Rassehunde: Das Für und Wider

Vor der Anschaffung eines neuen Hundes stellt sich für die zukünftigen Besitzer die Frage: Interessiere ich mich für Rassehunde vom Züchter oder eher für Mischlinge? Und welche Hunderassen kommen überhaupt in Frage? Bei der großen Artenvielfalt des Hundes ist es gar nicht so einfach, den geeigneten Hund für die eigenen Ansprüche zu finden. Hier lesen Sie Fakten zum Für und Wider eines Rassehundes.

Was macht Rassehunde aus?

Ein Hund einer speziellen Rasse erfüllt bestimmte Kriterien, die Ihnen Sicherheit beim Hundekauf geben. Alle Hunderassen haben ihre typischen Merkmale beim Aussehen, dem Wesen und den zu erwartenden Krankheiten im Laufe des Hundelebens. Ein Welpe erhält nur dann Papiere, wenn er die allgemein anerkannten Merkmale aufweist und dadurch als ein typischer Vertreter seiner Hunderasse gilt. Sie wissen also bereits vor dem Kauf eines Hundewelpen, was Sie in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren erwartet.

Wo kann man einen Rassehund kaufen?

Erste Anlaufstelle beim Kauf ist ein Hundezüchter. Idealerweise ist dieser Mitglied eines Züchterverbandes. Hier gelten sehr strenge Regeln zur artgerechten Haltung der Hunde und klare Zuchtkriterien. Die meisten Verkäufer haben sich auf eine oder wenige Hunderassen spezialisiert. Um einen seriösen und erfahrenen Verkäufer zu finden, lohnt sich das Nachfragen bei Freunden oder anderen Hundebesitzern. Vorsicht ist geboten, wenn Rassehunde über das Internet verkauft werden. Es handelt sich hierbei schließlich nicht um eine Ware, sondern um ein lebendiges Wesen. Hunde sollten immer persönlich am Ort der Aufzucht verkauft werden. Das gilt übrigens nicht nur für Rassehunde sondern auch für Mischlinge.

Rassehunde: Der Chihuahua #1

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Achten Sie beim Züchter auf folgende Punkte:

  • Lassen Sie sich die Zuchtumgebung zeigen und werfen Sie einen Blick auf das Muttertier und den gesamten Wurf.
  • Achten Sie darauf, dass der von Ihnen ausgesuchte Hund gesund, aktiv und kontaktfreudig ist.
  • Holen Sie Ihren Welpen persönlich beim Züchter ab.
  • Prüfen Sie die Papiere Ihres Welpen und die Papiere der Elterntiere.
  • Lassen Sie sich vom Verkäufer Tipps zur Haltung und Eingewöhnung bei Ihnen geben.
  • Informieren Sie sich über den typischen Preis für einen Welpen der von Ihnen gewählten Hunderasse und werden Sie skeptisch, wenn der Verkaufspreis davon deutlich abweicht.

Was spricht für Rassehunde?

Beim Kauf eines Rassehundes wissen Sie bereits, was Sie erwartet. Die typischen Wesensmerkmale dieser Hunderasse sind ebenso bekannt, wie das Aussehen, die zu erwartende Größe und das durchschnittliche Lebensalter. Bei einem Mischling können einige dieser Punkte im Laufe des Heranwachsens zur freudigen oder unangenehmen Überraschung werden. Falls Sie selbst langfristig planen, in die Hundezucht einzusteigen, sind Rassehunde ohnehin die Grundvoraussetzung für Ihre Zucht.

Rassehunde: Die deutsche Dogge #2

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Welche Nachteile bringt die Anschaffung eines Rassehundes mit sich?

Vor allem bei den so genannten Moderassen unter den Hunden ist Vorsicht geboten. Hier tummeln sich nicht selten unseriöse Züchter, die mit beliebten Hunderass Profit machen möchten. Dabei spielen Gesundheit, artgerechte Haltung und notwendige Untersuchungen der Hunde für diese Verkäufer meistens keine Rolle. Ein weiterer Aspekt, über den sich Hundekäufer bewusst sein sollten, ist der höhere Preis für Rassehunde. Welpen erzielen nicht selten einen Preis von 800 bis 1.200 Euro je nach Hunderasse. Mischlinge sind häufig deutlich günstiger. Hier laufen Hundebesitzer jedoch Gefahr, dass sie Krankheiten haben. Der niedrigere Kaufpreis ist daher oft nur ein kurzzeitiger Vorteil. Auf lange Sicht fallen dann hohe Ausgaben für den Tierarzt an.

Fazit

Bei der Frage nach dem Für und Wider eines Rassehundes sollten sich zukünftige Hundebesitzer zunächst ausführlich mit der gewünschten Hunderasse befassen. Dabei spielen Charaktereigenschaften, Temperament, Lebenserwartung, Haltungskosten und die eigenen Kenntnisse bei der Hundehaltung eine wichtige Rolle. Wer vor dem Kauf den Züchter gründlich prüft und sich vor Ort die Zuchtumgebung und Papiere des Welpen zeigen lässt, ist auf der sicheren Seite. Der Freude am Rassehund als neuem Familienmitglied steht dann nichts mehr im Weg.


Bildnachweis: © fotolia Titelbild: DoraZett, -#1 Jana Behr, #2 Weigel

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Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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Author: Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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