Einmaleins des Clickertrainings für Hunde
Aug07

Einmaleins des Clickertrainings für Hunde

Das Clickertraining erfreut sich bei Tierhaltern einer wachsenden Beliebtheit. Dieses sogenannte Markertraining hilft dabei, den Hund zu erziehen und ihn zu beschäftigen. Beim Markertraining wird der Vierbeiner auf ein Wort oder ein bestimmtes Geräusch konditioniert, indem darauf immer eine positive Bestätigung folgt. Das Clickertraining: Was gibt es zu beachten? Im Fall des Clickertrainings wird das Tier also auf das klickende Geräusch des Clickers konditioniert. Sie können Ihrem Hund mit dem Clickertraining beibringen, welche Verhaltensweisen erwünscht und richtig sind. Nützlich erweist sich das vor allem, wenn der Hund Kommandos und Tricks erlernen soll. Aber auch bei der grundlegenden Erziehung, in diversen Hundesportarten und bei Problemhunden hat sich das Clickertraining bewährt. Mit dem Clickertraining können Sie Ihren Hund präzise loben, ohne dass eine körperliche Einwirkung erforderlich ist. Das ist gerade bei ängstlichen oder scheuen Hunden ein großer Vorteil. Auswahl eines geeigneten Clickers Bevor Sie mit dem Clickertraining beginnen können, benötigen Sie einen Clicker. Dies ist das Gerät, das auf Knopfdruck ein „Klick-Signal“ aussendet. Die Clicker-Auswahl ist umfangreich. Welches Modell für Sie und Ihren tierischen Begleiter am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Aspekten ab. So spielen der Einsatzzweck und der Charakter Ihres Hundes eine wichtige Rolle. Für ängstliche Hunde eignet sich ein leiser Clicker und für mehrere Fellnasen sollte ein Multi-Clicker verwendet werden.   Konditionierung auf den Clicker Das Hundefutter ist eine Möglichkeit zur Kommunikation mit dem Vierbeiner und spielt beim Clickertraining eine wichtige Rolle. Üblicherweise wird der Hund nämlich mit schmackhaften Leckerlis auf den Clicker konditioniert. Dabei gehen Sie wie folgt vor: Ziehen Sie sich mit dem Hund in einen ruhigen Raum zurück. Knien Sie sich vor ihn und warten Sie, bis Sie die Aufmerksamkeit Ihres Vierbeiners haben. Verstecken Sie die Leckerlis und den Clicker hinter Ihrem Rücken. Betätigen Sie den Clicker. Sofort danach erhält der Hund die Belohnung in Form eines Leckerlis. Die Abfolge „Click – Futter“ wird einige Male wiederholt. Nach ein paar Übungseinheiten hat der Hund verstanden, dass nach dem klickenden Geräusch ein Leckerli folgt. Dann ist es möglich, die Abstände zwischen dem Click und dem Leckerli zu verlängern. Die Fellnase wird dann schon erwartungsvoll schauen, wo die Belohnung bleibt. Später müssen Sie nicht mehr nach jedem Click ein Leckerli geben, denn Ihr Hund wird trotzdem wissen, dass sein Verhalten richtig war. Damit er aufmerksam bleibt, ist eine variable Belohnung wichtig. Nur so entwickelt er eine Erwartungshaltung und wird Spaß am Training haben. Video: Hund – Clickertraining – Grundlagen Das richtige Timing ist entscheidend Beim Clickertraining ist das richtige Timing das A und O. Zwar können Sie später mit der Belohnung warten, aber dennoch muss der Click immer unmittelbar auf das erwünschte Verhalten folgen. Nur so wird...

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