Durchfall beim Hund: Wenn der Hund dauernd Durchfall hat
Feb29

Durchfall beim Hund: Wenn der Hund dauernd Durchfall hat

Leidet der eigene Hund mal an Durchfall, ist das in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Durchfall, vom Tierarzt auch als Diarrhö bezeichnet, kann beim Hund, genauso wie beim Menschen, viele verschiedene Ursachen haben. Der Grund von Durchfall beim Hund kann also ein ganz harmloser sein. Trotzdem sollten Hundebesitzer ihren Vierbeiner nach dem ersten Auftreten von Durchfall genau beobachten. Akuter oder chronischer Durchfall? Zunächst muss festgestellt werden, ob der Durchfall beim Hund akut oder chronisch ist, da akuter Durchfall andere Ursachen hat als chronischer Durchfall. Von akutem Durchfall spricht man, wenn der Durchfall nur in Einzelfällen aufritt, nicht länger als 24 Stunden anhält und nicht sehr stark ist. Dazu zeigt der Hund bei akutem Durchfall keine negativen Begleiterscheinungen. Chronisch wird der Durchfall beim Hund dann, wenn er über einen Zeitraum von etwa 2 Wochen andauert. Ins solchen Fällen ist der Durchfall in der Regel das Symptom einer Erkrankung, nicht aber die Erkrankung selbst. Durchfall beim Hund: Die Symptome Durchfall ist nicht gleich Durchfall. Es gibt verschiedene Symptome bei Durchfall beim Hund, die helfen können, die zahlreichen Ursachen einzuschränken: Normaler Kot, aber viel flüssiger Dunkler oder dunkelroter Kot Schwarzer Kot Blutiger Durchfall Schleimiger, grünlich-blutiger Kot Brechdurchfall Erbrechen Blähungen Blähungen beim Kotabsatz Unterleibskrämpfe Häufiger Kotabsatz (mehrere Male hintereinander) Geringe Nahrungsaufnahme oder komplette Appetitlosigkeit Gewichtsabnahme Geringe Gewichtszunahme (bei Welpen)   Die genaue Dokumentation der Symptome können dem Tierarzt helfen, mögliche Ursachen für den Durchfall beim Hund zu identifizieren und eine angemessene und wirksame Therapie zu beginnen. Die Ursachen für Durchfall beim Hund Genau wie beim Menschen gibt es auch beim Hund unzählige mögliche Ursachen für plötzlich auftretenden Durchfall. Diese Ursachen reichen von Stress über eine Allergie bis zu einer ernsthaften Erkrankung wie Krebs. Das Futter als Ursache für den Durchfall beim Hund Besonders bei akutem Durchfall liegt die Ursache nicht selten im Fressverhalten des Hundes. Im folgenden Abschnitt sind mögliche Ursachen des Durchfalls aufgelistet, die mit der Ernährung des Hundes in Verbindung stehen. Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit bestimmter Futterbestandteile Verfütterung von für Hunde giftigen und gefährlichen Nahrungsmitteln wie Schokolade, Zwiebeln, Trauben oder Milchprodukten Verfütterung von Tischabfällen Verfütterung von verdorbenen Lebensmitteln Babynahrung Zu kaltes Futter (zum Beispiel Nassfutter direkt aus dem Kühlschrank) Futter, das zu lange in der Sonne stand und deswegen die Gefahr von Salmonellen birgt Zu heißes Futter Häufiges Wechseln der Futterart (Trockenfutter, Nassfutter) Futterportionen zu groß Gefressener Schnee im Winter Unsauberes Trinkwasser wie zum Beispiel aus Pfützen Rohes oder ungekochtes Fleisch Pflanzen der Kartoffel oder Tomate Fremdkörper wie verschluckte Plastikteilchen Giftpflanzen Giftköder Eine Erkrankung als Ursache Bei chronischem Durchfall beim Hund ist der Durchfall selbst immer nur ein Symptom für eine andere, tiefer liegende Erkrankung. Indem Hundehalter ihren Hund genau beobachten,...

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Lebensmittel für Hunde: Was darf mein Hund essen und was ist verboten?
Feb22

Lebensmittel für Hunde: Was darf mein Hund essen und was ist verboten?

