Wo sind Hunde erlaubt? Diese Plätze solltest Du alle kennen!

Viele Hundebesitzer stellen sich die Frage, wo ihr Hund überhaupt erlaubt ist. Scheinbar gibt es mehr Hundeverbote als Möglichkeiten, die Fellnase mitzunehmen! Neben gesetzlichen Regelungen gilt aber auch das Hausrecht.

Wo sind Hunde erlaubt: Gesetzliche Regelungen und das Hausrecht

Wo sind Hunde erlaubt und wo dürfen sie nicht mitgenommen werden? Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer, denn sie wollen ihren geliebten Vierbeiner so selten wie möglich allein lassen müssen. Da bietet es sich doch an, ihn mit zum Stadtbummel, ins Restaurant oder zu Behördengängen zu nehmen. Aber ist das erlaubt oder ist der Hund doch verboten?

Verschiedene rechtliche Vorgaben sind zu bedenken, außerdem spielt das Hausrecht eine Rolle. So wie zum Beispiel in den Resorts von MGM wo sich sogar ein eigener Concierge um die Fellnasen kümmert, die von ihren spielfreudigen Besitzern mitgebracht werden. Hier sind Hunde wirklich gern gesehen!

 In die Fußgängerzone darf der Vierbeiner auf jeden Fall mit. ( Foto: Shutterstock-Firn)

In die Fußgängerzone darf der Vierbeiner auf jeden Fall mit. ( Foto: Shutterstock-Firn)

Wann ist der Hund verboten?

Es gelten verschiedene gesetzliche Regelungen für die Mitnahme von Hunden, wobei grundsätzlich festzuhalten ist, dass der Hund überallhin mitkommen kann und sich auch frei bewegen darf. Allerdings gibt es zahlreiche Satzungen und Verordnungen, die dieses Recht wieder einschränken und teilweise sogar die Leinenpflicht oder den Maulkorbzwang auferlegen.

In der Regel gilt:

  • in Kirchen,
  • in Kindergärten und
  • in Schulen,
  • auf Badeplätzen und
  • in Freibädern,
  • auf Liegewiesen und
  • auf Spielplätzen

ein Mitnehmverbot für Hunde. Sie sind aber nicht generell verboten, Ausnahmen sind zulässig. Eine solche Ausnahme stellt die Mitnahme der Hunde dar, die als Blinden- oder Assistenzhunde ausgebildet und entsprechend im Einsatz sind.

Hunde sind auch am Strand verboten, wobei dieses Verbot nicht auf alle Strände bezogen ist und überdies meist nur in der Badesaison von April bis September/Oktober gilt. Verständlicherweise sind Hunde auf der Straße verboten, hier regelt die StVO, dass die Tiere von der Straße ferngehalten werden müssen.

Sie dürfen sich aber meist auf öffentlichen Wegen fernab der Straße bewegen, teilweise gilt hier die Leinenpflicht nicht. Diese regelt aber jedes Bundesland unterschiedlich. Auch auf Volksfesten, in Treppenhäusern oder bei öffentlichen Versammlungen gelten besondere Vorgaben, in der Regel ist hier der Hund wenigstens an der Leine zu führen.

Wo sind Hunde erlaubt und wo dürfen sie nicht mitgenommen werden? Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer, denn sie wollen ihren geliebten Vierbeiner so selten wie möglich allein lassen müssen.  ( Foto: Shutterstock-Benevolente82 )

Wo sind Hunde erlaubt und wo dürfen sie nicht mitgenommen werden? Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer, denn sie wollen ihren geliebten Vierbeiner so selten wie möglich allein lassen müssen. ( Foto: Shutterstock-Benevolente82 )

Wo sind Hunde erlaubt?

Hundeexperten raten dazu, dass die Besitzer ihre Hunde besser nicht überall mit hinnehmen.

Abgesehen davon, dass viele Orte für sie lediglich Stress bedeuten, weil sie mit vielen verschiedenen und ungewohnten Situationen konfrontiert werden, kann es für den Hund sogar gefährlich werden, vor dem Supermarkt angebunden zu sein.

