Urlaub mit Vierbeiner: Dresden mit Hund

Der Urlaub mit dem Vierbeiner ist eine beeindruckende Erfahrung und kann gleichzeitig auch zu einer echten Herausforderung werden. Wer eine Reise nach Dresden plant, der wird mit dem Hund aber auf jeden Fall viel Spaß haben.

Dresden mit dem Hund entdecken

Eine tierfreundliche Unterkunft ist gefunden und nun geht es nur noch darum herauszufinden, wie sich Dresden am besten mit dem Hund erkunden lässt, worauf zu achten ist und welche Sehenswürdigkeiten für den Vierbeiner nicht zu viel Stress bedeuten. Grundsätzlich gilt Dresden als eine sehr hundefreundliche Stadt, hier finden sich viele Möglichkeiten, den Hund auch einmal laufen zu lassen oder mit ihm zu entspannen.Wer sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg machen möchte, der sollte dabei wissen, dass der Hund hier extra bezahlen muss.

Um dem Hund die Möglichkeit zu geben, sich von der Anreise erst einmal zu erholen und in Ruhe die Gegend zu erkunden, bietet sich ein Besuch am Elbufer an. Auf den langen Wegen lässt es sich angenehm spazieren gehen und hier treffen meist auch viele Hundebesitzer aufeinander. Da findet sich immer jemand für ein Gespräch und es lässt sich der eine oder andere Tipp für das weitere Vorgehen mit dem Hund in der Stadt bekommen. Bei der Augustenbrücke ist es sogar möglich, den Hund ohne Leine laufen zu lassen. Allerdings ist es wichtig, dass er sich gut abrufen lässt und mit anderen Vierbeinern verträglich ist.

Eine tierfreundliche Unterkunft ist gefunden und nun geht es nur noch darum herauszufinden, wie sich Dresden am besten mit dem Hund erkunden lässt. (#01)

Eine tierfreundliche Unterkunft ist gefunden und nun geht es nur noch darum herauszufinden, wie sich Dresden am besten mit dem Hund erkunden lässt. (#01)

Durch die Altstadt mit dem Hund

Wer Dresden mit Hund erkunden möchte, der kommt wahrscheinlich auch an der Altstadt nicht vorbei. Das wohl bekannteste Viertel von Dresden lockt mit viel Kultur und interessanten Sehenswürdigkeiten. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob das auch etwas für den Hund ist. Fakt ist: Wenn der Hund leinenführig ist und auch kein Problem damit hat, immer wieder stehen zu bleiben, dann ist ein Besuch in der Altstadt kein Problem.

Bei vielen Sehenswürdigkeiten ist es dem Hund sogar erlaubt, hier mit hineinzugehen und es wird nicht einmal ein Maulkorb gefordert. Allerdings gilt in der Altstadt die Leinenpflicht und diese sollte auch beachtet werden. Der Respekt gegenüber anderen Menschen und Hunden lässt sich so sehr gut zeigen. Neben dem Weg in die Altstadt, die einfach wirklich sehenswert ist, bietet es sich an, eine Stadtrundfahrt zu machen. In den meisten Bussen für Stadtrundfahrten sind gut erzogene Hunde willkommen, das gilt auch für die sogenannten Hopp-on-Hopp-off-Busse, die es möglich machen, den ganzen Tag durch Dresden zu fahren und an interessanten Stellen einfach auszusteigen.

Bei vielen Sehenswürdigkeiten ist es dem Hund sogar erlaubt, hier mit hineinzugehen und es wird nicht einmal ein Maulkorb gefordert. (#02)

Bei vielen Sehenswürdigkeiten ist es dem Hund sogar erlaubt, hier mit hineinzugehen und es wird nicht einmal ein Maulkorb gefordert. (#02)

10 Tipps für den Besuch von Dresden mit dem Hund

Es gibt in Dresden sehr viele hundefreundliche Sehenswürdigkeiten, die es möglich machen, mit dem Vierbeiner in die Geschichte der Stadt einzutauchen oder auch einfach die Szene-Viertel zu besuchen. Die nachfolgende Liste gibt einen Überblick über die Bereiche der Stadt, die sich für den Urlaub mit dem Vierbeiner anbieten:

