Hovawart: Rasse, Wesen, Haltung und Pflege
Jun19

Hovawart: Rasse, Wesen, Haltung und Pflege

Wer einen Wachhund mit Charakter sucht, für den ist der Hovawart eine gute Wahl. Als alte Hunderasse sind diese Vierbeiner dazu prädestiniert, Haus und Grundstück zu beschützen. Allerdings hat sich diese Aufgabe im letzten Jahrhundert grundsätzlich verändert. Typische Eigenschaften des Hovawarts Der Hovawart hat einen starken Schutzinstinkt und überwacht das eigene Grundstück mit Argusaugen und einem sensiblen Geruchssinn. Das Territorium, das er kontrolliert, ist immer dort, wo sich „seine Familie“ aufhält. Bei dem Hovawart handelt es sich um einen Arbeitshund, der sich als guter Wächter erziehen lässt. Darauf deutet schon der Name hin, der seinen Ursprung im Mittelhochdeutschen hat. Hova bedeutet Hof und Wart steht für Wächter: Der Hovawart ist also ein Hof-Wächter. In früheren Zeiten lebte diese Rasse vorwiegend auf Gutshöfen, wo sie Wache hielten und außerdem auf das Vieh aufpassten. Bereits in den Zeiten der Germanen hatten die Hunde als Schutztiere eine wichtige Funktion und wurden entsprechend anerkannt. Wissenswertes für Menschen, die einen Hovawart besitzen Ein Hund wie der Hovawart hat seinen eigenem, starken Willen, den er auch durchsetzen möchte. Das ist vor allem bei den Rüden zu beobachten. Die meisten Besitzer eines Hovawarts sind Mitglied in einem regionalen Rassezuchtverein: So können sie sich mit anderen Hovawart-Besitzern über bestimmte Dinge austauschen, ob es um den Erfolg bei der Erziehung geht oder um den nächsten Ausstellungstermin. Wer daran interessiert ist, einen Hovawart zu kaufen, sollte unbedingt darauf achten, dass es sich bei dem Anbieter um einen eingetragenen Züchter handelt. Die Eintragung beim VDH gilt als eine Art Garantie dafür, dass der Hund aus einer verantwortungsbewussten Zucht kommt und dass der Stammbaum in Ordnung ist. Die Welpen kosten zwischen 800 und 1000 €. Einen älteren Hovawart kann man außerdem im Tierheim oder an einer anderen Stelle finden. Auch die erwachsenen Vierbeiner freuen sich über ein schönes Zuhause. Durch seine gleichzeitig verspielte und charakterstarke Art eignet sich der Hovawart problemlos als Familienhund. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass der Hund einen durchsetzungsfähigen Halter und viel Zuwendung braucht. Wer sich nicht genügend Zeit für den Hovawart nimmt, der wird bald feststellen, dass sich der Vierbeiner vernachlässigt fühlt. Das zeigt sich in einem gesteigerten Desinteresse, das in der Folge die Beweglichkeit einschränkt. Dabei ist der Hovawart eigentlich ein sportlicher und familienfreundlicher Hund, der viel Spaß am Herumtollen hat. Genug Bewegung für den Hund In den Hundevereinen gibt es Übungsplätze, die der ideale Ort sind, um seinen Vierbeiner zu trainieren. So wird er nicht träge, sondern nimmt gerne die Möglichkeit wahr, sich intensiv zu bewegen. Mindestens einmal pro Woche sollte man mit dem Hovawart auf dem Übungsplatz gehen. Neben diesem Sport freut sich der Hund natürlich über die täglichen Wege, bei denen...

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