Hund & Auto: Passt das zusammen?
Jun18

Hund & Auto: Passt das zusammen?

Kaum ein Hundebesitzer kann darauf verzichten, seinen Vierbeiner wenigstens gelegentlich im eigenen Auto zu transportieren. Von der kurzen Fahrt zum Tierarzt bis hin zur mehrstündigen Tour in den Urlaub kommt es dabei vor allem auf den Hund und darauf, wie gut er mit dem Autofahren zurechtkommt. Während sich mancher geduldig hinlegt und wartet, geraten wiederum andere Vierbeiner unter großen Stress und leiden. Immer wieder kommt daher die Frage auf, ob Hund und Auto überhaupt zusammenpassen. Die wichtigsten Aspekte rund um das Thema sollten Halter in jedem Fall kennen. Nicht jeder Hund mag Autofahren Es gibt Hunde, bei denen schon der Anblick des Autos genügt, um Panik auszulösen. Oft handelt es sich hier um solche aus Tierschutzorganisationen, die noch keine hinreichenden oder gar schlechten Erfahrungen gemacht haben. Das Auto als Maschine kann der Hund dann nur mit potenzieller Gefahr verbinden. Im engen Innenraum „gefangen“ zu sein, die fremden Geräusche zu hören und sich darüber hinaus auch noch sehr schnell durch die Welt zu bewegen, macht vielen Vierbeinern Angst. Das Problem für den Hund: Er kann den Auslöser seiner Angst nicht beeinflussen und fühlt sich ohnmächtig. So kommt es, dass mancher Hund gar nicht erst einsteigen will. Wieder andere lassen sich zwar ins Auto bitten, bellen oder jaulen aber während der gesamten Fahrt. Auch Rastlosigkeit und starkes Hecheln können darauf hindeuten, dass es dem Hund während der Autofahrt so gar nicht gut geht. In diesem Fall sollten Halter nicht mit übertriebener Fürsorge reagieren, wenngleich großes Verständnis selbstverständlich ist. Wer seinen Hund nämlich tröstet und ihm Nähe aufzwingt, verschlechtert die Situation sogar noch. Nimmt der Vierbeiner also bewusst eine distanziertere Haltung ein, sollte ihm das absolut gewährt werden. Grundsätzlich ist die Gewöhnung eines Hundes an das Autofahren die wohl wichtigste Aufgabe, um PKW und Vierbeiner miteinander kompatibel zu machen. Am einfachsten ist das, wenn der Hund bereits im Welpenalter mit dem PKW konfrontiert wird und das Fahren als ungefährlich erleben kann. Schritt für Schritt ist es dann möglich, die Fahrten zu verlängern und auch das Verhalten des Hundes im Auto mit entsprechender Erziehung zu beeinflussen. Ist der Hund jedoch bereits älter und die Sozialisierung schon abgeschlossen, bedarf es größter Geduld, um stressfreies Autofahren zu ermöglichen. Manchmal ist dann an richtiges Fahren über Wochen hinweg nicht zu denken. Einsteigen und Aussteigen zu üben und sich dem Auto gemeinsam mit dem Hund zu nähern, gehören bei besonders ängstlichen Tieren zu den ersten Aufgaben. Zeigt sich der Hund gestresst, wenn er im Auto sitzt, sollten die Türen nicht sofort verschlossen werden. Es genügt, ihn eine Weile sitzen zu lassen und dann wieder aus der Situation zu befreien. Nach einiger Übung können die Türen dann für...

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Hundepension: Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten
Mrz19

