Hundefutter: Trockenfutter einweichen oder nicht
Apr27

Hundefutter: Trockenfutter einweichen oder nicht

Ich selbst als mehrfacher Hundehalter habe mich lange und ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt. Auch habe ich verschiedene Fütterungsvarianten über einen längeren Zeitraum ausprobiert. Am Ende entschied ich mich doch für das Einweichen des Trockenfutters, weil es meiner Meinung nach die meisten Vorteile bietet und für den Hund am angenehmsten ist. In diesem Artikel möchte ich Dir nun erklären warum. Flüssigkeitszufuhr ausgeglichen Zum Einen ist Hundetrockenfutter wie der Name schon sagt trocken. So muss der Hund eine große Menge Wasser zu sich nehmen, denn es muss das fehlende Feuchtigkeitsgehalt ausgeglichen werden. Du kennst es vielleicht auch von Dir selbst: An Tagen an denen du mehr trinkst, musst du auch mehr auf die Toilette. Dies kann für den Hund unangnehm werden, denn er kann sich nur in seltenen Fällen so lösen wie er es möchte. Oder würdest Du Dich freuen nach Hause zu kommen und eine Pfütze nach der anderen vorzufinden? Nein? Ich auch nicht. Sicherlich weißt Du auch wie unschön und auch ungesund es ist lange einhalten zu müssen. Ein anderes Problem ist, dass viele Hunde einfach grundsätzlich weitaus weniger weniger trinken, als sie vielleicht ohnehin trinken müssten und können den Flüssigkeitsmangel so nur sehr schwer ausgleichen. Vermeidung von Völlegefühl Damit kommen wir schon zum nächsten Problem. Sicher hast du schon festgestellt, dass wenn man etwas die Feuchtigkeit entzieht, es um ein vielfaches schrumpft. Gibt man dann wieder Flüssigkeit hinzu, nimmt es wieder enorm an Volumen zu. So auch das Trockenfutter. Füttert man nun das Futter uneingeweicht und der Hund trinkt die nötige Menge dazu, quillt das Hundefutter erst im Magen des Hundes auf. Dass dies nicht unbedingt angenehm ist, kannst du Dir sicher vorstellen. Vergleichbar ist es damit, wenn Du ein unangenehmes Völlegefühl verspürst. Es kann je nach Menge sogar zu bösen Bauchschmerzen führen. Soetwas versucht jeder Hunderhalter zu vermeiden und seinem Tier nicht unnötig antun, wenn es doch einfach zu vermeiden ist. Geringes Risiko des Verschluckens Das nächste Problem ist, dass der Hund von Natur aus ein Schlinger ist. Wer schlingt, kaut nicht richtig und verschluckt sich leichter. Ich denke jeder von uns weiß wie unangenehm es sein kann, wenn man sich verschluckt. Dadurch, dass das Futter nun eingeweicht ist, rutscht es leichter und es kommt seltener zu einem unangenehmen oder gar schmerzhaften Verschlucken. Ein Verschlucken löst Husten aus, was bei uns nicht selten mit hochwürgen des Futters geendet hat. Ziemlich ekelig, wenn der Hund das dann wieder frisst oder ich als Hundehalter dieses Missgeschick beseitigen muss. Seit dem Einweichen haben wir damit keinerlei Probleme mehr. Alter Irrglaube: Trockenfutter ist besser für die Zähne Viele würden jetzt allerdings auch sagen, dass der Hund durch Trockenfutter weniger Zahnstein...

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Hundefutter wechseln: Wie wechselt man das Hundefutter?
Apr25

Hundefutter wechseln: Wie wechselt man das Hundefutter?

