Hund leckt Pfoten diese Hausmittel helfen

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Bei fast allen Hunden ist es ganz normal, dass sie sich an den Pfoten lecken oder auch manchmal daran kauen. Damit entfernen die Tiere eingeklemmte Gegenstände und reinigen sie. Doch wenn das Lecken überhandnimmt, dann sollten die Alarmglocken des Hundehalters läuten. Dann ist es ein sicheres Anzeichen dafür, dass dem Tier etwas belastet.

Es können Verletzungen oder sogar Infektionen sein. Es gibt zwar spezielle Salben und Pflegemittel für Hundepfoten, aber diese sollten nicht einfach ohne nähere Betrachtung angewendet werden. Oftmals ist es so, der Hund leckt Pfoten Hausmittel helfen. Welche Mittel helfen können, erfahren Sie nachfolgend. Hier finden Sie einige Tipps, mit denen Sie Abhilfe schaffen können.

Hund leckt Pfoten das Hausmittel Essig anwenden

Ein sehr interessantes Hausmittel ist Essig. Es dient nicht nur zum Entkalken der Kaffeemaschine oder zur Beseitigung hartnäckiger Verschmutzungen. Essig kann auch sehr gut zur Pflege der Haustiere angewendet werden. Eigentlich handelt es sich um eine stark verdünnte Essigsäure. Der Hund leckt Pfoten mit Hausmittel Essig gehen Sie wie folgt vor: In einer Schüssel geben Sie zwei Tassen mit lauwarmem Wasser und eine Tasse Essig. In diese Schüssel stecken Sie die Pfote des Hundes.

Im Idealfall verbleibt die Hundepfote etwa fünf Minuten in dieser Schüssel. Essig hat die besondere Eigenschaft, Pilze und Bakterien abzutöten. Trotzdem greift es die Haut nicht an. Diese Anwendung können Sie regelmäßig mehrmals täglich wiederholen. Hat der Hund allerdings eine Verletzung an der Pfote, sollten Sie nicht mit Essig arbeiten. Das würde dann nicht helfen, sondern in Schnitten oder anderen Hautverletzungen würde Essig Schmerzen verursachen.

Bei fast allen Hunden ist es ganz normal, dass sie sich an den Pfoten lecken oder auch manchmal daran kauen. ( Foto: Adobe Stock - Willee Cole )

Bei fast allen Hunden ist es ganz normal, dass sie sich an den Pfoten lecken oder auch manchmal daran kauen. ( Foto: Adobe Stock – Willee Cole )

Hund leckt Pfoten mit Hausmittel Backpulver helfen

Das bekannte Hausmittel Backpulver weist ebenfalls viele nützliche Eigenschaften auf. Es kann helfen, dass beim Waschen die Gardinen wieder strahlend weiß werden und dient zur Bekämpfung von Ameisen im Haus. Weniger bekannt ist die Eigenschaft als Pflegemittel für Hundepfoten. Hunde, die häufig in Wiesen und Wäldern unterwegs sind, treten täglich auf viele unterschiedliche Dinge.

Das kann dazu führen, dass der Säuregehalt an der Haut der Hundepfoten steigt. Sie erkennen, der Hund leckt Pfoten mit Hausmittel Backpulver helfen Sie folgendermaßen. Sie mischen Backpulver mit etwas Wasser, sodass es eine streichfähige Paste wird. Diese tragen Sie auf die betroffenen Hundepfoten auf. Da das Backpulver einen geringen pH-Wert aufweist, reduziert es den Säuregehalt an den Pfoten. Dadurch lässt der unangenehme Juckreiz schnell nach.

Hund leckt Pfoten Hausmittel Bittersalz anwenden

Bittersalz kennen Sie bestimmt eher als wichtigen Nährstoff für Koniferen im Garten. Es weist aber auch eine antibakterielle Wirkung auf. Da ein Hund sich häufig im Gelände aufhält und täglich viele Kilometer zurücklegt, können sich Druckstellen oder andere Beschwerden an den Pfoten bilden, die einen starken Juckreiz auslösen. Diese können die Ursachen für eine Infektion darstellen. Bakterien bevorzugen es, sich in geschädigte oder geschwächte Hautbereiche anzusiedeln.

Dieses Problem können Sie verhindern, indem Sie in einer Schüssel etwas lauwarmes Wasser mit einem Löffel Bittersalz anrühren. Sobald das Bittersalz aufgelöst ist, lassen Sie Ihren Hund in die Wasserschüssel treten. Am besten ist es, wenn er ein paar Minuten darin stehen bleibt. Anschließend trocknen Sie die Pfote ab und entsorgen die Flüssigkeit. Der Hund sollte auf keinem Fall etwas von der Bittersalzlösung trinken, weil er dadurch erhebliche Magenprobleme bekommt.