  • Der Dresdner Zwinger
    Wer sich den Dresdner Zwinger nicht entgehen lassen möchte, der kann ruhig mit dem Vierbeiner die Anlage besuchen. Die Gebäude befinden sich in einer weitläufigen Gartenanlage und in den Gebäuden selbst gibt es mehrere Museen. Der Besuch der Museen ist mit einem Hund nicht möglich, hier dürfen die Vierbeiner nicht mit hinein. Es bietet sich jedoch an, über das Außengelände zu flanieren und die beeindruckende Architektur auf sich wirken zu lassen.
  • Der Große Garten
    Gerade bei schönem Wetter ist es tolle, wenn man mit dem Hund in den Großen Garten geht. Der weitläufige Park ist im barocken Stil gehalten und hier befindet sich auch das Sommerpalais. Der Hund darf mit in den Großen Garten, allerdings muss er an der kurzen Leine geführt werden und darf die Wiesen nicht betreten.
  • Die Brühlsche Terrasse
    Viele Besucher von Dresden zieht es zur Brühlschen Terrasse und natürlich stellt sich hier die Frage, ob es möglich ist, den Hund mitzunehmen. Die Terrasse in der Altstadt bietet einen hervorragenden Ausblick auf die Elbe und Hunde sind erlaubt, wenn sie an der Leine geführt werden.
  • Der Neumarkt
    Die Frauenkirche auf dem Neumarkt ist eines der Wahrzeichen der Stadt und natürlich auch ein sehr beliebtes Ziel für die Reise mit dem Hund. Der Hund darf mit auf den Markt, muss an der Leine geführt werden. Zu bedenken ist jedoch, dass es gerade am Wochenende recht voll werden kann. Ist der Hund sehr nervös oder ängstlich, sollte der Markt dann gemieden werden.
  • Die Schwebebahn
    Aufregend ist es, mit der Schwebebahn in Dresden zu fahren und auf so die Loschwitzhöhe zu erreichen. Allein die Fahrt an sich ist schon sehr beeindruckend. Hunde dürfen mit in die Bahn, allerdings an der kurzen Leine und nur mit Maulkorb. Zudem kosten sie Geld, das sollte dabei bedacht werden. Wenn der Hund öffentliche Verkehrsmittel gewöhnt ist, dürfte es auch keine Probleme bei der Fahrt geben.
  • Die Kunsthofpassagen
    Ein wenig Kultur darf es sein? Dann sollten die Kunsthofpassagen auf der Liste stehen. Der Hof der Elemente, der Tiere, des Lichts oder der Fabelwesen ist einfach beeindruckend und auch Hunde dürfen hier an der Leine durchaus mit spazieren gehen. Dabei entstehen tolle Bilder.
  • Das Japanische Palais
    Ein wenig Japan in Dresden findet sich im Garten vom Japanischen Palais. Hier gibt es das Museum für Völkerkunde, allerdings dürfen Hunde nur ausschließlich in den Palaisgarten. So lange sie an der Leine geführt werden, gibt es auch keine Probleme.
  • Das Blaue Wunder
    Die Loschwitzer Brücke zwischen Loschwitz und Blasewitz wird auch als das Blaue Wunder bezeichnet und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hier sind Hunde natürlich erlaubt, aber auch hier gilt die Leinenpflicht. Wer auf dem Wasser fahren möchte, der kann eine Tour mit dem Dampfer buchen und meist den Hund ebenfalls mitnehmen.
  • Die Semperoper
    Einmal vor der Semperoper stehen und hier ein Bild machen – das ist auch mit Hund möglich. Zwar darf der Hund natürlich nicht in die Oper hinein, allerdings kann er auf dem Theaterplatz seine Runde mit drehen und hier Modell vor dem Gebäude stehen.
  • Der Goldene Reiter
    Das Denkmal von Dresden hat Klasse und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Mit dem Hund ist es kein Problem, den Goldenen Reiter zu besuchen. Er darf hier an der Leine geführt natürlich ebenfalls mit dabei sein.
Dresden ist eine Stadt, die für Hundehalter wirklich ein sehr schönes Ziel darstellt, denn hier sind Hunde durchaus willkommen. (#03)

Dresden ist eine Stadt, die für Hundehalter wirklich ein sehr schönes Ziel darstellt, denn hier sind Hunde durchaus willkommen. (#03)

Leinenpflicht und Kot-Tüten – Rücksichtnahme durch die Hundehalter

Dresden ist eine Stadt, die für Hundehalter wirklich ein sehr schönes Ziel darstellt, denn hier sind Hunde durchaus willkommen. Allerdings wird natürlich darum gebeten, dass die Hinterlassenschaften der Vierbeiner entfernt werden. Kot-Tüten sind mitzuführen, an manchen Stellen gibt es auch Spender, die genutzt werden können. Auch in Dresden kann es zu einer Strafe führen, wenn der Kot nicht aufgehoben wird. Dazu kommt die Leinenpflicht.

Gerade bei den bekannten Sehenswürdigkeiten sowie im Zentrum der Stadt gilt eine Leinenpflicht und diese sollte auch eingehalten werden. Selbst wenn der Hund sehr gut ausgebildet ist und ohne Leine bei Fuß läuft, so kann es doch immer wieder zu unvorhergesehenen Geschehnissen kommen, die dafür sorgen, dass er möglicherweise auf die Straße läuft oder zu fremden Menschen geht.

Wer als Hundebesitzer respektiert werden möchte, der respektiert auch den Wunsch der anderen Menschen, dass die Vierbeiner an der Leine gut geführt werden. Dann gibt es bei einem Urlaub in Dresden mit dem Hund normalerweise keine Probleme – viel mehr werden Hundebesitzer vor allem positive Erfahrungen machen.


Bildnachweis© Fotolia-Titelbild:santosha57- #01:annaav-#02: rudi1976-#03: KavalenkavaVolha

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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