Camping Bungalow Frankreich – mit dem Vierbeiner unterwegs
Apr17

Camping Bungalow Frankreich – mit dem Vierbeiner unterwegs

Urlaub mit dem Vierbeiner in Frankreich ist für Hundehalter und Hund gleichermaßen eine tolle Sache. Bei der Suche nach einer Unterkunft kann es sich lohnen, einen Blick auf das Angebot zum Camping Bungalow in Frankreich zu werfen. Mit dem Hund in Frankreich – die wichtigsten Informationen Wer sich mit dem Hund auf den Weg in Richtung Frankreich macht, der stellt sich viele Fragen. In erster Linie ist natürlich interessant zu wissen, wie hundefreundlich das Land ist. Hier braucht man sich bei Frankreich normalerweise keine Sorgen machen, denn das Land gilt als sehr hundefreundlich. Auf der Straße kann man viele Vierbeiner sehen und auch in den meisten Restaurants sind sie gern gesehen. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Hund gut erzogen ist und hört. Im Supermarkt gibt es eine sehr große Auswahl an Hundefutter und wenn doch einmal etwas mit dem Vierbeiner ist, dann findet sich auch schnell ein Tierarzt. Hinweis: Der Urlaub an der Côte d’Azur kann jedoch mit Hund ein wenig schwierig werden. In den öffentlichen Bereichen ist die Begeisterung für die Vierbeiner nicht so groß. Vor der Reise sollte der Hund geimpft werden. Hier gibt es klare Bestimmungen, denn die Tollwut-Erstimpfung muss mindestens drei Wochen vor der Einreise erfolgt sein. Ausnahmen werden nur auch bei Welpen nicht gemacht. Zudem besteht in den Regionen am Mittelmeer die Gefahr, dass sich der Hund mit Babesiose oder Leishmaniose und Herzwurmerkrankungen ansteckt. Daher ist es empfehlenswert, sich vorher mit dem Tierarzt abzusprechen und zu schauen, was man vorbeugend machen kann. Restaurant, Strand und Wanderungen – was ist zu beachten? Ob Provence oder Meer – der Urlaub mit dem Hund soll vor allem viel Freude machen. Damit es nicht zu Problemen kommt, sollte man sich vorher darüber informieren, wie es am Strand und im Restaurant sowie bei Wanderungen mit dem Hund aussieht. In Restaurants ist es normalerweise erlaubt, den Hund mitzunehmen. Dabei sollte er natürlich an der Leine bleiben. Auch Hotels und Campingplätze haben normalerweise kein Problem mit Hunden. In den Innenstädten sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind Hunde häufig zu sehen. Gerade bei großen Vierbeinern kann sich jedoch Unmut in den Verkehrsmitteln breit machen. Wer keinen Ärger riskieren möchte, der legt seinem Hund ein Maulkorb um. Interessant ist noch zu wissen: Wenn sich kleine Hunde in einer Box befinden, dann müssen sie einen Fahrpreis zahlen. Sehr schön ist es natürlich, mit dem Hund in der Provence oder in anderen Gebieten wandern zu gehen. In ganz Frankreich finden sich Gelegenheiten dazu. Diese sind meist optimal ausgeschildert, sodass man sich nicht verlaufen kann. Hunde dürfen mitgeführt werden. Es gilt eine allgemeine Leinenpflicht. Vor allem in den Nationalparks sollte sich auch unbedingt daran gehalten...

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Die Hundefutter-Hersteller: Tierversuche, Plastik im Hundefutter und andere unschöne Schlagzeilen
Apr11

Die Hundefutter-Hersteller: Tierversuche, Plastik im Hundefutter und andere unschöne Schlagzeilen