Nicht jeder mag Hunde und manche Menschen füttern diese absichtlich mit vergifteten oder mit Fremdkörpern bestückten „Leckerbissen“. Zudem kann es sein, dass der Hund manche Dinge einfach nicht verträgt und nicht fressen darf, weil er vielleicht allergisch reagiert.

Tipp:
Besser zu zweit einkaufen gehen, sodass eine Person auf den Hund aufpassen kann, wenn die andere im Geschäft ist.

Hier muss der Hund draußen bleiben.( Foto: Shutterstock- Max Pelikan)

Hier muss der Hund draußen bleiben.( Foto: Shutterstock- Max Pelikan)

Hier sind Hunde erlaubt

Öffentliche Gebäude

In öffentlichen Gebäuden sind keine Hunde erlaubt. Es gibt zwar Ausnahmen, diese betreffen aber in der Regel nur Blinden- und Assistenzhunde.

Restaurants und Cafés

Gern kann der Hund mit ins Restaurant oder Café kommen, wenn der Gastronom nicht von einem Hausrecht Gebrauch macht und keine Hunde einlässt. Verboten ist die Mitnahme zumindest seitens des Gesetzes nicht. Wer ausgehen will, sollte sich vorab erkundigen, ob Hunde erlaubt sind. Wichtig ist aber, dass sich das Tier ruhig verhält, die anderen Gäste nicht stört und nicht in den Bereich der Lebensmittelzubereitung oder -lagerung kommt.

Parks und Spielplätze

Hundehalter sollten auf die Schilder achten und erfahren dann, ob in den betreffenden Parks Hunde erlaubt sind. Auf Spielplätzen sind sie generell verboten, Ausnahmen gelten wieder für Begleithunde für Blinde oder körperlich eingeschränkte Menschen. In einigen Parks dürfen Hunde frei laufen, andere geben zumindest den Leinenzwang vor. Wichtig ist, dass sich der Hund auf Kommando abrufen lässt, nicht jagt und sich mit anderen Hunden versteht.

In Freibädern und Badeanstalten ist der Hund in den meisten Fällen nicht erlaubt. Ansonsten gelten an Stränden zeitliche Vorgaben, die sich auf die Badesaison beziehen.  ( Foto: Shutterstock-Larina Marina )

In Freibädern und Badeanstalten ist der Hund in den meisten Fällen nicht erlaubt. Ansonsten gelten an Stränden zeitliche Vorgaben, die sich auf die Badesaison beziehen. ( Foto: Shutterstock-Larina Marina )

Ferienunterkünfte

In einigen Hotels und Ferienunterkünften sind keine Hunde erlaubt, der Betreiber der Anlage gibt dies entsprechend vor. Häufig sind spezielle Wohnungen, Zimmer oder Ferienhäuser für Gäste mit Hunden vorgesehen. Dafür ist in der Regel ein Aufpreis zu zahlen, der sich durch den erhöhten Reinigungsaufwand rechtfertigen lässt. Die Anzahl der Hunde ist oft auf zwei begrenzt, auch die Größe der Hunde kann hier mit hineinspielen.

Strand

In Freibädern und Badeanstalten ist der Hund in den meisten Fällen nicht erlaubt. Ansonsten gelten an Stränden zeitliche Vorgaben, die sich auf die Badesaison beziehen. An den Stränden der Nord- und Ostsee dürfen Hunde meist in der Zeit zwischen 1. April und 30. September (teilweise bis zum 31. Oktober) nicht an den normalen Strand.

Hundehalter müssen dann an den ausgewiesenen Hundestrand wechseln. An Seen, wo kein explizites Hundeverbot ausgeschildert ist, sollten sich Hundehalter sozial verhalten und die Strände meiden, an denen viele Badegäste oder Familien mit Kindern zu finden sind.

Video: Hund im Büro / Uni / Studium | Hund zur Arbeit mitnehmen | meine Erfahrungen & Tipps

Büros

Während in vielen öffentlichen Gebäuden der Hund gar nicht erlaubt ist, genehmigen manche Arbeitgeber ihren Angestellten die Mitnahme. Das Tier darf dann beispielsweise im Büro, jedoch nicht frei auf dem Gelände unterwegs sein. Solche „Bürohunde“ können nachweislich sogar die Arbeitsmoral stärken und verbessern die Motivation.

