurse in der Hundeschule und manchmal auch therapeutische Behandlungen. Das haben inzwischen viele Unternehmen entdeckt und ihr Angebot entsprechend angepasst. Zudem nutzen einige Start-ups die erhöhte Nachfrage aus, um ihre Leistungen präzise auf die Wünsche der Hundefreunde abzustimmen. Unter anderem geht es dabei um die Beschäftigung mit dem Haustier. Wer zum ersten Mal einen Hund besitzt, der weiß nicht genau, wie er ihm etwas beibringen soll. Mittlerweile gibt es Apps, die dem Hundehalter und seinem...

Mehr
Der Hundemarkt in Belgien: ein schwieriges Pflaster
Apr05

Der Hundemarkt in Belgien: ein schwieriges Pflaster

Der Hundemarkt in Lüttich, Belgien, ist bekannt für sein großes Angebot an Tieren. Oft haben die Tiere, welche die Händler hier verkaufen, eine schlimme Vergangenheit hinter sich. Darum ist es viel sinnvoller, sich im Tierheim oder beim Züchter nach Welpen und älteren Hunden umzusehen. Der Tiermarkt in Lüttich In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, Rassehunde und Katzen zu kaufen. Allerdings ist der Preis auf dem Hundemarkt in Belgien deutlich günstiger: Das wissen viele vermeintliche Tierfreunde und fahren deshalb zum Markt nach Lüttich. Ein genauer Blick in die Käfige hinein zeigt jedoch, dass der Hundemarkt in Belgien kein schönes Geschäft ist. Wer sich trotzdem dafür entscheidet, in Lüttich einen Hund zu kaufen, der sollte sich jedoch ein paar Grundregeln aufstellen, um beim Blick in die traurigen Hundeaugen nicht schwach zu werden. Der Markt „La Batte“, der wöchentlich stattfindet, ist international bekannt. Hier gibt es neben den Leckereien, Haushaltswaren und Kleidung auch einen Tiermarkt. Eigentlich ist es inzwischen gesetzlich verboten, direkt auf diesem Markt Haustiere zu verkaufen. Doch die Tierhändler haben inzwischen die naheliegenden Geschäfte gemietet und verkaufen hier die Hunde.   Die Herkunft der Welpen Die Hunde, die auf dem Hundemarkt in Belgien angeboten werden, kommen zum Großteil aus osteuropäischen Ländern. Sie stammen meistens von Vermehrern, was bedeutet, dass ihre Eltern sozusagen Gebärmaschinen und Deckrüden sind. Diese Züchtungen werden einzig und allein für den Profit betrieben. In Europa ist das nicht zulässig, trotzdem gibt es einige Länder, in denen mit den Welpen aus einer solchen Zucht gehandelt wird. In Belgien wird die Dunkelziffer dieser „Billigwelpen“ sehr hoch geschätzt, denn der Tierschutz steht mit seinen Bemühungen noch in den Anfängen. Um die Rassehunde oder Mischlinge zu einem günstigen Preis anbieten zu können, geben die selbsternannten Züchter nur wenig Geld für ihr Überleben aus. Es gibt kaum eine medizinische Versorgung, nur minderwertiges Futter und viel zu wenig Platz. Vermutlich sterben viele junge Hunde schon sehr früh: Um das auszugleichen, müssen die Vermehrer eben mehr „produzieren“. Bei einer solchen Massenzucht ist die Versorgung mangelhaft, sodass die Tiere, die auf dem Hundemarkt in Belgien angepriesen werden, oft ungepflegt wirken.   Die Mitleidsmasche beim Verkaufen In Deutschland scheint der Hundemarkt nicht so sehr auszuufern, doch der Markt in Belgien treibt den Besuchern oft die Tränen in die Augen. Hier in Lüttich sieht man die Zuchttiere oft in viel zu engen und verdreckten Käfigen. Das Mitleid wird geweckt und genau darauf spekulieren die Verkäufer. Darum tun sie nur wenig, um die Situation zu verbergen. Rassehunde, Katzen oder Singvögel, die Haustiere werden nicht einmal gesäubert oder vorher gefüttert. Sie werden in ihrem schlechten Zustand präsentiert, sodass sich die Käufer regelrecht dazu verpflichtet fühlen, sie zu retten. Diese...

