Hunde: Alle Infos für Anfänger!
Okt25

Hunde: Alle Infos für Anfänger!

Sich einen Hund anzuschaffen, muss wohl überlegt sein. Nicht aus einer Laune heraus sollte ein Tier ausgewählt werden. Vielmehr sollte im Vorfeld sorgfältig darüber nachgedacht werden, welche Folgen und Verantwortung auf einen zukommen. Ein Haustier ist ein lebendiges Wesen und braucht viel Zuneigung und Aufmerksamkeit. Zunächst müssen einige Grundvoraussetzungen erfüllt werden. Bevor es zur Entscheidung kommt, welche Rasse es werden soll, müssen noch einige Vorüberlegungen gemacht werden. Die ganze Familie muss natürlich damit einverstanden sein, einen Hund aufzunehmen. Gründe die dagegen sprechen würden, wären eventuelle Allergien oder die Angst vor Hunden. Auch sollten im Voraus folgende Faktoren in die Entscheidungsfindung einbezogen werden: Wohnumfeld Jeder Hund braucht ein passendes Umfeld. Wird eine Mietwohnung in der Stadt bewohnt, muss vor der Anschaffung eine schriftliche Genehmigung des Vermieters vorliegen. Im Gegensatz zur Kleintierhaltung kann der Vermieter die Haltung eines Hundes verbieten. Zudem ist nicht jede Rasse für die Haltung in einer Stadtwohnung geeignet. Hunde, die nur schwer vom Kläffen oder Bellen abzubringen sind, stören eventuell die Nachbarn. Liegt die Wohnung auf dem Land oder man ist eher der sportbegeisterte Outdoor-Typ, der viel Zeit in der Natur verbringt, sollte der Hund bewegungsfreudig und ausdauernd sein. Rudeltier Hunde sind Rudeltiere. Daher brauchen sie zum einen viel Gesellschaft und zum anderen eine feste Rangordnung. Dementsprechend ist es nicht ratsam, sich einen Hund anzuschaffen, wenn die Berufstätigkeit dazu führt, dass der Hund die längste Zeit des Tages alleine zu Hause wäre. Für Halbtagsbeschäftigte oder Menschen, die nicht jeden Tag arbeiten, ist alternativ die Haltung von zwei Hunden möglich. Kosten Egal welches Tier gehalten wird, es kostet Geld. Die Kosten für die Hundehaltung sind abhängig von der Rasse, Größe und seiner Gesundheit. Soll es eine gezüchtete Hunderasse sein, ist die Anschaffung sehr teuer. Dazu kommen die monatlichen und jährlichen Kosten wie Nahrung, Hundesteuer, Versicherung, Grundausstattung, Tierarztrechnungen und Hundeschule. Bedürfnisse Jeder Hund, ob groß oder klein, muss mindestens dreimal am Tag raus. Und das bei jeden Wetterverhältnissen. Dies muss einem bewusst sein, bevor ein Hund angeschafft wird. Das tägliche Leben verändert sich grundlegend mit einem Tier. Der Hund braucht feste Zeiten für das tägliche Gassigehen. Viele Hunderassen sind als Jagd- oder Hütehunde gezüchtet worden und haben daher besondere Ansprüche. In der Hundeschule wird vermittelt, wie mit solchen Hunden umgegangen werden muss, um mit dem natürlichen Trieb umgehen zu können und dem Tier das zu bieten, was es braucht. Verantwortung Auch bei besonderen Situationen endet die Verantwortung nicht. In der Urlaubszeit möchte auch der Hund versorgt werden. Daher ist im Vorfeld zu klären, ob sich jemand während der Abwesenheit um das Tier kümmern kann oder ob es vorübergehend in eine Tierpension gegeben wird. Das gleiche gilt im Krankheitsfall: Wer...

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Cafe-Besuch mit dem Hund: Tipps und Tricks für Hund und Halter
Okt13