Hundepension: Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Nicht immer ist es möglich, den geliebten Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Dann hilft eine gute Hundepension, die sich liebevoll und aufmerksam um den Hund kümmert. Wie finden Sie aber eine solche? Auf die Betreuer achten Die Qualität der Hundepensionen ist sehr unterschiedlich und von der reinen Zwingerhaltung bis hin zum Familienanschluss ist alles dabei. Wenn Sie sich auf die Suche nach der passenden Unterbringungsmöglichkeit für den vierbeinigen Fellliebling begeben, sollten Sie daher zuerst danach schauen, wie viele Hunde dort aufgenommen werden und wie viele Betreuer vorhanden sind. Ein wenig erinnert das an den Betreuungsschlüssel im Kindergarten, der im Idealfall bei 1:4 liegen sollte. In der Hundepension gilt das ähnlich: Ein Betreuer sollte sich maximal um fünf bis zehn Hunde kümmern, je weniger, desto besser. Außerdem soll das Tier immer den gleichen Betreuer haben und sich nicht täglich auf einen anderen Menschen einstellen müssen. Fragen Sie daher vorab nach, welche Betreuungsmöglichkeiten geboten werden und wann wie viele Betreuer anwesend sind. Führt eine Person die Pension ganz allein, ist die maximale Aufnahmekapazität ausschlaggebend. Hundepension mit Auslauf gesucht Zu den wichtigsten Tipps für die Suche nach einer idealen Hundepension gehört, dass diese einen Auslauf für die Tiere bietet. Der Hund braucht auch dann Bewegung, wenn Sie nicht da sind und ein bloßer Spaziergang kann das freie Spiel der Tiere nicht ersetzen. Achten Sie also darauf, ob die ausgewählte Pension einen Auslauf bietet, der natürlich auch ausreichend groß sein muss. Die Pensionen handhaben den Freilauf unterschiedlich: Einige Tiere dürfen nur allein raus, andere mit einer ganzen Gruppe. Klären Sie vorab, ob Sie den Kontakt zu anderen Tieren wünschen bzw. tolerieren oder ob Sie möchten, dass der Hund nur allein draußen ist. Dann allerdings wird sich sein Freilauf in Grenzen halten, denn kaum eine Pension dürfte ausreichend Platz haben, um sowohl Gruppen- als auch Einzelausläufe (evtl. sogar noch für mehrere Hunde) zu bieten. Den Hund impfen lassen Wie stehen Sie zu Impfungen? Hier gibt es geteilte Meinungen, und während die einen Hundehalter sagen, dass sie ihr Tier nie impfen lassen würden, weil sie Angst vor Impfschäden haben, sind die anderen strenge Verfechter der Impfpflicht. Die Wahrheit liegt sicher irgendwo dazwischen – doch wenn Sie den Hund in der Hundepension unterbringen wollen, sollten Sie sich für die Impfung entscheiden. Viele Pensionen setzen diese sogar als Voraussetzung und nehmen gar keine ungeimpften Tiere auf. Zu groß ist die Gefahr der Ansteckung und Verbreitung schlimmer Krankheiten. Wichtig: Nicht jede Impfung wirkt sofort, in der Regel muss eine Grundimmunisierung durch mehrere Impfungen erreicht werden. Bedenken Sie das bei der Zeitplanung, sollten Sie den Hund erstmalig impfen lassen. Achten Sie bitte darauf, ob der Betreiber der...

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Urlaub mit Hund in Dänemark: Wichtige Grundregeln für die Reisenden
Mrz12

