Englische Bulldogge: Herkunft, Namensgebung und Rasseinfos
Aug21

Englische Bulldogge: Herkunft, Namensgebung und Rasseinfos

Beinahe wäre der knufflige Englische Bulldog Anfang des 18. Jahrhunderts ausgestorben, denn zunächst war er als Kampfhund zum sogenannten „Bullbaiting“ – eine Art Volksbelustigung im mittelalterlichen England – herangezüchtet worden. Doch Liebhaber hatten glücklicherweise seinen hervorragenden Charakter erkannt und verwandelten ihn durch geschickte Zuchtauswahl zum angenehmen Haushund mit äußerst liebenswürdigen Eigenschaften. English Bulldog: Rassehund der Nation Seither ist er ein Rassehund, der zum Symbol einer ganzen Nation wurde: Die Briten lieben ihn und auf vielen Postkartenmotiven in Großbritannien ist der kleine Kerl zu finden. Auch in Deutschland wird er wegen seiner ruhigen, zurückhaltenden und durchaus sportlichen Art geschätzt. Außerdem ist er von starker, unerschrockener Natur und wurde in viele andere Rassen eingekreuzt. Warum der Bully Bulldog heißt Die Englischen Bulldoggen stammen direkt von den Molossern ab, den Kampfhunden aus der Antike. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden sie in England zum „Bullbaiting“ eingesetzt, bei dem Kampfhunde auf angebundene Stiere gehetzt werden. Diese Kämpfe wurden wie Theaterstücke zur Unterhaltung des Publikums aufgeführt und es wurden dafür sogar eigene Kampf-Arenen gebaut. Aus dieser als unterhaltend empfundenen Sportart erhielten die Molosser schließlich im Jahre 1632 den Namen Bulldogge. Video: Lustige Bulldogge Und Baby Video. Compilation [Neue Hd] Bulldoggen starben fast aus Das sogenannte „Bullbaiting“ wurde im Jahre 1835 vom britischen Parlament untersagt und das schien beinahe das Ende der Bulldoggen zu bedeuten. Eine Zeitlang verschwanden die Hunde nahezu komplett von der Bildfläche, bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein Umdenken bei den Züchtern einsetzte. Einige Hunde-Liebhaber waren von seinem hervorragenden Charakter sehr fasziniert und führten die ursprünglichen Kampfhunde durch Zuchtauswahl zu dem angenehmen Haushund, wie wir ihn heute kennen: ruhig, freundlich und gutmütig. 1864 wurde schließlich der erste Bulldogclub gegründet und 1865 ein einheitlicher Rassestandard festgelegt. Rasse schon vor Christi Geburt bekannt Vermutlich haben die Phönizier im 6. Jahrhundert vor Christi ihre asiatischen Molosser auf die britischen Inseln gebracht, wo sie auf große, schwere doggenähnliche Tiere trafen und sich schließlich eine ganz eigene, kleinere Molosser-Rasse entwickelte. Urkundlich erwähnt wird die Rasse erstmals im Jahre 1209: Einige mutige Bulldogs sollen damals zwei streitende Bullen getrennt haben. Danach entwickelte sich das Bullbaiting weiter zur Volksbelustigung. Aussehen und Körperbau der Englischen Bulldogge Die Englische Bulldogge ist eher von gedrungener Gestalt: Durch den eher tief gestellten, breiten Körperbau ist er ein kraftvoller und kompakter Hund. Im Verhältnis zum Körper ist der Kopf recht groß. Der Fang ist breit, stumpf und nicht übermäßig nach oben gerichtet. Insgesamt ist der Körper ziemlich kurz, die Hinterhand hoch, was ihm von der Statur her ein kräftiges und bulliges Aussehen her verleiht. Dadurch haben die Bulldogen auch einen etwas eigenartigen, watschelartigen Gang. Mittlere Größe und Gewicht Die Englische Bulldogge ist mittelgroß und...

