Rassehunde: Das Für und Wider
Sep19

Rassehunde: Das Für und Wider

Vor der Anschaffung eines neuen Hundes stellt sich für die zukünftigen Besitzer die Frage: Interessiere ich mich für Rassehunde vom Züchter oder eher für Mischlinge? Und welche Hunderassen kommen überhaupt in Frage? Bei der großen Artenvielfalt des Hundes ist es gar nicht so einfach, den geeigneten Hund für die eigenen Ansprüche zu finden. Hier lesen Sie Fakten zum Für und Wider eines Rassehundes. Was macht Rassehunde aus? Ein Hund einer speziellen Rasse erfüllt bestimmte Kriterien, die Ihnen Sicherheit beim Hundekauf geben. Alle Hunderassen haben ihre typischen Merkmale beim Aussehen, dem Wesen und den zu erwartenden Krankheiten im Laufe des Hundelebens. Ein Welpe erhält nur dann Papiere, wenn er die allgemein anerkannten Merkmale aufweist und dadurch als ein typischer Vertreter seiner Hunderasse gilt. Sie wissen also bereits vor dem Kauf eines Hundewelpen, was Sie in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren erwartet. Wo kann man einen Rassehund kaufen? Erste Anlaufstelle beim Kauf ist ein Hundezüchter. Idealerweise ist dieser Mitglied eines Züchterverbandes. Hier gelten sehr strenge Regeln zur artgerechten Haltung der Hunde und klare Zuchtkriterien. Die meisten Verkäufer haben sich auf eine oder wenige Hunderassen spezialisiert. Um einen seriösen und erfahrenen Verkäufer zu finden, lohnt sich das Nachfragen bei Freunden oder anderen Hundebesitzern. Vorsicht ist geboten, wenn Rassehunde über das Internet verkauft werden. Es handelt sich hierbei schließlich nicht um eine Ware, sondern um ein lebendiges Wesen. Hunde sollten immer persönlich am Ort der Aufzucht verkauft werden. Das gilt übrigens nicht nur für Rassehunde sondern auch für Mischlinge. Achten Sie beim Züchter auf folgende Punkte: Lassen Sie sich die Zuchtumgebung zeigen und werfen Sie einen Blick auf das Muttertier und den gesamten Wurf. Achten Sie darauf, dass der von Ihnen ausgesuchte Hund gesund, aktiv und kontaktfreudig ist. Holen Sie Ihren Welpen persönlich beim Züchter ab. Prüfen Sie die Papiere Ihres Welpen und die Papiere der Elterntiere. Lassen Sie sich vom Verkäufer Tipps zur Haltung und Eingewöhnung bei Ihnen geben. Informieren Sie sich über den typischen Preis für einen Welpen der von Ihnen gewählten Hunderasse und werden Sie skeptisch, wenn der Verkaufspreis davon deutlich abweicht. Was spricht für Rassehunde? Beim Kauf eines Rassehundes wissen Sie bereits, was Sie erwartet. Die typischen Wesensmerkmale dieser Hunderasse sind ebenso bekannt, wie das Aussehen, die zu erwartende Größe und das durchschnittliche Lebensalter. Bei einem Mischling können einige dieser Punkte im Laufe des Heranwachsens zur freudigen oder unangenehmen Überraschung werden. Falls Sie selbst langfristig planen, in die Hundezucht einzusteigen, sind Rassehunde ohnehin die Grundvoraussetzung für Ihre Zucht. Welche Nachteile bringt die Anschaffung eines Rassehundes mit sich? Vor allem bei den so genannten Moderassen unter den Hunden ist Vorsicht geboten. Hier tummeln sich nicht selten unseriöse Züchter, die...

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Hund und Katze: So klappt die Eingewöhnungszeit
Sep12