Dass ein hoher Fleischanteil beim Hundefutter wichtig ist, getreidefreie Produkte zu bevorzugen und feste Fütterungszeiten sinnvoll sind, wurde in unserem Beitrag „Checkliste: Hunde richtig füttern“ bereits erläutert. Die Bedeutung von frischem Wasser und Abwechslung beim Füttern wurde im zweiten Teil zum Thema geklärt. Im heutigen Artikel geht es um das grundlegende Verständnis zur artgerechten Ernährung, sowie um die Ergänzung des herkömmlichen Hundefutters mit frischen Lebensmitteln. Nachfolgend wird geklärt, was Hunde fressen dürfen und was für sie giftig ist. Der Wolf als Vorbild Der Wolf ist das natürliche Vorbild, wenn es um die Zusammenstellung der idealen Hundeernährung geht. Schließlich stammt der Hund von ihm ab. Beim Blick auf das Fressverhalten des Wolfes werden einige wichtige Elemente der Nahrung von Hunden deutlich. Obwohl Wölfe und Hunde gleichermaßen Fleischfresser sind und sich hauptsächlich von Fleisch ernähren, reicht das allein nicht aus. Denn über ihre Beutetiere nehmen die Tiere neben Fleisch auch für den Organismus elementare Stoffe wie Calcium, Eiweiß und Pflanzenteile auf. Die darin enthaltene Rohfaser ist unverzichtbar. „Rohfasern (umgangssprachlich Ballaststoffe) sind für die Verdauungsregulierung der Hunde essentiell. Hochwertiges Hundefutter sollte einen Rohfaser-Anteil von etwa zwei bis drei Prozent aufweisen“, lautet der Hinweis auf der Internetseite des Zoofachhändlers Futterhaus, wo im Ratgeber-Bereich zahlreiche Tipps zur Ernährung des Hundes zu finden sind. Rohasche ist ein weiterer Bestandteil der Hundenahrung, der fünf Prozent nicht übersteigen sollte, um Nierenschäden vorzubeugen. Video „Ist Schokolade gefährlich für Hunde und was ist Hundeschokolade?“ Aufgrund dessen, dass Fleisch allein nicht reicht, ist es unerlässlich sich bei der Hundeernährung nicht nur darauf zu konzentrieren, sondern es mit wesentlichen Substanzen zu ergänzen. Nur so wird der tägliche Bedarf an Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren gedeckt. Als Faustregel gilt: 70 Prozent des Speiseplans sollten aus Fleisch und Fisch bestehen und 30 Prozent aus Gemüse, Kräuter und Obst. Gut verträgliche Lebensmittel Eine gute Ergänzung zu Fleisch sind gekochte und geschälte Kartoffeln. Auch Reis darf unter das Hundefutter gemischt werden. Allerdings muss beides ohne Salz oder sonstige Gewürze gefüttert werden, da Hundefutter bereits ausreichend Salze mit sich bringt. Beim Reis ist Schnellkochreis zu meiden. Er ist arm an Nährstoffen. Empfehlenswert ist der leicht verdauliche weiße Kurz- oder Langkornreis. Auch Karotten und Zucchini sind gut verträglich. Damit das in Karotten enthaltene Beta-Carotin vom Organismus aufgenommen wird, muss Fett ergänzt werden. Um den Obstanteil zu decken, können unter anderem Bananen und Äpfel (ohne Kerngehäuse!) bereitgestellt werden. Frisch gepflückte Löwenzahlblätter runden das Spektrum an pflanzlichen Stoffen ab. Sie sind reich an Vitaminen sowie Kalium und wirken bei Hunden stärkend, regen den Appetit an und sind blutreinigend. Sämtliche pflanzlichen Bestandteile sind stets zu pürieren. Der Grund: Hunden fehlt das Enzym, das für die Zerstörung der pflanzlichen Zellwände nötig ist und können die...

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Fette und Öle für den Hund: nicht nur beim Barfen
Feb15