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Deutsche Dogge: Wissenswertes und Infos zur Hunderasse
Aug14

Deutsche Dogge: Wissenswertes und Infos zur Hunderasse

Zugegeben, diese riesigen Vierbeiner sind nicht jedermanns Sache: Groß wie ein Kalb, kann sie über 100 Kilogramm Gewicht auf die Waage bringen. Die Rede ist von der Deutschen Dogge. Prominentes Beispiel ist die Deutsche Dogge Giant George aus Arizona – sie wiegt bei einer Größe von 2,02 Metern aufrecht stehend 111 Kilogramm und hat es damit geschafft, als „größter Hund der Welt“ ins Guinness Buch der Rekorde zu kommen. Im Bundesstaat Pennsylvania ist die Deutsche Dogge übrigens der offizielle „State Dog. Auch in Deutschland ist der oft als „größter Schoßhund der Welt bezeichnete Vierbeiner beliebt: Die Deutsche Dogge steht laut der jährlichen Statistik des Verbands für deutsches Hundewesen (VDH) seit einiger Jahren schon kontinuierlich an der neunten Stelle der Beliebtheitsskala für Rassehunde in Deutschland. Doggen schon in der Urzeit verbreitet? Abbildungen von doggenähnlichen, sehr großen Hunden gibt es bereits auf Wand- und Höhlenmalereien von vor über 2.000 Jahren. Forscher bezweifeln jedoch einen Zusammenhang mit den jetzigen Deutschen Doggen. Video: Alles über die Deutsche Dogge Ursprung der Rasse Die heutige Rasse der Deutschen Dogge ist vermutlich aus den Bullen- oder Bärenbeißern hervorgegangen, die selbst wiederum eine Mischung zwischen dem starken Mastiff englischer Prägung und einem schnellen, wendigen Windhund waren. Die doggenartigen, mächtigen Hunde waren im Mittelalter in vielen Ländern Europas zu finden und dienten ursprünglich zur Jagd auf wehrhaftes Wild. Später wurden sie als Sauhunde zur Jagd auf Wildschweine, Bären sowie zur Büffel-Ochsen-Hatz“ (Wisente) eingesetzt. Um 1700 wurden diese Jagden oft auch als „Schaujagden“ durchgeführt, also inszenierte Veranstaltungen für adlige Gesellschaften. Wo keine Wildtiere zur Verfügung standen, wurde auf Bullen ausgewichen. Bullenbeißer hielten zudem als Fleischerhunde Rinder auf Viehmärkten oder während der Schlachtung fest, indem sie sich in die Nase des Tieres verbissen. Man unterscheidet bei den Bullenbeißern zwei Haupttypen: Den großen Danziger und den kleinen Brabanter Bullenbeißer, wobei der Danziger als Vorfahre der Deutschen Dogge und der Brabanter Vorfahre des Boxers angesehen wird. Entwicklung der Rasse Deutsche Dogge Aus den groß gewachsenen Brabantern entwickelte sich nach und nach die Dogge. Sie war zunächst unter verschiedenen Namen wie Dänische Dogge, Englische Dogge, Ulmer Dogge, Hatzrüde, Saupacker und Große Dogge, je nach Farbe und Größe des Hundes, bekannt. Äußerst beliebt waren diese Hunde an den adeligen Höfen. Sie wurden sehr gut gepflegt und ausgebildet. Nachdem das Jagdgeschehen der höfischen Gesellschaft Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung verlor, wurde die Dogge immer mehr von Privatleuten gehalten. 1876 wurden schließlich die verschiedenen Doggen-Rassen unter dem Namen Deutsche Dogge zusammengefasst, 1880 die ersten Standards zur Reinzucht aufgestellt. Der bis heute bestehende „Deutsche Doggen-Club“ wurde 1888 gegründet und ist nach wie vor für die Einhaltung des FCI-Standards für die Deutsche Dogge zuständig. Edles...

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Einmaleins des Clickertrainings für Hunde
Aug07