Mehr
Malteser: Charakter, Haltung & Pflege
Apr03

Malteser: Charakter, Haltung & Pflege

Früher galt der Malteser vor allem als Hund für vornehme, adelige Damen, die ihn sich als Schoßtier hielten. Inzwischen gehören die intelligenten Vierbeiner zu den beliebtesten Hunden für die Familie. Im Gegensatz zu anderen Rassen brauchen sie wenig Auslauf, aber: das Fell muss besonders gepflegt werden. Worauf bei der Pflege genau zu achten ist. Der Malteser: Geschichte und Herkunft Bis heute ist nicht ganz klar, woher der Malteser genau stammt und wie die Herkunftsgeschichte der Hunderasse exakt aussieht. Als relativ sicher gilt lediglich, dass sich die Vorfahren der Hunde vor rund 2000 Jahren von Ägypten aus im europäischen Mittelmeerraum rasant verbreiteten. Hinweise darauf geben kleine Figuren aus Naturstein, die man im Grabmal von Pharao Ramses II. fand. Diese ähnelten im Aussehen bereits deutlich den kleinen Hunden, die wir heute als Malteser bezeichnen. Apropos „Malteser“: die Bezeichnung der Hunde hat wahrscheinlich nichts mit der beliebten Urlaubsinsel Malta zu tun. Vielmehr geht der Ursprung des Tieres auf die Insel Mljet zurück (im Altertum bekannt unter den Namen Melita oder Melitäa). Die Insel befindet sich an der kroatischen Adriaküste, unweit von Dubrovnik. Experten fanden heraus, dass das Wort „Malteser“ seinen Ursprung in einer sog. „semitischen“ Sprache haben, und damit zu einer afroasiatischen Sprachfamilie gehören muss. Es leitet sich vom semitischen „màlat“ ab, was so viel bedeutet wie „Zuflucht“ oder „Hafen“. Sinn ergibt dies vor allem deshalb, da bekannt ist, dass die Vorfahren dieser Hunde in den Häfen und Küstenorten des Mittelmeerraums gelebt haben. Schon damals waren es kleine und robuste Hunde, die vor allem eingesetzt wurden, um die Ratten in den Lagerhallen der Häfen, zu bekämpfen. Forscher gehen weiter davon aus, dass die Hunde später über Malta nach Großbritannien kamen. Dort erlangte der Malteser über die Jahre und viele Züchtungen hinweg, sein heutiges Aussehen, dessen charakteristisches optisches Merkmal das komplett weiße Fell ist.   Der Malteser: die markante Optik der Hunde Der Malteser ist ein Hund, dessen auffälligste optische Besonderheit wirklich nicht zu übersehen ist: das lange, weiße Fell, das besonders dicht ist. Bei vielen Hunden dieser Rasse reicht die Behaarung – auf dem Rücken gescheitelt – bis auf den Boden. Viele Halter sind besonders stolz auf die Behaarung ihres Lieblings und widmen sich mit Akribie und großem Aufwand, deren Pflege. Allerdings ist das auch nötig: der Vierbeiner ist alles in allem ein sehr pflegeleichter Hund, der zudem weniger Auslauf braucht als viele andere Hunderassen. Allerdings bedarf das Fell tatsächlich einer ausgiebigen, intensiven Pflege. Darüber hinaus besitzt der Malteser äußerst markante, große dunkle Augen, die – wenn der Hund einen ansieht – manchmal regelrecht durchdringend wirken können. Da die Ränder der Augen auch noch eine dunkle Pigmentierung aufweisen, stehen diese ein wenig...

Mehr