Cafe-Besuch mit dem Hund: Tipps und Tricks für Hund und Halter

Selbst für einen gut erzogenen Hund ist der Besuch im Cafe eine Herausforderung. Mit der richtigen Vorbereitung kann der Halter seinen Vierbeiner jedoch das Stillsitzen beibringen. Ein paar Tricks helfen dabei, dass der Aufenthalt in dem Restaurant für Mensch und Hund zum angenehmen Erlebnis wird. Dürfen Hunde ins Restaurant? Eine pauschale Regelung, ob Hunde im Lokal erlaubt sind, gibt es nicht. Diese Entscheidung liegt beim Leiter der Gastronomie. Wenn in der Gaststätte Lebensmittel offen aufbewahrt werden, dann sprechen von vornherein hygienische Gründe dagegen, dass man seinen Hund mitnimmt. Dies gilt auch für Metzgereien, Eisdielen und Cafés, bei denen sich die offenen Speisen hinter der Theke befinden. Wenn die Gaststätte eine geschlossene Küche hat, dann liegt es am Lokalbesitzer, ob er die Hunde in den Innenräumen duldet. Oft steht schon auf der Internetseite der Restaurants, ob das Mitnehmen von Hunden erlaubt ist. Ansonsten kann man bei der Reservierung eines Tisches gleich nachfragen. Manche Gastwirtschaften und Biergärten stellen Wassernäpfe in den Außenbereich und zeigen auf diese Weise ihre Zuneigung zu den Hunden. Aber auch die Gastronomiebetriebe, bei denen nur drinnen serviert wird, zeigen sich im Allgemeinen auch den Vierbeinern gegenüber sehr gastfreundlich. So bleibt der Hund ruhig Ein Hund sollte den Befehlen zum Hinlegen und Sitzen gehorchen können, ansonsten kann es im Lokal turbulent werden. Die klassischen Begriffe hierfür sind „Platz“, „Hinlegen“ oder „Down“. Erst wenn der Vierbeiner diesen grundlegenden Befehlen folgt, hat er die nötige Reife für den Besuch im Cafe. Damit der Hund entspannt genug ist, sollte er zuvor viel Auslauf haben. Hierfür lohnt es sich, eine größere Runde zu gehen als sonst. Auch das freie Herumtollen macht ihn ein wenig müde und bringt ihn so zur Ruhe. Durch den Spaziergang kann der Vierbeiner außerdem seine Blase leeren. Bei jungen Hunden ist dies ein enorm wichtiger Aspekt, denn sie verlieren hin und wieder schon vor Aufregung etwas Wasser. Wenn ein Hund früh an Restaurant-Besuche und City-Bummel gewöhnt wird, so geht er ziemlich gelassen mit den Geschehnissen in der Umgebung um. Manche Hundehalter nehmen schon die Welpen mit, wenn sie einen Kaffee trinken gehen oder sich mit Bekannten in der Gaststätte treffen. Damit ist eine solche Unternehmung für den besten Freund des Menschen schon eine bekannte Gewohnheit, sodass er auch in fremden Lokalen entspannt bleibt. Das erste Mal: mit dem Hund im Cafe Wer zum ersten Mal mit seinem vierbeinigen Freund ein Cafe aufsucht, der sollte sich einen möglichst ruhigen Tag dafür aussuchen. Am Wochenende sind viele Lokale überlaufen, sodass der Stress für den Hundehalter und seinen Begleiter deutlich ansteigt. Besser ist es, an einem Wochentag zu „üben“ und sich eine Gastwirtschaft auszusuchen, in der das Essen am Tisch serviert...

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Herkunft, Optik oder Arbeitsweise: Zwischen felligen Dreadlocks und Artenschutzauftrag- Was Vierbeiner besonders macht
Okt06

Herkunft, Optik oder Arbeitsweise: Zwischen felligen Dreadlocks und Artenschutzauftrag- Was Vierbeiner besonders macht

Den, den oder doch den? Die Entscheidung für eine Hunderasse gestaltet sich nicht immer einfach. Kein Wunder, denn allein deutsche Hunderassen gibt es einige, die jeweils verschiedene Wesenszüge mitbringen. Einige von ihnen haben sogar in früheren Zeiten bereits Erfahrungen mit dem Adel gemacht, während die anderen mit einem außergewöhnlichen Fellkleid beeindrucken, helfen andere den Menschen durch ihr besonderes Einfühlungsvermögen im Alltag. Doch welche Hunderassen bringen eine ganz eigene Geschichte oder Optik mit und welche Spezialaufgaben können Hunde mittlerweile für den Menschen über die Begleitung als Freund auf vier Beinen hinaus übernehmen? 1. Luxuriöse Herkunft: Die „Blaublüter“ unter den Schnüffelnasen Der Hund kam dem Menschen nach seiner Domestifikation immer näher. Zunächst machten sich die Menschen den treuen Vierbeiner als Wachhund zunutze, welcher Lager oder Haus und Hof bewachte. Vor allem in ländlichen Regionen und auf Bauernhöfen wurde der Hund zum wachsamem Kumpanen. Dieser zog dann immer mehr in die Häuser der Menschen ein und bekam seinen Schlafplatz vor dem warmen Herd oder neben der Couch. Beim Adel hatte der Vierbeiner schon immer einen besonderen Stellenwert und durfte es sich auf dem Schoß bequem machen oder seinen Trieben während der Jagd nachgeben. Während sich der männliche Adel vor allem im Jagdbetrieb mit lauffreudigen und ausdauernden Hunden umgab, flanierten die Damen vor allem mit kleinen Hunden, die ein besonders ruhiges Wesen haben, durch die städtischen Boutiquen. Zu den bekanntesten Vertretern, gehört der so genannte Baumwollhund. Wesen und Äußeres des Coton de Tuléar machten diese Rasse zunächst im 17. Jahrhundert beim Adel in Tuléar südlich der Insel Madagaskar beliebt. Seine umgängliche Art und sein weiches, weißes und baumwollartiges Fell machten ihn besonders. Er wird aufgrund seiner Geschichte häufig auch synonym mit „Luxushund“ oder madagassischer Edelhund-Rasse beschrieben. Erst um das Jahr 1960 gewann der Hund, dessen Haare auch gerne einmal mit einem Schleifchen aus dem Gesicht genommen werden, in Europa an Bekanntheit. Während der kleine weiße Baumwollhund in den madagaskanischen Gefilden verwöhnt wurde, blickt der Mops auf Erfahrungen im Kaisertum zurück. Gerade das chinesische Kaiserreich engagierte sich für die Aufzucht von Möpsen. In China wird deshalb auch der Ursprung dieser Rasse vermutet, welche zu dieser Zeit als Kaiserhund bekannt war, denn es galt als Privileg einen Mops halten zu dürfen. Dies machte ihn zum Symboltier des Adels. Die kurzschnauzige Rasse wurde zu dieser Zeit noch mit dem Namen „Lo-cjiang-sze“ bezeichnet. Auch der Windhund ist aus den Kreisen der höheren Gesellschaft bekannt. Beim heutigen Adel vergnügen sich unter anderem folgende Hunde: Während Prinz William und seine Familie Cockerspaniel besitzen laufen bei Barack Obama Wasserhunde rund um das Luxusheim um die Wette.   2. Allergikerverträglichkeit: Vierbeiner, die Allergikern guttun Wasserhunde wurden aber nicht nur als Begleiter...

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