Einmaleins des Clickertrainings für Hunde

Das Clickertraining erfreut sich bei Tierhaltern einer wachsenden Beliebtheit. Dieses sogenannte Markertraining hilft dabei, den Hund zu erziehen und ihn zu beschäftigen. Beim Markertraining wird der Vierbeiner auf ein Wort oder ein bestimmtes Geräusch konditioniert, indem darauf immer eine positive Bestätigung folgt. Das Clickertraining: Was gibt es zu beachten? Im Fall des Clickertrainings wird das Tier also auf das klickende Geräusch des Clickers konditioniert. Sie können Ihrem Hund mit dem Clickertraining beibringen, welche Verhaltensweisen erwünscht und richtig sind. Nützlich erweist sich das vor allem, wenn der Hund Kommandos und Tricks erlernen soll. Aber auch bei der grundlegenden Erziehung, in diversen Hundesportarten und bei Problemhunden hat sich das Clickertraining bewährt. Mit dem Clickertraining können Sie Ihren Hund präzise loben, ohne dass eine körperliche Einwirkung erforderlich ist. Das ist gerade bei ängstlichen oder scheuen Hunden ein großer Vorteil. Auswahl eines geeigneten Clickers Bevor Sie mit dem Clickertraining beginnen können, benötigen Sie einen Clicker. Dies ist das Gerät, das auf Knopfdruck ein „Klick-Signal“ aussendet. Die Clicker-Auswahl ist umfangreich. Welches Modell für Sie und Ihren tierischen Begleiter am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Aspekten ab. So spielen der Einsatzzweck und der Charakter Ihres Hundes eine wichtige Rolle. Für ängstliche Hunde eignet sich ein leiser Clicker und für mehrere Fellnasen sollte ein Multi-Clicker verwendet werden.   Konditionierung auf den Clicker Das Hundefutter ist eine Möglichkeit zur Kommunikation mit dem Vierbeiner und spielt beim Clickertraining eine wichtige Rolle. Üblicherweise wird der Hund nämlich mit schmackhaften Leckerlis auf den Clicker konditioniert. Dabei gehen Sie wie folgt vor: Ziehen Sie sich mit dem Hund in einen ruhigen Raum zurück. Knien Sie sich vor ihn und warten Sie, bis Sie die Aufmerksamkeit Ihres Vierbeiners haben. Verstecken Sie die Leckerlis und den Clicker hinter Ihrem Rücken. Betätigen Sie den Clicker. Sofort danach erhält der Hund die Belohnung in Form eines Leckerlis. Die Abfolge „Click – Futter“ wird einige Male wiederholt. Nach ein paar Übungseinheiten hat der Hund verstanden, dass nach dem klickenden Geräusch ein Leckerli folgt. Dann ist es möglich, die Abstände zwischen dem Click und dem Leckerli zu verlängern. Die Fellnase wird dann schon erwartungsvoll schauen, wo die Belohnung bleibt. Später müssen Sie nicht mehr nach jedem Click ein Leckerli geben, denn Ihr Hund wird trotzdem wissen, dass sein Verhalten richtig war. Damit er aufmerksam bleibt, ist eine variable Belohnung wichtig. Nur so entwickelt er eine Erwartungshaltung und wird Spaß am Training haben. Video: Hund – Clickertraining – Grundlagen Das richtige Timing ist entscheidend Beim Clickertraining ist das richtige Timing das A und O. Zwar können Sie später mit der Belohnung warten, aber dennoch muss der Click immer unmittelbar auf das erwünschte Verhalten folgen. Nur so wird...

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Mit dem Hund unterwegs: Die besten Transportmöglichkeiten
Jul31

Mit dem Hund unterwegs: Die besten Transportmöglichkeiten

Die Rolle eines Hundes hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert. Aus dem Nutztier, welches Haus und Hof schützen sollte, wurde ein echtes Familienmitglied, das mit im Haus lebt und am gemeinsamen Leben teilnimmt. Der Hund ist immer mit dabei und darf natürlich deßhalb auch auf Reisen nicht fehlen. Daher muss sich nahezu jeder Hundehalter mit der Frage beschäftigen, wie das Tier bestens transportiert werden kann. Je nach Größe des Hundes ist bereits der Transport im Auto nicht ganz so einfach und soll es mit dem Flugzeug in den Urlaub gehen, gelten noch ganz andere Regelungen. Dieser Artikel zeigt auf, welche Transportmöglichkeiten sich für den Alltag und für die Urlaubszeit eignen. Welche Transportlösungen haben sich bewährt? Im Alltag werden Hunde zumeist im Auto transportiert. Dies ist selbst für Urlaubsreisen die beste Option, denn der Hund kennt das Autofahren bereits und bleibt dabei allgemein ruhiger. Zudem entfallen die Bestimmungen und Vorkehrungen, auf die Hundehalter beispielsweise bei Flugreisen achten müssen. Aber gerade da das Autofahren mit Hunden so einfach und alltäglich ist, geschehen hier die meisten Fehler. Vermutlich kennt jeder Hundehalter, die ihre Tiere einfach so in den Kofferraum, auf die Rückbank oder gar auf den Beifahrersitz transportieren. Nicht selten machen sich die Tiere während der Fahrt selbstständig und werden zu einer ernsten Bedrohung der Fahrsicherheit. Zudem gilt für einen Hund dasselbe Prinzip, das auch bei Menschen gilt: Nicht angeschnallt kommt es bei einem Unfall häufig zu Todesfällen. Nur kann ein Hund nicht einfach angeschnallt werden. Es müssen also Transportlösungen her. Video: Hundetransport im Auto – Ratgeber Was passiert beim Unfall? Im Alltag haben sich vier Lösungen bewährt: Gitter: Die Gitter, oder auch Netze, werden hinter der Rückbank zum Kofferraum hin eingespannt. Der Hund bleibt nun hinter dem Gitter und kann bei einem Unfall nicht in den Fahrerraum geschleudert werden. Die Verletzungsgefahr für das Tier und die Personen im Auto wird daher deutlich verringert. Allerdings gibt es qualitative Unterschiede. Netze sind allgemein instabiler und eigenen sich höchstens für kleine Hunde. Gitter werden oft für einzelne Autofabrikate hergestellt und passen haargenau in die im Auto bereits vorhandenen Befestigungen. Gitter schützen übrigens nicht nur den Hund bei einem Unfall. Selbst ohne Tier im Auto verhindert der Schutz, dass Gepäckstücke von der Ladefläche in den Passagierraum rutschen oder fliegen können. Bei einigen Autos ist es übrigens möglich, die Gitter nicht hinter den Rücksitzen, sondern hinter den Vordersitzen anzubringen. Nun wird der Hund auf dem Rücksitz transportiert. Transportboxen: Die Boxen bestehen laut Dogsworld aus einem stabilen Material und werden im Kofferraum eines Kombis platziert. Einige Boxen können zudem auf dem Rücksitz befestigt werden. Wichtig ist, dass die Box stabil ist. Softboxen aus leichten Materialien...