Urlaub mit Hund in Dänemark: Wichtige Grundregeln für die Reisenden

Der Dänemark-Urlaub mit dem Hund braucht eine gute Planung. Hier wird verraten, was wichtig ist. Der entspannende Dänemark-Urlaub mit Hund Dänemark gehört zu den beliebten Zielen von deutschen Urlaubern, auch wenn sie mit ihrem Hund verreisen. Als besonders attraktiv gelten die Westküste von Jütland und die Region um Kopenhagen. Die dänischen Feriengebiete ziehen nicht nur in den Sommerferien zahlreiche Gäste an. Rund ums Jahr werden die gemütlichen dänischen Ferienhäuser angemietet. Schon bei der Suche nach einem Ferienhaus stellen die Urlauber fest, dass viele dieser Objekte auf Hunde vorbereitet sind. Zudem fällt auf, dass die Anzahl der Ferienhäuser oft die Zahl der Einwohner überschreitet. Das ist beispielsweise in Blavand der Fall, wo knapp 200 Menschen wohnen, aber zehnmal so viele Ferienhäuser stehen. Das Wetter an der Nord- und Ostseeküste von Dänemark ist nicht rund ums Jahr sonnig, doch wer im Frühling oder Herbst hierher kommt, der lässt sich dadurch nicht beirren. Ohnehin sind Hundebesitzer wenig anspruchsvoll, wenn es um die Witterung geht. Sie freuen sich über die frische Luft und genießen jeden Spaziergang mit ihrem Vierbeiner. Bevor der entspannende Urlaub mit Hund im dänischen Ferienhaus beginnen kann, sollte man allerdings die grundsätzlichen Regeln kennen. Video: Dänemark gegen deutsche Hunde – ZDF – Mittagsmagazin – 08.03.2013 Die Reisebestimmungen für Hunde in Dänemark Die Dänen gelten als gastfreundliches und tierliebes Volk. Allerdings hat es in den letzten Jahren einige Veränderungen gegeben. 2010 wurde das dänische Hundegesetz eingeführt, 2014 gab es eine entschärfte Gesetzesänderung. Bei den Hundebesitzern haben die veränderten Reisebestimmungen für Dänemark zu einigen Fragen geführt. Unter anderem hörten die Entscheider offensichtlich nicht auf die Ratschläge der Hundeexperten und ließen das Einreiseverbot für mehrere Hunderassen bestehen. Angeblich wurden sogar weitere Rassen in die Verbotsliste aufgenommen, doch diese Ergänzung wurde wieder rückgängig gemacht (Quelle: https://www.dansk.de/hund/reisebestimmungen.aspx). Die Entscheidungen des dänischen Hundegesetzes wurden durch diverse Medienberichte beeinflusst. Im Jahr 2013 gab es mehrere Fälle, die zu einer erhöhten Angst vor Hunden führten. Anhand einiger Urlaubsberichte von Hundebesitzern wird jedoch deutlich, dass die Vierbeiner in Dänemark mehr als nur geduldet werden. Es gibt viel Auslauf für die Hunde, sodass der Urlaub für alle Reisenden ein Erfolg wird. Der perfekte Urlaub in Dänemark Die Ferienhäuser in Dänemark sind schön eingerichtet und sorgen für ein tolles Zuhause-Gefühl. Die Urlauber können sich selbst versorgen und die vielfältige Natur und das Freizeitangebot genießen. Schon vom ersten Augenblick an schaltet man in den Entspannungsmodus und freut sich an der abwechslungsreichen Umgebung. Diese Urlaubsstimmung überträgt sich auch auf die vierbeinigen Begleiter, die mitgereist sind. Überall findet man Zeit für ein nettes Gespräch, sei es im nächsten Geschäft oder in einem der gemütlichen Cafés. Natürlich trifft man auch an den Stränden viele neue...

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Wellness mit dem Vierbeiner: Entspannter Urlaub mit Hund
Mai01

Wellness mit dem Vierbeiner: Entspannter Urlaub mit Hund

Entspannung mit Hund im Urlaub ist ein Wunsch, den wohl jeder hat. Einfach zur Ruhe kommen, entschleunigen und sich zurücklehnen. Beim Wellness mit Hund gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, zusammen mit der Fellnase tolle Stunden zu erleben. Braucht ein Hund Massagen? Heute gibt es schon nichts mehr, was es nicht gibt. In speziellen Wellness-Hotels werden Entspannungs-Varianten für Halter und Hund geboten. Bevor jedoch direkt gebucht wird ist es interessant zu wissen, ob der Vierbeiner eine Massage überhaupt zu schätzen weiß. Tatsächlich mögen Hunde eine Massage durchaus sehr gerne. Sie wissen die Nähe und die Berührungen zu schätzen und können dabei auch entspannen. Wenn der Vierbeiner von Natur aus eher nervös ist, dann kann die Massage sogar dafür sorgen, dass er seine Muskeln locker lässt. Dabei ist es aber wichtig, dass einige Punkte beachtet werden. So sollten Hunde nicht mit Öl massiert werden und zudem sollte nur mit sanftem Druck gearbeitet werden. Wer jedoch in einem speziellen Wellness-Hotel ist, das auch auf Hund eingestellt ist, der kann sichergehen, dass die Mitarbeiter wissen, was sie tun. Betreuung für den Hund, Wellness für den Halter Wellness mit dem Vierbeiner kann auch bedeuten, dass der Halter sich bei einer Massage entspannt, während der Hund gut betreut ist. Oft werden ausschließlich Aktivurlaube gebucht, bei denen es raus in die Natur geht. Dabei muss man selbst mit Hund nicht darauf verzichten, ins Schwimmbad oder in die Sauna zu gehen. Viele Hotels haben sich inzwischen darauf eingestellt, dass ihre Gäste nicht allein kommen, sondern auch ihre haarigen Freunde mit dabei haben. Es ist längst keine Seltenheit mehr, dass in den Hotels selbst dann Hundebetreuungen angeboten werden. Zusammen mit den Artgenossen kann sich der Hund austoben, während der Halter einmal wirklich zur Ruhe kommt. Anschließend hat man dann auch wieder einen Kopf dafür, lange Spaziergänge zu machen. Oft gehen Menschen davon aus, dass der Hund dieselben Dinge zu schätzen weiß. Dabei wird oft vergessen, dass Wellness für den Hund in erster Linie bedeutet, mit dem eigenen Rudel zusammen in der Natur unterwegs zu sein. Video:Urlaub mit dem Hund: Nicht ohne DIESE Vorbereitungen Die Suche nach dem passenden Urlaubsziel Es gibt viele verschiedene Urlaubsziele, bei denen die Natur an erster Stelle steht und die sich mit dem Hund gut erreichen lassen. Gut ist es, Stress zu vermeiden. So sind lange Flugreisen für Hunde nicht geeignet. Zwar können kleine Hunde oft auch direkt mit an Bord genommen werden. Größere Hunde jedoch müssen im Frachtraum fliegen und stehen hier stark unter Stress. Besser ist es, ein Reiseziel auszuwählen, das mit Bahn oder mit dem Auto angefahren werden kann. Wenn doch eine Reise mit dem Flugzeug geplant ist, dann sollten die...

