Auf der 96. JuMiKo kritisieren die Bundesrechtsanwaltskammer und die regionalen Rechtsanwaltskammern den bayerischen Vorschlag zur Absenkung des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Sie warnen vor Interessenkonflikten, da Rechtsschutzversicherer als gewinnorientierte Unternehmen Kosten senken und Erträge maximieren wollen. Ohne unabhängige Anwaltsvertretung drohen Verbraucher, ihre freie, berufsrechtlich gesicherte Beratung zu verlieren. Ziel dieser Initiative ist es, langfristig Transparenz, hohen Qualitätsstandard und effektiven Verbraucherschutz bei rechtlicher Beratung sicherzustellen und den Zugang zu anwaltlicher Hilfe niedrigschwellig zu erhalten.