Nach dem OLG-Urteil aus Dresden können Käufer von Pferden eine lückenlose Auswertung aller Röntgenaufnahmen und ihre Dokumentation einfordern. Versäumt der Tierarzt diese Pflicht, begründet das eine Schadenersatzforderung für aufgetretene Lahmheiten oder Wirbelsäulenprobleme des Tieres. Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung der präzisen Ankaufsuntersuchung und schafft Rechtssicherheit, da sie klare Vorgaben für veterinärmedizinische Befundberichte liefert und damit Käufer vor unerwarteten Folgekosten schützt. Sie stärkt das Vertrauen zwischen Veterinär und Pferdebesitzer deutlich nachhaltig.