Es kommt schon Mal vor, dass sich die Ernährungsbedürfnisse eines Hundes ändern und somit das Futter gewechselt werden muss. Aber es gibt noch andere Gründe dafür, so kann es zum Beispiel sein, dass es ein bestimmtes Hundefutter nicht mehr auf dem Markt gibt oder der Hund das Futter auf ein Mal nicht mehr verträgt. Möchten Sie also das Hundefutter wechseln, sollte einiges beachtet werden und die Umstellung sehr sanft erfolgen. Falsche vorgehensweise beim Futterwechsel kann zu Problemen führen Wird der Futterwechsel sorgfältig geplant, stellt er für die meisten Hunde keine Probleme dar. Erfolgt der Wechsel allerdings plötzlich und ungeplant, kann es zu Schwierigkeiten kommen. So kann es zum Beispiel passieren, dass der Hund negativ auf den Wechsel reagiert und die Futteraufnahme verweigert. Aber auch der Verdauungstrakt gewöhnt sich sehr schnell an eine Futtersorte. Wird diese nun schlagartig ersetzt, kann es zu Erbrechen, Übelkeit und Durchfall kommen. In solchen Fällen kann es bis zu zwei Wochen dauern, eh sich der Verdauungstrakt an das neue Futter gewöhnt und wieder beruhigt hat. Daher sollte es generell vermieden werden, einen abrupten Futterwechsel durchzuführen. Tipps für die perfekte Futterumstellung Führt kein Weg drum rum, einen Futterwechsel zu umgehen, sollten Sie ein Futter wählen, was sich von den Inhaltsstoffen her, dem vorherigen Futter ähnelt. So ist die Umstellung nicht so groß. Auch sollten Sie die geschmacklichen Vorlieben Ihres Hundes beachten. Wenn Ihr Hund zum Beispiel Rind bevorzugt, sollte in dem neuen Futter natürlich auch wieder Rind enthalten sein. Oft ist es von Vorteil, wenn Sie die Möglichkeit haben, nur die Futtersorte aber nicht den Hersteller zu wechseln, da sich die Inhaltsstoffe der jeweiligen Futtersorten oft ähneln können. Haben Sie nun ein Alternativfutter gefunden und möchten mit dem Wechsel beginnen, mischen Sie zunächst nur eine kleine Menge des neuen Futters unter das Alte. So hat Ihr Hund die Möglichkeit, sich langsam an die neue Konsistenz und den Geschmack zu gewöhnen. Außerdem ist die Umstellung für den Magen sanft. Diese Mischung füttern Sie etwa eine Woche und geben immer etwas mehr von dem neuen Futter hinzu, bis es das alte Futter vollständig ersetzt hat. Befolgen Sie diese Vorgehensweise beim Wechseln des Futters, geschieht der Futterwechsel so schonend wie nur möglich und Ihr Hund, sowie dessen Magendarmtrakt haben genug Zeit, sich schonend an das neue Futter zu gewöhnen. Wird Ihr Hund so sanft an das neue Hundefutter herangeführt, wird er den Futterwechsel kaum bemerken. Bildnachweise: 01 © Fotolia-Sabine...

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Aufbewahrung von Hundefutter: Wie wird Hundefutter am besten aufbewahrt?
Apr20

Aufbewahrung von Hundefutter: Wie wird Hundefutter am besten aufbewahrt?

