Bodenbelag für Kuhstall: Welcher Bodenbelag im Stall?
Aug31

Bodenbelag für Kuhstall: Welcher Bodenbelag im Stall?

Wird ein Kuhstall neu errichtet, lassen sich auch die Gesichtspunkte hinsichtlich der Gestaltung des Bodens gut einbeziehen. Vorher kann gut überlegt werden, ob Beton oder Gummi besser ist, ob die Kuh auf Stroh stehen soll oder den Stall vielleicht nur als Unterstand nutzen soll und ansonsten draußen lebt. Bei einer Sanierung des Stalls muss der Bodenbelag allerdings ebenfalls bedacht werden, denn oft lassen sich schon mit geringen Umbaumaßnahmen Erfolge im Hinblick auf das Wohlfühlen der Kühe erzielen. Bodenbelag für Kuhstall: Was muss er können? Keine Kuh möchte gern auf einem harten Boden liegen müssen. Dabei muss erst einmal erwähnt werden, dass Kühe wahre Liegetiere sind. Durchschnittlich verbringen sie zwischen 12 bis 14 Stunden am Boden, Hochleistungsmilchkühe bringen es sogar auf etwas mehr als 16 Stunden. Die Liegezeiten werden natürlich unterteilt und dauern zwischen einer und eineinhalb Stunden. Klar, dass jede Kuh dabei bequem liegen möchte. Bedenkt man nun noch, dass das hohe Gewicht der Kuh auf Beinen und Gelenken lagert, sollte verständlich sein, dass der Bodenbelag flexibel sein sollte. Dabei muss zwischen dem reinen Bodenbelag und der Liegematte unterschieden werden. Ersteres wird meist durch Beton oder Estrich dargestellt und bildet sozusagen den festen Untergrund, der sich auch leicht reinigen lässt. Darauf wird die Liegematte aufgebracht, die in der Regel aus Stroh oder auch aus Gummimatten besteht. Stroh punktet hier allerdings durch zahlreiche Vorteile, die die Gummimatten nicht mitbringen können. Der Bodenbelag im Kuhstall muss also flexibel und nachgiebig sein. Er darf nicht feucht sein und sollte die Bewegung nicht erschweren. Berücksichtigt man die Mistmatte, die sich leider in vielen Kuhställen befindet, so wird klar, dass sich eine Kuh hier nicht wohlfühlen kann. Oftmals sinken die Vorderbeine bis zur Hälfte ein. Eine Kuh bevorzugt aber sowohl zum Liegen als auch zum Stehen trockene Untergründe. Dem regelmäßigen Misten und Nachstreuen wird hingegen immer noch zu wenig Beachtung geschenkt. Bodenbelag im Kuhstall – was kommt infrage? Für den Bodenbelag im Kuhstall kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Zuerst einmal muss geklärt werden, ob die Kühe dauerhaft im Stall gehalten werden oder diesen nur als Unterstand und zum Füttern aufsuchen. Ähnlich wie bei der Robustpferdehaltung können Kühe im Offenstall gehalten werden, sollen aber jederzeit die Gelegenheit haben, einen zugfreien Stall mit trockenem Untergrund aufzusuchen. Gerade zum Liegen in den kalten und nassen Monaten des Jahres wird von vielen Kühen der Stall bevorzugt genutzt. Ein Stall, der nur als Unterstand dient, lässt sich aber natürlich leichter sauber halten als einer, in dem die Kühe dauerhaft eingesperrt leben müssen. Als fester Belag eignet sich Beton oder Estrich, der aber als alleinige Standfläche schon allein aus Tierschutzgründen nicht infrage kommen kann. Er dichtet lediglich den Boden ab...

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ZERGportal: Hundevermittlung mit Herz
Aug10

ZERGportal: Hundevermittlung mit Herz

Gut, dass es immer mehr Menschen gibt, die Tieren eine zweite Chance gönnen – und sich über die Tiervermittlung nach einem neuen Lebenspartner umsehen. Damit die Hundevermittlung rechtens und vertrauenswürdig ist, gibt es verschiedene Portale – darunter das ZERGportal, das sich als Schnittstelle zwischen Interessenten und Tierschutzvereinen sieht. Das ZERGportal kurz vorgestellt Tierschutz hört nicht an der Landesgrenze auf, daher sieht das ZERGportal die Hundevermittlung auch nicht eingeschränkt auf Deutschland. Das Tierschutznetzwerk unterstützt sowohl eine regionale als auch eine länderübergreifende Tiervermittlung. Beim ZERGportal engagieren sich mehrere Tausende ehrenamtliche Helfer, die als Pflegestellen agieren, als Vor- und Nachkontrolleure oder als Hundesitter. Auch Flugpatenschaften werden übernommen, denn ein Hund aus dem Ausland darf nicht allein mit dem Flugzeug auf die Reise in die neue Heimat geschickt werden. Andere Unterstützer sind als Tierpaten tätig und übernehmen die Kosten für Hunde, die noch nicht vermittelt werden konnten. Das ZERGportal bietet aber noch mehr: So ist eine Tiernotruf-Datenbank zugänglich, die Kontaktdaten von Personen bereithält, die Tieren in Not helfen können. Wer sich nicht direkt an das zuständige Veterinäramt wenden möchte, findet hier rasche Hilfe. Die Hundevermittlung über das ZERGportal Wer über eine Tiervermittlung einem Hund ein neues Zuhause geben möchte, muss sorgfältig darauf achten, nicht auf Betrüger hereinzufallen. Denn die Masche mit dem Mitleid führt nicht selten zum großen Geld für unseriöse Vermittler. Auch Hunde aus dem Ausland werden teilweise zu horrenden Preisen – die natürlich als Schutzgebühren ausgewiesen werden – vermittelt. Doch die Tierheime im Ausland sehen dieses Geld oft nicht und erfahren auch nicht, was aus ihren Schützlingen geworden ist. Das ZERGportal macht daher Schluss mit solchen Machenschaften und lässt nur die Tierheime und Vereine ihre Hunde vorstellen, die laut Tierschutzgesetz eine Berechtigung zum Halten von Tieren in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen besitzen. Der Nachweis über diese Berechtigung muss erbracht werden. Außerdem ist die Genehmigung des Amtsveterinärs vorzulegen. Schutzgebühren dürfen eine bestimmte Höhe nicht überschreiten – Pech für Betrüger. Für die Tiervermittlung wird auf dem ZERGportal für jeden Hund eine eigene Seite eingerichtet. Dort finden Interessenten die genaue Beschreibung des Tieres, Bilder und Videos. Über die Detailsuche kann genau nach dem Tier gesucht werden, welches dem eigenen „Beuteschema“ entspricht. Festgelegt werden kann zum Beispiel der Vermittlungsbereich, auch Alter und Geschlecht des Tieres sind Auswahlpunkte. Nach der Entscheidung für einen Hund kann der Kontakt zum Vermittler über den Kontaktbereich vorgenommen werden und das Ausfüllen des Anfrageformulars ist möglich. Wichtig: Vor der Interessensbekundung für ein tierisches Familienmitglied sollte innerhalb der zweibeinigen Familie geklärt werden, ob ein Hund auch willkommen wäre. Alle müssen damit einverstanden sein – und auch damit leben können, wenn der auserwählte Hund bereits ein anderes Zuhause gefunden hat. Das ZERGportal und...

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