Fette und Öle für den Hund: nicht nur beim Barfen

Barfen ist eine der besonders artgerechten Ernährungsvarianten beim Hund und gleichzeitig auch eine Ernährung, die viel Wissen und Sorgfalt voraussetzt. Neben der Gabe von rohem Fleisch kommt es auch auf den Anteil an Gemüse sowie die Öle und Fette an. Beides braucht der Hund, damit er das Fleisch richtig verdauen kann und ausreichend Nährstoffe erhält. Warum muss Öl mit ins Futter? Bevor sich ein Hundebesitzer auf den Weg macht und alles einkauft, was für das Barfen wichtig ist, ist es immer interessant, erst einmal offene Fragen beantwortet zu bekommen. So wird empfohlen, dass Öle mit in das Futter gegeben werden. Dies ist bei jeder Futtergabe wichtig, denn Öle sind eine unverzichtbare Grundlage, damit der Hund die Vitamine aus dem Obst und dem Gemüse aufnehmen kann. Nur mit Hilfe von Öl kann der Hundekörper diese auch wirklich verwerten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren braucht der Hund, damit er gesund bleibt. Unterteilt werden Fettsäuren in Omega- 3 und die Omega-6 Fette. Idealerweise gibt es beim Futter ein ausgewogenes Verhältnis beider Arten von Fetten. Über das rohe Fleisch erhält der Hund einen großen Teil an Omega-6 Fetten. Daher sollten die Öle, die dem Futter beigemischt werden, auf jeden Fall Omega-3 Fette enthalten. Es gibt daher einige Öle, die besonders gut geeignet sind, da sie einen sehr großen Anteil an Omega-3 enthalten. Dazu gehören: Leinöl Hanföl Rapsöl Walnussöl Natürlich eignen sich aber auch andere Ölsorten durchaus, um das Futter des Hundes zu ergänzen. Was passiert bei unzureichender Gabe von Fetten und Ölen Wenn der Hund nicht ausreichend mit essentiellen Fettsäuren sowie ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Omega-3 und Omega-6 versorgt wird, dann kann sich dies nachweislich negativ auf die Gesundheit des Tieres auswirken. Mit Hilfe der Omega-3 Fette werden die Nervenzellen unterstützt. Fehlen essentielle Fettsäuren, dann kann es passieren, dass der Hund beispielsweise starken Ausschlag bekommt, sein Fell nicht mehr glänzt oder stark ausfällt und er eine verzögerte Wundheilung hat. Auch fehlende Omega-6-Fette können den Hund belasten. Häufige Erkrankungen sowie Wachstumsstörungen sind hier nur einige der möglichen Folgen, die auftreten können. Einige Öle sind besonders reich an den wichtigsten Fetten und daher geeignet, um von Hunden aufgenommen zu werden. Sie sollten regelmäßig zusammen mit der Nahrung gereicht werden.   Die wichtigsten Öle zum Barfen auf einen Blick Nachfolgend sind die wichtigsten Öle beschrieben, die beim Barfen eingesetzt werden können und sollten. Da die einzelnen Öle unterschiedliche Eigenschaften mit sich bringen ist es von Vorteil, wenn der Halter mehrere Öle zu Hause hat und diese abwechselnd einsetzt. Das Borretschöl Dieses Öl ist bekannt dafür, dass es sich positiv auf die Entwicklung der Haut auswirkt. Grund dafür ist, dass es besonders viel Gamma-Linolensäure enthalten ist. Da...

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Giardien beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung
Feb08

Giardien beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung

Es gibt viele verschiedene Arten von Parasiten, die den Hund befallen können. Einige werden von der Katze übertragen, andere über das Futter oder den Kontakt mit anderen Hunden. Viele Parasiten können Katzen und Menschen ebenfalls befallen. Teilweise ist es möglich, dass sie auch auf den Menschen übergehen. Eine der häufigsten Parasitenarten sind die Giardien. Giardien – was ist das eigentlich? Bei Giardien handelt es sich um Parasiten, die den Dünndarm des Hundes oder der Katze befallen und für Durchfall sowie Erbrechen sorgen können. Bei Durchfall bei Hund oder Katze ist es also einer der Tipps, hier einen Test durchführen zu lassen. Die Problematik ist hier, dass Giardia sich sehr schnell ausbreiten. Wenn ein Hund erst einmal befallen ist, dann kann er die Parasiten weitertragen und andere Tiere anstecken. Besonders häufig breitet sich die Giardiose in einem Zwinger oder auch in einem Tierheim aus. Doch wie kann sich ein Hund eigentlich anstecken? Als Erreger für den Befall gelten Giardia duodenalis, die ganz besonders häufig auftreten. Giardien finden sich als Zysten, die im Kot der Tiere zu finden sind. Diese Zysten werden also mit ausgeschieden. Wenn der infizierte Kot dann auf dem Boden liegt und andere Hunde daran schnuppern oder lecken, gehen die Giardien über die Zysten in das nächste Tier über. Das Problem dabei ist, dass die Parasiten lange überleben können. Auf dem Kot verbleiben sie mehrere Tage, wenn sie auf den Boden gelangen, dann überleben sie hier sogar für mehrere Wochen. Besonders häufig betroffen ist der Kot von Junghunden, die Anzahl der Giardien-Zysten ist hier besonders hoch und eine Infektion sehr wahrscheinlich. Giardien beim Hund schnell erkennen Bei einer Infektion mit Giardia ist es natürlich immer das Beste, wenn diese schnell erkannt wird, damit direkt eine Behandlung erfolgen kann. Das ist aber leider nicht ganz so einfach, denn gerade gesunde Hunde zeigen oft keine Symptome. Anders ist es dagegen bei Junghunden oder auch Tieren, die ein schwaches Immunsystem haben. Hier sind Symptome relativ schnell zu erkennen. Ein besonders häufiges Symptom ist der Durchfall. Dieser kann teilweise mit Blut und Schleim versetzt sein. Erkennt der Halter Blutspuren im Durchfall, sollte das Tier direkt zum Arzt gebracht werden. Neben dem Durchfall kann auch Erbrechen auftreten. Das muss jedoch nicht sein. Gerade bei Junghunden zeigen sich zudem ein deutlicher Gewichtsverlust und Entzündungen der Haut. Das Fell kann seinen Glanz verlieren. Wenn keine Behandlung erfolgt, dann kann die Giardiose durchaus auch eine der Ursachen für eine chronische Darmerkrankung sein. Diagnosestellung – so wird eine Infektion erkannt Nicht nur der Hund, auch Katzen können von Giardien befallen sein. Auch hier bei einer Katze gilt, dass die Übertragung von Giardia durchaus über den Kot stattfinden...