Geht es um die richtige Aufbewahrung von Hundefutter, scheiden sich oft die Geister. Viele stellen die Nassfutterdosen einfach aufgestapelt in den Schrank und den Sack Trockenfutter daneben. Auch für unterwegs ist theoretisch ein kleines Tütchen für Leckerlis ausreichend. Auch wenn alles ohne spezielle Ausstattung möglich ist, gibt es doch einige Aufbewahrungsmöglichkeiten, die nicht nur optisch ansprechender sind, sondern nebenbei noch das Futter frisch halten. Futtertaschen für unterwegs Für unterwegs eignen sich besonders sogenannte Food-Bags, in der Sie Leckerlis aufbewahren können. Leckerlis sind unterwegs besonders wichtig, um Ihren Hund für besonders gutes Verhalten belohnen zu können. Solche Säckchen sind verschließbar, einfach zu reinigen und lassen sich oft an einem Gürtel befestigen. Selbst tragbare Wassernäpfe gibt es inzwischen, wo das Wasser in einem Behälter aufbewahrt wird, den Sie bei Bedarf einfach öffnen. Praktische Aufbewahrungsmöglichkeiten für zu Hause Doch auf für die Aufbewahrung zu Hause gibt es praktische Möglichkeiten zur Aufbewahrung. Die haben nicht nur den Vorteil, dass sie optisch ansprechender sind, sondern jeder weiss, wie lästig es sein kann, wenn der offene 10 kg Hundefuttersack ein Mal umkippt und das ganze Hundefutter am Bode verteilt liegt. Mit einer verschließbaren Aufbewahrungsmöglichkeit ist dass kein Problem mehr. Des Weiteren wird Geruchsbildung von Hundfutter vermieden und das Futter behält sein volles Aroma. Für die Aufbewahrung von Hundetrockenfutter eignen sich besonders verschließbare Kunststoffdosen. Sie erhalten das Aroma und das Futter bleibt schön frisch. Müssen Sie größere Mengen Trockenfutter aufbewahren, gibt es spezielle Futtertonnen, wo Sie bis zu 10 kg Hundefutter verstauen können. Ganz Praktisch sind auch sogenannte Schüttdosen, wo Sie oben eine Klappe aufmachen können und das Futter einfach rausschütten können. Aber auch Nylonbeutel speziell für die Aufbewahrung von Hundefutter, sind ein toller Blickfang im Schrank. Außerdem sind diese besonders pflegeleicht. Aber auch Nassfutter kann im Kühlschrank einen üblen Geruch entwickeln. Auch hier ist es praktisch, das Futter in einen verschließbaren Kunststoffbehälter zu füllen. Das Futter wird nicht ranzig und der Duft bleibt auch fern. Möchten Sie das Futter nicht aus der Dose in eine Kunststoffdose löffeln, könne Sie auch spezielle Dosendeckel verwenden. Diese gibt es für die gängigsten Größen, sprich 400 g und 800 g. Futterbehälter gibt es inzwischen schon in den verschiedensten Größen und Ausführungen. So haben Sie nicht nur optisch etwas schönes, sondern können auch zwischen der optimalen Größe wählen. Es ist egal, ob Sie Hundefutter in 1 kg, 5 kg oder 10 kg Gebinde kaufen. Aufbewahrungsmöglichkeiten für das Hundefutter gibt es in den unterschiedlichsten Größen, welche an die Größen des Hundefutterinhaltes angepasst sind. Wie Sie sehen, hat eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Hundefutter viele Vorteile. Es spielt keine Rolle, ob es sich nun um Nassfutter oder Trockenfutter handelt. Die Anschaffung einer Aufbewahrungsbox macht durchaus...

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Warum Hunde besser sind als Katzen
Apr18

Warum Hunde besser sind als Katzen

Jeder Hundebesitzer kennt ihn, den ewige Konkurrenzkampf zwischen Hund und Katze. Gibt es wirklich Gründe, warum ein Hund besser ist als eine Katze? Eins ist sicher: Es gibt viele Gründe weshalb man auf einen Hund an seiner Seite nicht verzichten sollte, hier ein paar von ihnen. Mehr als nur ein Haustier Während Katzen einem nur dann Zuneigung schenken, wenn sie gefüttert werden wollen, hat man mit einem Hund einen wahren Freund an seiner Seite. Hunde sind treue Wesen. Sie reagieren oft sensibler auf unsere momentane Gefühlslage als unsere Mitmenschen. Natürlich ist die Rasse und die Erziehung ein entscheidendes Kriterium des Charakters. Ob unsere vierbeinigen Freunde aufgeweckt und verspielt oder ruhig und entspannt sind, hängt oft davon ab, trotzdem liegt es in der Art eines jeden Hundes, Empathie zu zeigen. Katzen hingegen attackieren einen aus dem Hinterhalt, hinterlassen wo es nur geht eine „Überraschung“ und machen sich tagelang aus dem Staub, bis sie dann zurück kommen um nach Futter zu verlange. (Wenn sie überhaupt wieder kommen) Ein Hund als Türöffner für neue Freundschaften Ob es in der Hundeschule passiert, oder im privaten Rahmen. Jeder Hundebesitzer kennt die Situation, in ein Gespräch über sein Haustier verwickelt zu werden. Es sind Leute, die sich ganz einfach dafür interessieren, oder jene, die selbst einen Hund besitzen und sich austauschen wollen. Das Verhalten der Vierbeiner spiegelt jenes der Besitzer wieder. Ein anständig erzogener Hund lässt den Besitzer auf sein Umfeld sympathisch und verantwortungsbewusst wirken. Ob das Selbe von Katzenbesitzern auch zu behaupten ist? Begeisterung am Lernen und Spielen Mit Hunden wird es niemals langweilig. Sie laufen gemeinsam mit uns unsere tägliche Joggingstrecke, schwimmen mit uns im Teich und bringen uns alles zurück was wir in die Ferne werfen. Kommandos wie Sitz, Platz und Aus erlernt ein Hund praktisch im Sekundentakt. Dinge, welche jeder seinem Tier beibringen kann und für die keineswegs eine Hundeschule besucht werden muss. Man sieht den Hunden ihre Freude und ihr Engagement am Lernen an. Nicht umsonst nimmt man die Hilfe unsere schlauen Vierbeiner auch in der Arbeitswelt in Anspruch. Egal ob Rettungshunde, Drogenspürhunde, Diabeteswarnhunde, Blindenführhunde, … auf die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier kann und will man nicht mehr verzichten. Außer auf die Arbeit mit Katzen, diese bieten sich höchsten in einem Film als Haustier eines Superschurken an. Hunde als Lebensretter Oft hört man von Fällen in dem ein Hund nervös bellt und ein untypisches Verhalten aufweist. Darauf wird jemand aufmerksam und bemerkt, dass der Besitzer des Tiers in Not ist. So konnten bereits viele Menschen vor plötzlichen Atem- oder Herzstillstand gerettet werden. Natürlich kann man behaupten, dies seien bloß Einzelfälle. Was man nicht abstreiten kann, ist dass die bloße...