Immer wieder sorgen Schlagzeilen über Hundefutter für Unsicherheit beim Hundehalter. Selbst renommierte Hundefuttermarken sind kein Garant für gesunde Ernährung und einige bekannte Hersteller quälen Hunde in Versuchslaboren, bevor sie ihr Futter auf den Markt bringen. Gefährliche Zutaten und Plastik im Hundefutter Es geschieht immer mal wieder, dass eine Schlagzeile über Plastik im Hundefutter durch die sozialen Medien geschickt wird. So wurde beispielsweise im März 2016 über ein Plastikstück im Nassfutter einer bekannten Marke berichtet. Eine Hundehalterin fand beim Öffnen der Dose ein Stück Plastik im Futter und informierte den Hersteller über diesen Fund. Da es zu Produktionsfehlern kommen kann, Maschinen beim Herstellungsprozess defekt werden können und auch Menschen Fehler machen können, kann von einem Skandal nicht geredet werden. Doch im Internet-Zeitalter können solche Schlagzeilen mitunter zum Skandal mutieren, nämlich dann, wenn die Nachricht durch die sozialen Netzwerke geschickt wird und aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird: Das gefundene Plastikteil wird als Anlass genommen dem Hersteller vorzuwerfen, er mische Plastik unter das Hundefutter. Bevor ein wahrer Shitstorm ausgelöst wird, sollte jeder selbst noch einmal im Netz nach Informationen suchen. Manchmal wird aus einem Gerücht ein Skandal gemacht, doch andere Schlagzeilen entsprechen der Wahrheit. Nur Schlagzeilen oder Wahrheit? Es braucht nicht viel Mühe um nach Schlagzeilen über Hundefutter im Netz zu suchen. Mal war es scheinbar verarbeitetes Plastik im Nassfutter, mal soll ein großer Konzern Stoffe verarbeitet haben, an denen hunderte Hunde in den USA starben. Eine andere Schlagzeile stammt aus Spanien. Die besagt, dass Hunde zu Hundefutter verarbeitet wurden. Wie soll der Verbraucher nun herausfinden, ob die Berichte der Wahrheit entsprechen oder die Schlagzeilen lediglich der Anziehung hoher Besucherzahlen auf den Webseiten der entsprechenden Medien dienen? Was ist Gerücht und was ist die Realität? Ein Selbst-Test zur Problematik mit dem Plastik? Wir haben hier eine Reihe von Fotos zusammengetragen. Können Sie unterscheiden, welche Fotos nachgestellt – also Fake-Fotos von Plastik im Hundefutter – sind? Frostschutzmittel im Hundefutter Im Fall des Großkonzerns Nestle mit dem Hundefutter Beneful scheint der Vorwurf berechtigt zu sein. Es kam zur Sammelklage und zudem wurden die Anschuldigungen unter anderem durch einen Bericht der ARD noch bestärkt. In den USA hergestelltes Hundefutter der Marke „Purina Beneful“ konnte ein Frostschutzmittel nachgewiesen werden, welches in der Autoindustrie Verwendung findet. Dieses Mittel – Propylenglykol – ist als Konservierungsstoff sogar erlaubt und gilt als ungefährlich. Dennoch sind scheinbar mehrere hundert Hunde in den USA an diesem Futter gestorben und der Tod der Hunde wird auf einige Bestandteile dieses Futters zurückgeführt. Es wurde nicht nur Frostschutzmittel im Trockenfutter entdeckt, sondern außerdem fand man Arsen, Blei sowie Schimmelpilzgifte in diesem Hundefutter. Der Hersteller verwendete das Frostschutzmittel in Industriequalität, denn das ist günstiger...

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Der Hundemarkt in Belgien: ein schwieriges Pflaster
Apr05

Der Hundemarkt in Belgien: ein schwieriges Pflaster

Der Hundemarkt in Lüttich, Belgien, ist bekannt für sein großes Angebot an Tieren. Oft haben die Tiere, welche die Händler hier verkaufen, eine schlimme Vergangenheit hinter sich. Darum ist es viel sinnvoller, sich im Tierheim oder beim Züchter nach Welpen und älteren Hunden umzusehen. Der Tiermarkt in Lüttich In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, Rassehunde und Katzen zu kaufen. Allerdings ist der Preis auf dem Hundemarkt in Belgien deutlich günstiger: Das wissen viele vermeintliche Tierfreunde und fahren deshalb zum Markt nach Lüttich. Ein genauer Blick in die Käfige hinein zeigt jedoch, dass der Hundemarkt in Belgien kein schönes Geschäft ist. Wer sich trotzdem dafür entscheidet, in Lüttich einen Hund zu kaufen, der sollte sich jedoch ein paar Grundregeln aufstellen, um beim Blick in die traurigen Hundeaugen nicht schwach zu werden. Der Markt „La Batte“, der wöchentlich stattfindet, ist international bekannt. Hier gibt es neben den Leckereien, Haushaltswaren und Kleidung auch einen Tiermarkt. Eigentlich ist es inzwischen gesetzlich verboten, direkt auf diesem Markt Haustiere zu verkaufen. Doch die Tierhändler haben inzwischen die naheliegenden Geschäfte gemietet und verkaufen hier die Hunde.   Die Herkunft der Welpen Die Hunde, die auf dem Hundemarkt in Belgien angeboten werden, kommen zum Großteil aus osteuropäischen Ländern. Sie stammen meistens von Vermehrern, was bedeutet, dass ihre Eltern sozusagen Gebärmaschinen und Deckrüden sind. Diese Züchtungen werden einzig und allein für den Profit betrieben. In Europa ist das nicht zulässig, trotzdem gibt es einige Länder, in denen mit den Welpen aus einer solchen Zucht gehandelt wird. In Belgien wird die Dunkelziffer dieser „Billigwelpen“ sehr hoch geschätzt, denn der Tierschutz steht mit seinen Bemühungen noch in den Anfängen. Um die Rassehunde oder Mischlinge zu einem günstigen Preis anbieten zu können, geben die selbsternannten Züchter nur wenig Geld für ihr Überleben aus. Es gibt kaum eine medizinische Versorgung, nur minderwertiges Futter und viel zu wenig Platz. Vermutlich sterben viele junge Hunde schon sehr früh: Um das auszugleichen, müssen die Vermehrer eben mehr „produzieren“. Bei einer solchen Massenzucht ist die Versorgung mangelhaft, sodass die Tiere, die auf dem Hundemarkt in Belgien angepriesen werden, oft ungepflegt wirken.   Die Mitleidsmasche beim Verkaufen In Deutschland scheint der Hundemarkt nicht so sehr auszuufern, doch der Markt in Belgien treibt den Besuchern oft die Tränen in die Augen. Hier in Lüttich sieht man die Zuchttiere oft in viel zu engen und verdreckten Käfigen. Das Mitleid wird geweckt und genau darauf spekulieren die Verkäufer. Darum tun sie nur wenig, um die Situation zu verbergen. Rassehunde, Katzen oder Singvögel, die Haustiere werden nicht einmal gesäubert oder vorher gefüttert. Sie werden in ihrem schlechten Zustand präsentiert, sodass sich die Käufer regelrecht dazu verpflichtet fühlen, sie zu retten. Diese...