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Deutscher Schäferhund: Hunderasse im Detail
Jul24

Deutscher Schäferhund: Hunderasse im Detail

Der Deutsche Schäferhund hat seinen Ursprung in Deutschland und wird auch heute noch in vielseitigen Bereichen eingesetzt. So kommt er als Begleithund oder als Arbeitshund zum Einsatz, wird zum Wachhund oder Diensthund ausgebildet. Doch der Deutsche Schäferhund kann noch mehr. Deutscher Schäferhund: Das sind die Rahmendaten zur Rasse Um abschätzen zu können, ob ein Deutscher Schäferhund zu den eigenen Vorstellungen eines Hundes passt, ist es empfehlenswert, sich über die verschiedenen Rahmendaten zu informieren, die ein Hund mitbringt. Die wichtigsten Punkte, die man über den Deutschen Schäferhund wissen sollte, sind: Schulterhöhe: Diese Rasse erreicht eine Schulterhöhe zwischen 55 bis hin zu 65 cm Gewicht: Ein Deutscher Schäferhund wiegt im Schnitt zwischen 22 und 40 kg Alter: Die Hunderasse kann bis zu 13 Jahre alt werden Farbe: Je nach Zucht ist die Rasse schwarz, schwarz-braun oder auch wolfsgrau Fell: Die Hunde verfügen über ein sehr harsches und dichtes Stockhaar und haben viel Unterwolle Bis heute gehört ein Deutscher Schäferhund mit zu den beliebtesten Hunderassen, die in Deutschland gekauft oder gezüchtet werden. Weltweit ist er als Diensthund im Einsatz. Durch seine rassetypischen Eigenschaften ist er jedoch besonders anspruchsvoll in der Haltung. Er braucht eine fundierte und erfahrene Erziehung und muss ausreichend beschäftigt werden. Deutscher Schäferhund: Die Herkunft und Geschichte der Rasse Das Ziel bei der Züchtung war es, mit dem Deutschen Schäferhund eine Rasse zu schaffen, die sich als Arbeits- und Gebrauchshund eignet und vor allem beim Militär sowie bei der Polizei eingesetzt werden kann. Die Basis für die Züchtung waren der alte mitteldeutsche und der alte süddeutsche Schäferhund.Der erste Züchter, durch den ein Deutscher Schäferhund auf die Welt gebracht wurde, war Max von Stephanitz. Er hat die Rasse im Jahr 1891 gegründet und so den ersten Rassestandard geschaffen. Bereits im Ersten Weltkrieg kam die Rasse vielseitig und weltweit mit rund 30.000 Hunden zum Einsatz und auch im zweiten Weltkrieg waren die Deutschen Schäferhunde unverzichtbare Begleiter und zwar in einer Menge von über 200.000 Tieren. Interessant ist ein Blick auf die Deutsche Welpenstatistik. Hier steht der Deutsche Schäferhund seit Jahren an erster Stelle und zwar mit Abstand. So wurden im Jahr 2013 insgesamt 11.092 Welpen gezählt, im Jahr 2014 waren es 10.470 Welpen und im Jahr 2015 waren es 10.523 Welpen. Auf Platz 2 der Statistik steht der Teckel, gefolgt vom Deutsch Drahthaar und dem Labrador Retriever. Die Entwicklung der Rasse war gerade durch die Teilung von Deutschland stark geprägt. So zeigten sich in Westdeutschland deutliche Veränderungen der Rasse. Der Deutsche Schäferhund war hier in erster Linie ein Tier, das einem Schönheitsideal entsprechen sollte. Der Körperbau sollte massiger sein und Züchtungen wiesen immer mehr ein sogenanntes Fließheck auf. Das Problem dabei ist,...