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Warum Hunde heulen
Apr14

Warum Hunde heulen

Wir kennen es ursprünglich von den Wölfen, aber auch Hunde heulen gelegentlich. Experten führen dies gerne auf die Wolfsvorfahren zurück, aber auch einige Mythen erklären einige spannende Theorien. Doch warum heulen Hunde nun wirklich? Genetisch bedingtes heulen In erster Linie ist es wirklich so, dass das Heulen bei den Hunden genetisch veranlagt ist, da sie ja, wie bekannt ist, vom Wolf abstammen und Wölfe kommunizieren nun Mal übers heulen, knurren, wimmern und bellen. Bei einem Wolf hat Heulen den Sinn, um andere vor einer Bedrohung zu warnen oder ein verlorenes Mitglied wissen zu lassen, wo er sich befindet. Beim Haushund hingegen wird das Heulen verwendet, um das eigene Herrchen wissen zu lassen, wo er sich befindet oder jemand fremden zu warnen, dass er zu nah an ihn ran kommt. Dies ist ein völlig normale Verhalten und liegt in den Genen des Hundes. Heulen kann auf Schmerzen hindeuten Auch wie wir Menschen, deuten Hunde durch weinen darauf hin, dass sie Schmerzen haben. Somit möchte ein Hund darauf aufmerksam machen, dass er verletzt ist oder Beschwerden hat. Sind keine anderen Signale für das Heulen zu erkennen, sollte sich mal ein Tierarzt den Hund ansehen. Aus Trennungsangst heulen Wie oben bereits erwähnt wurde, heulen Hunde und Wölfe, um ein fehlendes Rudelmitglied ausfindig zu machen. Zum Leid einiger Nachbarn heulen Hunde auch, wenn Sie alleine sind und ihr Herrchen vermissen, da sie unter Trennungsangst leiden. Dieses Problem kann man aber mit viel Geduld und eventuell einem Hundetrainer abgewöhnen. Das Heulen eines Hundes kann also mehrere Bedeutungen haben. In erster Linie wird es aus genetischer Veranlagung in bestimmten Situationen eingesetzt. Aber ähnlich, wie wir Menschen, nutzen Hunde auch ihr heulen, um auf Schmerzen, Beschwerden oder Leid aufmerksam zu machen, sowie, wenn sie jemanden vermissen und nicht alleine sein wollen. Es sollte immer nach der Ursache des Heulens geschaut werden, da wie schon erwähnt, Schmerzen dahinter stecken können, auf die ein Hund aufmerksam machen will. So schön sich manche Mythen auch erzählen lassen – wenn ein Hund heult, ist die nicht auf eine sagenhafte Geschichte zurückzuführen, sondern liegt in seinem Genen oder hat einen anderen Grund. Man sollte allerdings nicht unter dem Begriff heulen daran denken, dass dem Hund, wie beim Menschen, tränen fließen. Spricht man davon, dass ein Hund heult, meint man, wenn er den Kopf in die Luft streckt und jault. Dieser Begriff dürfte den meisten geläufig sein, da er von den Wölfen bekannt ist. Bildnachweis: 01 ©...

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