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Malteser: Charakter, Haltung & Pflege
Apr03

Malteser: Charakter, Haltung & Pflege

Früher galt der Malteser vor allem als Hund für vornehme, adelige Damen, die ihn sich als Schoßtier hielten. Inzwischen gehören die intelligenten Vierbeiner zu den beliebtesten Hunden für die Familie. Im Gegensatz zu anderen Rassen brauchen sie wenig Auslauf, aber: das Fell muss besonders gepflegt werden. Worauf bei der Pflege genau zu achten ist. Der Malteser: Geschichte und Herkunft Bis heute ist nicht ganz klar, woher der Malteser genau stammt und wie die Herkunftsgeschichte der Hunderasse exakt aussieht. Als relativ sicher gilt lediglich, dass sich die Vorfahren der Hunde vor rund 2000 Jahren von Ägypten aus im europäischen Mittelmeerraum rasant verbreiteten. Hinweise darauf geben kleine Figuren aus Naturstein, die man im Grabmal von Pharao Ramses II. fand. Diese ähnelten im Aussehen bereits deutlich den kleinen Hunden, die wir heute als Malteser bezeichnen. Apropos „Malteser“: die Bezeichnung der Hunde hat wahrscheinlich nichts mit der beliebten Urlaubsinsel Malta zu tun. Vielmehr geht der Ursprung des Tieres auf die Insel Mljet zurück (im Altertum bekannt unter den Namen Melita oder Melitäa). Die Insel befindet sich an der kroatischen Adriaküste, unweit von Dubrovnik. Experten fanden heraus, dass das Wort „Malteser“ seinen Ursprung in einer sog. „semitischen“ Sprache haben, und damit zu einer afroasiatischen Sprachfamilie gehören muss. Es leitet sich vom semitischen „màlat“ ab, was so viel bedeutet wie „Zuflucht“ oder „Hafen“. Sinn ergibt dies vor allem deshalb, da bekannt ist, dass die Vorfahren dieser Hunde in den Häfen und Küstenorten des Mittelmeerraums gelebt haben. Schon damals waren es kleine und robuste Hunde, die vor allem eingesetzt wurden, um die Ratten in den Lagerhallen der Häfen, zu bekämpfen. Forscher gehen weiter davon aus, dass die Hunde später über Malta nach Großbritannien kamen. Dort erlangte der Malteser über die Jahre und viele Züchtungen hinweg, sein heutiges Aussehen, dessen charakteristisches optisches Merkmal das komplett weiße Fell ist.   Der Malteser: die markante Optik der Hunde Der Malteser ist ein Hund, dessen auffälligste optische Besonderheit wirklich nicht zu übersehen ist: das lange, weiße Fell, das besonders dicht ist. Bei vielen Hunden dieser Rasse reicht die Behaarung – auf dem Rücken gescheitelt – bis auf den Boden. Viele Halter sind besonders stolz auf die Behaarung ihres Lieblings und widmen sich mit Akribie und großem Aufwand, deren Pflege. Allerdings ist das auch nötig: der Vierbeiner ist alles in allem ein sehr pflegeleichter Hund, der zudem weniger Auslauf braucht als viele andere Hunderassen. Allerdings bedarf das Fell tatsächlich einer ausgiebigen, intensiven Pflege. Darüber hinaus besitzt der Malteser äußerst markante, große dunkle Augen, die – wenn der Hund einen ansieht – manchmal regelrecht durchdringend wirken können. Da die Ränder der Augen auch noch eine dunkle Pigmentierung aufweisen, stehen diese ein wenig...

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