Stadt und Supermarkt

In der Stadt sollte der Hund an der Leine geführt werden, damit niemand beunruhigt wird, wenn ein freilaufender Hund sichtbar ist. Generell sollten Hundehalter aber ihre Ausflüge mit dem Hund planen und das Tier nur dorthin mitnehmen, wo es für den Hund auch komfortabel ist.

Wer sich auf Shoppingtour begeben möchte, sollte den Hund nicht mitnehmen und ständig anbinden. Außerdem darf das Tier nicht im Auto warten müssen, da sich dieses rasch aufheizt, sobald die Sonne vorkommt, bzw. im Winter stark auskühlen kann. Dass keine Hunde erlaubt sind, wo Lebensmittel verkauft werden, ist selbstverständlich.

Große Veranstaltungen

In der Regel sind Hunde erlaubt, große Veranstaltungen bedeuten jedoch eine Menge Stress für das Tier. Teilweise kann der Stress so groß werden, dass der Hund aggressiv reagiert. Daher: Auch wenn Hunde erlaubt sind, bitte bei Großveranstaltungen lieber daheim lassen!

Während in vielen öffentlichen Gebäuden der Hund gar nicht erlaubt ist, genehmigen manche Arbeitgeber ihren Angestellten die Mitnahme.  ( Foto: Shutterstock- eva_blanco )

Während in vielen öffentlichen Gebäuden der Hund gar nicht erlaubt ist, genehmigen manche Arbeitgeber ihren Angestellten die Mitnahme. ( Foto: Shutterstock- eva_blanco )

Häufige Fragen rund um die Frage: Wo sind Hunde erlaubt?

Ist ein Hund im Restaurant erlaubt?

Rechtlich gesehen gibt es keine Vorschrift, die besagt, dass Hunde im Restaurant nicht erlaubt sind. Sie dürfen aber nicht in die Bereiche, in denen Lebensmittel zu bereitet werden. Küche und Speisekammer sind tabu. Außerdem dürfen sich andere Gäste nicht belästigt fühlen und das Restaurant muss in seinem Hausrecht erlauben, dass Hunde mit in den Gästebereich kommen dürfen. Kommt es zu Zwischenfällen, sind Verbote denkbar.

Sind Hunde in öffentlichen Gebäuden erlaubt?

Hunde sind in den meisten öffentlichen Gebäuden verboten, meist wird direkt am Eingang darauf hingewiesen. Im Zweifel ist Hundehaltern angeraten, das Tier besser zu Hause zu lassen. Einzelne Ausnahmen sind möglich, sollten aber vorab erfragt werden.

In ein Schwimmbad darf der Hund auf keinen Fall. (Foto: Shutterstock-Denis Moskvinov )

In ein Schwimmbad darf der Hund auf keinen Fall. (Foto: Shutterstock-Denis Moskvinov )

Wann sind Hunde am Strand erlaubt?

An vielen Stränden sind Hunde erlaubt und können ihre Besitzer sogar ins Wasser begleiten. An einigen Stränden, die von Touristen besonders stark frequentiert werden, gibt es meist separate Hundestrände. Ansonsten gilt, dass Hunde in der Zeit vom 1. April bis zum 30. September an vielen Stränden nicht erlaubt sind. Geht die Badesaison sogar bis zum 31. Oktober, kann das Verbot auch auf diesen Zeitraum verlängert werden.

Warum dürfen Hunde nicht in Bäckereien?

Hunde dürfen nicht in Bäckereien, ebenso, wie sie nicht in andere Verkaufsstellen oder Einrichtungen mit Lebensmittelzubereitung dürfen. Ein Hund kann hier ein hygienisches Problem darstellen und zum Beispiel Haare verlieren. Blindenführ- und Assistenzhunde stellen eine Ausnahme dar und dürfen auch in Geschäfte mit Lebensmittelverkauf.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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