Bittersalz kennen Sie bestimmt eher als wichtigen Nährstoff für Koniferen im Garten. Es weist aber auch eine antibakterielle Wirkung auf.  ( Foto: Adobe Stock -  Willee Cole )

Bittersalz kennen Sie bestimmt eher als wichtigen Nährstoff für Koniferen im Garten. Es weist aber auch eine antibakterielle Wirkung auf. ( Foto: Adobe Stock – Willee Cole )

Der Hund leckt Pfoten mit Hausmittel Honig behandeln

Vielleicht lieben Sie Honig als Brotaufstrich. Aber wussten Sie, dass er auch eine medizinische Wirkung hat? Honig gilt als antibakterielles Mittel und als sogenanntes Antioxidans. Das bedeutet, mit Honig können Bakterien beseitigt und Giftstoffe gebunden werden. Deshalb hilft es auch bei Problemen mit den Hundepfoten. Tritt beim Hund an den Pfoten ein starker Juckreiz auf, dann muss es sich nicht um einen Pilzbefall oder um eine Verletzung handeln.

Die Ursachen für dieses Problem können auch Allergien sein. Der Hund leckt Pfoten und Hausmittel Honig aufzutragen, bringt den Vorteil, dass Gifte aus den Zellen der Haut gebunden werden. Dadurch verringern sich die Beschwerden. Bei empfindlichen oder allergiegefährdeten Hunden sollten Sie diese Maßnahme regelmäßig durchführen.

Hundepfoten mit Kokusnussöl massieren

Manchmal tritt an den Hundepfoten nur deshalb ein quälender Juckreiz auf, weil die Haut stark ausgetrocknet ist. Deshalb ist es dringend erforderlich, für etwas mehr Feuchtigkeit zu sorgen. Eine trockene Haut ist nicht nur unangenehm, sondern es besteht die Gefahr, dass sich Risse bilden, in denen sich Bakterien einnisten. Für die Anwendung von Kokusnussöl gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Sie können es in die Hundepfoten einmassieren. Das hat den Vorteil, dass durch die leichte Massage dir Durchblutung gefördert wird. Es ist sogar möglich, es mit anderen Hausmitteln wie Backpulver oder Essig zu vermischen. Zudem können Sie Kokusnussöl in das Badewasser des Hundes geben. In dem Fall setzt es sich nicht nur an den Pfoten, sondern am ganzen Körper ab und verhindert eine Austrocknung der Haut.

Jeder Hund ist individuell beschaffen. Daher kann es sein, dass nicht jedes der beschriebenen Hausmittel auf Anhieb wirkt. ( Foto: Adobe Stock -  Serhii  )

Jeder Hund ist individuell beschaffen. Daher kann es sein, dass nicht jedes der beschriebenen Hausmittel auf Anhieb wirkt. ( Foto: Adobe Stock – Serhii )

Den Hund regelmäßig mit Kamille baden

Etwas Kamille im Badewasser kann Wunder bewirken. Menschen nutzen oftmals ein Kamillenbad, um zu entspannen. Doch die Kamille hat auch eine medizinische Wirkung. Besonders interessant sind die antioxidativen Eigenschaften. Durch die Inhaltsstoffe werden die Körperzellen dazu animiert, verstärkt Giftstoffe abzubauen. Das führt grundsätzlich zu einer gesünderen Haut. Die meisten Hunde fühlen sich in einem Kamillenbad pudelwohl.

Der Hund leckt Pfoten und Hausmittel wirken nicht

Jeder Hund ist individuell beschaffen. Daher kann es sein, dass nicht jedes der beschriebenen Hausmittel auf Anhieb wirkt. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass zumeist nicht sofort eine akute Wirkung einsetzt. Sie sollten ein Hausmittel ausprobieren und einige Tage abwarten. Stellt sich keine Linderung ein, versuchen Sie es mit einer anderen Methode. Sollten verschiedene Versuche keine Abhilfe bringen, ist es empfehlenswert, einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser kann die exakten Ursachen herausfinden und Ihnen hilfreiche Tipps geben.

Besonders wichtig ist es, dass der Tierarzt den Hund genau untersucht. Dazu wird er wahrscheinlich Blut abnehmen. Darin erkennt er, ob der Hund an einer Grunderkrankung leidet. Der Hund leckt Pfoten und Hausmittel helfen nicht, kann als Ursache eine chronische Krankheit haben. Es kann sich um eine Stoffwechselerkrankung oder eine Hauterkrankung handeln.

Eventuell macht der Tierarzt einen Hautabstrich, um eine exakte Diagnose stellen zu können. Wird die Grunderkrankung behandelt, verschwindet zumeist auch sehr schnell der lästige Juckreiz, der dem Hund zum Pfoten lecken verleitet. Manchmal reichen schon ein paar Tipps zur Umstellung der Ernährung aus, um dem Hund zu helfen.

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