Hund und Katze: So klappt die Eingewöhnungszeit

Die Zusammenführung von Hund und Katze ist möglich, erfordert aber eine große Portion Geduld vonseiten des bzw. der Besitzer. Die besten Tipps für ein friedliches Zusammenleben von Hund und Katze gibt es hier auf einen Blick. Hund und Katze: Den Grundcharakter der Tiere beachten Wer Hund und Katze dazu bringen möchte, friedlich in einem Haushalt zu leben, der braucht jede Menge Geduld und Zeit, um alle Vorbereitungen zu treffen. Ferner gilt es, den Grundcharakter der Tiere zu analysieren und festzustellen, wie die Zusammenführung am besten gestaltet werden kann. Am einfachsten ist es, zwei junge Tiere gleichzeitig anzuschaffen. Die beiden kommen neu in das Rudel der Familie und lernen schnell, wo der individuelle Platz in der Rangordnung ist. Gleichzeitig wachsen die beiden Tiere zusammen auf und können sich so perfekt aneinander gewöhnen. Doch nicht immer ist dies möglich, wenn entweder schon der Hund oder die Katze im Haushalt lebt. Erwachsene Tiere, die keine schlechten Erfahrungen mit der anderen Gattung gemacht haben, gewöhnen sich in der Regel auch schnell aneinander. Ist der Hund bereits erwachsen und war zuerst im Haushalt, dann ist es ratsam, eine ältere Katze mit mindestens vier Monaten anzuschaffen. War die Katze zuerst im Haus, kann diese mit einem jungen, aber zurückhaltenden Hund gut zusammengeführt werden. Perfekt ist es, dass die Katze nicht zu ängstlich ist und der Hund nicht zu laut. Dennoch kann dies nicht immer gewährleistet werden. Dann gilt es, die richtigen Vorbereitungen vor der Ankunft des neuen Haustieres zu treffen.   Zusammenführung von Hund und Katze: Die richtigen Vorbereitungen Werden Hund und Katze zusammengeführt, dann ist es wichtig, dass sich beide Futterstellen getrennt voneinander befinden. Nur so wird dem Problem vorgebeugt, dass Futterneid zwischen den beiden Tieren entsteht. Auch die Plätze von Hund und Katze sollten sich nicht unmittelbar nebeneinander befinden. Da der Platz für das Tier als Rückzugsort fungiert, ist es ratsam, jeden Platz möglichst ruhig und fernab vom anderen tierischen Rudelmitglied zu gestalten. Gerade in der Eingewöhnungszeit ist es ratsam, dass der Neuzugang ein eigenes Zimmer hat, in dem er sich ohne Störung an die neue Umgebung, das neue Rudel und den tierischen Mitbewohner gewöhnen kann. Besitzer sollten sich in dieser Zeit der Eingewöhnung ein oder zwei Tage freinehmen, damit die Tiere eine Vertrauensperson in ihrer Nähe wissen und sich besser entspannen können. Gleichzeitig hat der Besitzer so auch die Möglichkeit, die Eingewöhnung des neuen Tieres zu beobachten und die Gewöhnung der beiden Tiere miteinander live einschätzen zu können. Einen Neuzugang auf das Wochenende zu legen, ist deshalb eine optimale Methode, um möglichst viel Zeit und Geduld in die Eingewöhnungszeit investieren zu können. Hunde bellen, Katzen haben Angst Damit die Eingewöhnungszeit von Hund...

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Rüde oder Hündin? – Was man als zukünftiger Hundebesitzer wissen sollte
Sep05

Rüde oder Hündin? – Was man als zukünftiger Hundebesitzer wissen sollte

Rüde oder Hündin? Diese Frage stellen sich viele zukünftige Hundehalter. Welches Geschlecht der eigene Hund hat, spielt für das spätere Zusammenleben eine nicht geringe Rolle. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über Rüden und Hündinnen. Der Charakter eines Hundes – Rüde und Hündin im Vergleich Man hört es immer wieder: Ein Rüde ist aggressiver im Verhalten als eine Hündin. Hündinnen dagegen sind angeblich folgsamer und nicht so dominant. Tatsächlich ist es in der Regel so, dass weniger das Geschlecht des Hundes für sein Verhalten prägend ist, sondern die Erziehung. Ein weiterer wichtiger Punkt: das individuelle Wesen des Hundes. Ein Rüde kann unterwürfig und eher ängstlich sein, eine Hündin eher dominant. Denn genauso wie Menschen haben auch Hunde unterschiedliche Charakter mit ganz bestimmten Eigenarten. Diese Eigenarten können sich im Laufe der Zeit ändern. Ein Rüde in der Pubertät zum Beispiel tendiert oft dazu, die von Herrchen oder Frauchen gesteckten Grenzen auszutesten und alle jemals gelernten Kommandos zu vergessen. Dieses teilweise extreme Verhalten hat nicht selten mit dem Hormonrausch zu tun, den ein junger Rüde in dieser Zeit oft erlebt. Trotzdem sind Rüden nicht zwangsweise schwieriger. Unterschiede im Verhalten von Rüden und Hündinnen Neben dem natürlich sehr individuellen Charakter eines jeden Hundes gibt es ein paar allgemeine Tatsachen, über die man sich als zukünftiges Herrchen oder Frauchen im Klaren sein sollte, wenn man sich dafür entscheidet, einen Hund in seine Familie aufzunehmen. Die folgenden Informationen können auch dabei helfen, sich für oder gegen ein bestimmtes Geschlecht zu entscheiden. Eine Hündin ist leichter zu erziehen und zu halten Eine ewige Streitfrage: Ist ein Rüde anstrengender zu halten als eine Hündin? Jein. Das Verhalten von Hündinnen sind generell weniger fordernd und dominant als das von Rüden. Das liegt unter anderem daran, dass Rüden einen natürlichen Drang haben, innerhalb einer Gruppe einen möglichst hohen Rang zu besetzten. Wenn Sie sich also zum ersten Mal einen Hund oder einen kleinen Welpen anschaffen und keine Erfahrung haben, sollten Sie sich dessen bewusst sein. Rüden sind im Umgang mit anderen Hunden entspannter Trifft ein Rüde im Park auf seine Artgenossen und es kommt zu einer Rauferei, geht diese in der Regel glimpflich aus. Unstimmigkeiten sind durchaus normal, schließlich muss ja eine Rangordnung festgelegt werden. Das geschieht normalerweise recht schnell und ohne viel Blutvergießen. Bei Hündinnen ist das anders. Hier können die Auseinandersetzungen im Ernstfall mit schweren Verletzungen enden. Eine Hündin wird zwei Mal im Jahr läufig Hündinnen werden in der Regel zwei Mal im Jahr läufig, manche Rassen auch nur einmal im Jahr. Für den Hundebesitzer kann das anstrengend sein. Während dieser Zeit kommt es zu Blutungen aus der Scheide und die Hündin wird auf unkastrierte Rüden...

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