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Hundeparkplätze: Die richtige Lösung?
Jul17

Hundeparkplätze: Die richtige Lösung?

Müssen Hunde tatsächlich draußen vor dem Geschäft angeleint werden? Natürlich dürfen sie nicht überall mit hinein, doch für die Vierbeiner ist die Warterei nicht sehr angenehm. Deßhalb gibt es vor einigen Geschäften schon Hundeparkplätze. Draußen anbinden: Muss das sein? Vor Geschäften, Gaststätten, Banken und öffentlichen Gebäuden kennt man das Zeichen: Hunde sollen draußen bleiben. Inzwischen gibt es einige Läden, die es den Vierbeinern bequem machen und eine Schüssel mit Wasser einrichten. Unter anderem bietet IKEA eine Art Komfortzone für die Hunde an. Das scheint für die Hundebesitzer verlockend zu sein: Sie möchten ja nur kurz hinein, und eine Kleinigkeit besorgen. Aber ist es klug, seinen Hund anzubinden und ihn für ein paar Minuten alleine zu lassen? Tatsächlich spricht sehr viel dagegen, auch wenn die Umgebung relativ freundlich gestaltet wird. Dadurch, dass die Hundebesitzer meistens relativ kurz anbinden, hat der Hund nur wenig Bewegungsfreiraum. Damit sollen die Passanten geschützt werden, für den Hund ist diese Begrenzung jedoch nicht wirklich angenehm. Er ist der stechenden Sonne, der Kälte oder dem Regen ausgesetzt und kann sich manchmal kaum herumdrehen. Vor allem in einer fremden Umgebung fühlen sich die Hunde verwirrt und können aggressiv oder panisch werden. Das bedeutet für die Vierbeiner selbst einen erheblichen Stress, den auch die Passanten zu spüren bekommen. Den Hund festbinden: Eine gute Idee? Wenn man den Vierbeiner mit einer Hundeleine an einem Laternenmast oder einer anderen Konstruktion festbindet, so geschieht das aus mehreren Gründen: Der Hund soll nicht gefährdet werden, er soll für die anderen (Passanten, Kinder, andere Hunde) keine Gefahr darstellen, er soll den Einkauf nicht stören, oft darf der Hund nicht mit ins Café oder in den Supermarkt. Um seinen Hund davor zu schützen, auf die Straße zu laufen oder den Bürgersteig zu versperren, binden die meisten Hundebesitzer ihn an einer entsprechend kurzen Leine fest. Das schränkt seinen Freiraum extrem ein und verursacht womöglich sogar Panik. Sicherlich ist es immer noch besser, den Hund anzubinden, als ihn im Auto zu lassen. Die Horrornachrichten aus der heißen Jahreszeit zeigen, wie gefährlich die Hitze im Inneren eines Wagens werden kann. Für Menschen und Tiere kann das sogar lebensbedrohlich sein. Allerdings sollte man beim Anleinen bedenken, dass dies nur ein unzureichender Schutz ist. Hundegerechtes Anleinen an Hundeparkplätzen IKEA und einige andere Geschäfte bieten mittlerweile spezielle Hundeparkplätze an. Hier haben die Tiere relativ viel Auslauf und zudem eine bequeme Zone, um sich auszuruhen. Offensichtlich haben die Händler mitgedacht und möchten für die Vierbeiner eine angenehme Umgebung schaffen. Ein spezieller Hundeparkplatz für Beagle, Schäferhund oder andere Hunderassen kann folgendermaßen aussehen: Die Grundplatte wird einbetoniert, aufgedübelt oder an einer Hauswand befestigt, die Standpfosten bieten genügend Möglichkeiten zum Anleinen, Karabinerhaken erleichtern es,...

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