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Camping Bungalow Frankreich – mit dem Vierbeiner unterwegs
Apr17

Camping Bungalow Frankreich – mit dem Vierbeiner unterwegs

Urlaub mit dem Vierbeiner in Frankreich ist für Hundehalter und Hund gleichermaßen eine tolle Sache. Bei der Suche nach einer Unterkunft kann es sich lohnen, einen Blick auf das Angebot zum Camping Bungalow in Frankreich zu werfen. Mit dem Hund in Frankreich – die wichtigsten Informationen Wer sich mit dem Hund auf den Weg in Richtung Frankreich macht, der stellt sich viele Fragen. In erster Linie ist natürlich interessant zu wissen, wie hundefreundlich das Land ist. Hier braucht man sich bei Frankreich normalerweise keine Sorgen machen, denn das Land gilt als sehr hundefreundlich. Auf der Straße kann man viele Vierbeiner sehen und auch in den meisten Restaurants sind sie gern gesehen. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Hund gut erzogen ist und hört. Im Supermarkt gibt es eine sehr große Auswahl an Hundefutter und wenn doch einmal etwas mit dem Vierbeiner ist, dann findet sich auch schnell ein Tierarzt. Hinweis: Der Urlaub an der Côte d’Azur kann jedoch mit Hund ein wenig schwierig werden. In den öffentlichen Bereichen ist die Begeisterung für die Vierbeiner nicht so groß. Vor der Reise sollte der Hund geimpft werden. Hier gibt es klare Bestimmungen, denn die Tollwut-Erstimpfung muss mindestens drei Wochen vor der Einreise erfolgt sein. Ausnahmen werden nur auch bei Welpen nicht gemacht. Zudem besteht in den Regionen am Mittelmeer die Gefahr, dass sich der Hund mit Babesiose oder Leishmaniose und Herzwurmerkrankungen ansteckt. Daher ist es empfehlenswert, sich vorher mit dem Tierarzt abzusprechen und zu schauen, was man vorbeugend machen kann. Restaurant, Strand und Wanderungen – was ist zu beachten? Ob Provence oder Meer – der Urlaub mit dem Hund soll vor allem viel Freude machen. Damit es nicht zu Problemen kommt, sollte man sich vorher darüber informieren, wie es am Strand und im Restaurant sowie bei Wanderungen mit dem Hund aussieht. In Restaurants ist es normalerweise erlaubt, den Hund mitzunehmen. Dabei sollte er natürlich an der Leine bleiben. Auch Hotels und Campingplätze haben normalerweise kein Problem mit Hunden. In den Innenstädten sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind Hunde häufig zu sehen. Gerade bei großen Vierbeinern kann sich jedoch Unmut in den Verkehrsmitteln breit machen. Wer keinen Ärger riskieren möchte, der legt seinem Hund ein Maulkorb um. Interessant ist noch zu wissen: Wenn sich kleine Hunde in einer Box befinden, dann müssen sie einen Fahrpreis zahlen. Sehr schön ist es natürlich, mit dem Hund in der Provence oder in anderen Gebieten wandern zu gehen. In ganz Frankreich finden sich Gelegenheiten dazu. Diese sind meist optimal ausgeschildert, sodass man sich nicht verlaufen kann. Hunde dürfen mitgeführt werden. Es gilt eine allgemeine Leinenpflicht. Vor allem in den Nationalparks sollte sich auch unbedingt daran gehalten...

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