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Hundegeruch aus Wohnung entfernen: diese Tipps helfen
Feb01

Hundegeruch aus Wohnung entfernen: diese Tipps helfen

Der Hund als bester Freund des Menschen ist natürlich ein Begleiter, auf den niemand mehr verzichten möchte. Das gilt allerdings nicht für den Geruch, den die Vierbeiner häufig haben. Der Eigengeruch eines Hundes kann sich in der Wohnung festsetzen und dann wird es schwer, ihn wieder herauszubekommen. Wichtig ist es, die Gründe herauszufinden und hier anzusetzen. Hundegeruch aus Wohnung entfernen – häufig ist das Futter Schuld In erster Linie sollten sich Hundebesitzer fragen, welches Futter ihr Hund bekommt und ob es sich hierbei um minderwertiges Futter handelt. Das Problem ist: Minderwertiges Futter kann vom Organismus des Hundes nicht komplett verwertet werden. Es kommt zu Ausdünstungen, die über die Haut aber auch über den Darm abgelassen werden und so entsteht ein unangenehmer Geruch, der sich in Decken und Teppichen festsetzt. Hier kann es nur helfen, das Futter zu wechseln. Minderwertig ist ein Futter meist dann, wenn es einen hohen Anteil an Getreide hat und mit tierischen Nebenerzeugnissen angereichert ist. Ein gutes Hundefutter besteht zu seinem Hauptanteil aus Fleisch, dann kommen Gemüse, Kräuter und Öle. Neben dem netten Effekt, dass der Hundegeruch so neutralisiert werden kann, ist diese Zusammensetzung auch optimal für die Gesundheit des Hundes. Hinweis: Teilweise kann es sein, dass der Hundegeruch entsteht, wenn der Hund nicht kastriert ist. Hierbei handelt es sich meist nur um Phasen, in denen der Geruch neutralisiert werden kann. Dies kann beispielsweise gemacht werden, wenn der Hund frische Petersilie verabreicht bekommt. Nimmt er diese auch dann nicht, wenn sie unter das Futter gemischt wird, dann kann zu einer Chlorophyll-Tablette gegriffen werden. Zu EMs greifen und den Hundegeruch aus Wohnung entfernen Um den Hundegeruch aus der Wohnung entfernen zu können, kann es helfen, zu EMs zu greifen. Hierbei handelt es sich um effektive Mikroorganismen. Diese können auf zwei unterschiedliche Weisen eingesetzt werden. Es ist möglich, den Hund mit speziellen EMs zu füttern. Diese können beim Tierarzt gekauft oder bestellt werden. Die Mikroorganismen sorgen dafür, dass die Geruchsbakterien vernichtet werden und helfen so beispielsweise auch gegen den unangenehmen Geruch aus dem Mund. Zudem können effektive Mikroorganismen auch zum Putzen verwendet werden. Die Funktionsweise der EMs ist ebenso einfach wie effektiv. Sie dienen dazu, für eine Neutralisierung zu sorgen. In einer Wohnung, wo also der unangenehme Geruch überwiegt, können die EMs für eine Besserung sorgen. Dafür werden sie einfach in das Putzwasser gegeben. Es ist jedoch zu beachten, dass es EMs gibt, die nur zum Putzen gereinigt sind und welche, die zum Putzen sowie zur Futtergabe eingesetzt werden können.   Essig und Kaffee als Hausmittel – Hundegeruch aus Wohnung entfernen Es gibt auch einige Hausmittel die durchaus helfen können, den Hundegeruch aus der Wohnung zu entfernen. Oft...

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