Hunde bellen: diese Gründe gibt es dafür

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Wenn ein Hund bellt, möchte er etwas mitteilen. Man muss nur aufmerksam sein und erkennen was uns der Hund sagen möchte. Je besser man den Hund kennt, desto einfacher fällt es den Grund zu erkennen.

Was „bellt“ (sagt) mir mein Hund?

Hier ein paar Möglichkeiten weshalb Hunde bellen:

  1. Freude:

    diese Mischung auf bellen und jaulen, wenn der Hund sein Herrchen oder Frauchen eine Weile nicht gesehen hat. Es gibt wohl kaum einen schöneren Liebesbeweis.

  2.  Nervosität oder Aufregung:

    Hunde haben ein sehr feines Gespür und merken oft lange vor uns, dass etwas nicht stimmt. Unsere Hündin hat uns so einmal vor einem Küchenbrand gewarnt. Die Herdplatte war noch an, eine Plastikschüssel fiel um und es begann zu kokeln.

  3.  Angst:

    auch bei Angst, macht sich der Hund bemerkbar. Das Bellen ist dann meist etwas höher als normal.

  4. Frustration:

    der Hund meckert auch, wenn ihm etwas nicht gefällt

  5. Abwehr- oder Verteidigung:

    oft abwechselnd mit dem Zeigen der Zähne, das zeigen soll „Geh weg“ oder „Leg dich nicht mit mir an“

  6. Aufmerksamkeit erregen:

    kommt häufiger bei kleineren Hunderassen vor, die Angst haben, dass sie zu wenig Aufmerksamkeit bekommen oder übersehen werden könnten. Meiner Erfahrung nach bellt ein Chihuahua öfter nur um Aufmerksamkeit zu bekommen als ein Berner Sennen. Oder was sind eure Erfahrungen?

  7. Bellen auf Befehl:

    das klassische „Gib mal laut“. Der Hund bellt nur, weil er den Befehl gegeben bekam einmal kurz zu bellen.

 

Infografik: Wann bellt ein Hund - die Eskalationsleiter verstehen

Infografik: Wann bellt ein Hund – die Eskalationsleiter verstehen

Oder fallen euch noch weitere Gründe ein? Wie sind eure Erfahrungen?

Vergleich von Hunden und Wölfen

Hunde und Wölfe sind artverwandt. Sie stammen von ihnen ab. Im Gegensatz zum Wolf, bellt aber nur der Hund. Es wird vermutet, dass das Bellen im Laufe der Jahrhunderte entstanden ist um mit dem Menschen zu kommunizieren. Im Grunde sind die Verschiedene Arten des Bellens vergleichbar mit Sprache – es wird auf Grund von Lautstärke und Tonlage deutlich was der Hund mitteilen möchte. Ähnlich wie beim Menschen.

Ein Rudel Wölfe im Winter: Auch wenn der Hund vom Wolf abstammt, bellt nur der Hund. (#1)

Ein Rudel Wölfe im Winter: Auch wenn der Hund vom Wolf abstammt, bellt nur der Hund. (#1)

Der Wolf hingegen bellt nicht. Er jault, heult oder knurrt. Wenn ein Wolf Gefahr wittert knurrt und beißt er den Angreifer weg. Und jeder kennt dieses klassische Bild einen Wolfes, der den Mond anheult. Auch andere artverwandten Tiere, wie z.B. Kojoten, geben nur jaulende oder knurrende Geräusche von sich. Beim Hund hingegen hat man wirklich oft den Eindruck, dass es sich mit einem „unterhalten“ möchte.

Kleine Anekdote am Rande: in Buxtehude gibt es das Sprichwort „Da wo der Hund mit dem Schwanz bellt“. Die Kirchenglocke in Buxtehude trägt den Spitznamen „Hund“ und wenn die Glocke läutet „bellt der Hund mit dem Schwanz“.

 


Infografik: : ©Schwarzer.de
Bildnachweis:  ©Shutterstock – Titelbild: Grisha Bruev, -#1 © Fotolia: mrr

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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