Cafe-Besuch mit dem Hund: Tipps und Tricks für Hund und Halter

Selbst für einen gut erzogenen Hund ist der Besuch im Cafe eine Herausforderung. Mit der richtigen Vorbereitung kann der Halter seinen Vierbeiner jedoch das Stillsitzen beibringen. Ein paar Tricks helfen dabei, dass der Aufenthalt in dem Restaurant für Mensch und Hund zum angenehmen Erlebnis wird.

Dürfen Hunde ins Restaurant?

Eine pauschale Regelung, ob Hunde im Lokal erlaubt sind, gibt es nicht. Diese Entscheidung liegt beim Leiter der Gastronomie. Wenn in der Gaststätte Lebensmittel offen aufbewahrt werden, dann sprechen von vornherein hygienische Gründe dagegen, dass man seinen Hund mitnimmt. Dies gilt auch für Metzgereien, Eisdielen und Cafés, bei denen sich die offenen Speisen hinter der Theke befinden.

Wenn die Gaststätte eine geschlossene Küche hat, dann liegt es am Lokalbesitzer, ob er die Hunde in den Innenräumen duldet. Oft steht schon auf der Internetseite der Restaurants, ob das Mitnehmen von Hunden erlaubt ist. Ansonsten kann man bei der Reservierung eines Tisches gleich nachfragen.

Manche Gastwirtschaften und Biergärten stellen Wassernäpfe in den Außenbereich und zeigen auf diese Weise ihre Zuneigung zu den Hunden. Aber auch die Gastronomiebetriebe, bei denen nur drinnen serviert wird, zeigen sich im Allgemeinen auch den Vierbeinern gegenüber sehr gastfreundlich.

Ein Hund sollte den Befehlen zum Hinlegen und Sitzen gehorchen können, ansonsten kann es im Lokal turbulent werden. (#01)

Ein Hund sollte den Befehlen zum Hinlegen und Sitzen gehorchen können, ansonsten kann es im Lokal turbulent werden. (#01)

So bleibt der Hund ruhig

Ein Hund sollte den Befehlen zum Hinlegen und Sitzen gehorchen können, ansonsten kann es im Lokal turbulent werden. Die klassischen Begriffe hierfür sind „Platz“, „Hinlegen“ oder „Down“. Erst wenn der Vierbeiner diesen grundlegenden Befehlen folgt, hat er die nötige Reife für den Besuch im Cafe.

Damit der Hund entspannt genug ist, sollte er zuvor viel Auslauf haben. Hierfür lohnt es sich, eine größere Runde zu gehen als sonst. Auch das freie Herumtollen macht ihn ein wenig müde und bringt ihn so zur Ruhe. Durch den Spaziergang kann der Vierbeiner außerdem seine Blase leeren. Bei jungen Hunden ist dies ein enorm wichtiger Aspekt, denn sie verlieren hin und wieder schon vor Aufregung etwas Wasser.

Wenn ein Hund früh an Restaurant-Besuche und City-Bummel gewöhnt wird, so geht er ziemlich gelassen mit den Geschehnissen in der Umgebung um. Manche Hundehalter nehmen schon die Welpen mit, wenn sie einen Kaffee trinken gehen oder sich mit Bekannten in der Gaststätte treffen. Damit ist eine solche Unternehmung für den besten Freund des Menschen schon eine bekannte Gewohnheit, sodass er auch in fremden Lokalen entspannt bleibt.

Das erste Mal: mit dem Hund im Cafe

Wer zum ersten Mal mit seinem vierbeinigen Freund ein Cafe aufsucht, der sollte sich einen möglichst ruhigen Tag dafür aussuchen. Am Wochenende sind viele Lokale überlaufen, sodass der Stress für den Hundehalter und seinen Begleiter deutlich ansteigt. Besser ist es, an einem Wochentag zu „üben“ und sich eine Gastwirtschaft auszusuchen, in der das Essen am Tisch serviert wird. Bei einem Lokal mit Selbstbedienung würde das Aufstehen und Herumgehen den Vierbeiner unruhig machen, selbst wenn er einen gewissen Müdigkeitsgrad erreicht hat.

Weitere Tipps beziehen sich auf die Auswahl des Tisches. Dieser sollte sich nach Möglichkeit am Rande des Gastraums befinden und nicht am Gang. An einem solchen Platz kann sich der Hund etwas ausstrecken und liegt keinem anderen Gast im Weg. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko, dass er versehentlich getreten wird. Des Weiteren sollten die Hundebesitzer daran denken, dass einige Menschen Angst vor ihren Vierbeinern haben, vor allem, wenn diese relativ groß sind. Hier gilt es, ebenfalls Rücksicht zu nehmen.

Bei den ersten Besuchen von Gaststätten kann es hilfreich sein, eine Hundedecke mitzunehmen. Damit wird eine kleine Intimsphäre geschaffen, die das Zuhause-Gefühl verstärkt. Mit einer kleinen Knabberei, die jedoch nicht zu lau knacken sollte, wenn der Hund darauf beißt, schafft man zusätzlich etwas Ablenkung. Betteln und Füttern während des Essens ist tabu: Das würde die Hundeerziehung boykottieren und zudem eine Magenverstimmung verursachen.

Wenn der Hund den Verlockungen standhält und brav bleibt, so freut er sich über ein Lob zwischendurch. (#02)

Wenn der Hund den Verlockungen standhält und brav bleibt, so freut er sich über ein Lob zwischendurch. (#02)

Die Verlockungen in der Gaststätte

Was für die Menschen eine leckere Verlockung ist, bedeutet für den Hund mit seiner feinen Spürnase mindestens eine ebenso große Verführung. So gut der beste Freund auch trainiert ist, der Duft der leckeren Speisen macht es nicht leicht, die ganze Zeit stillzuhalten. Wenn dann auch noch andere Hunde im Raum sind, fällt das Liegenbleiben unter dem Tisch noch schwerer. Manche Hundehalter versuchen, ihren Liebling durch ein paar Streicheleinheiten zu besänftigen.

Andere leinen ihn am Bein oder am Arm fest. Am Stuhlbein oder am Tisch sollte man die Leine jedoch nicht befestigen, denn die Möbelstücke bieten nicht genug Stabilität, um einen aufspringenden Hund zurückzuhalten: Das Ergebnis sind zerbrochene Gläser und Mahlzeiten, die auf dem Boden landen.

Wenn der Hund den Verlockungen standhält und brav bleibt, so freut er sich über ein Lob zwischendurch. Damit sollte man es jedoch nicht übertreiben, sondern ihn lieber in Ruhe lassen. Das bettelnde Fiepen oder ein unruhiges Scharren bremst man am besten mit einem strengen Kommando ab. Hierbei heißt es, konsequent bleiben, damit der Lernprozess den gewünschten Erfolg zeigt. Das Einmischen von anderen Gästen ist nicht erwünscht, was man notfalls kurz erklären kann. Nachdem sich der vierbeinige Freund durch das „Nein“ beruhig hat und zu seinem Platz am Tisch zurückgekehrt ist, zeigt ein kleines Lob, dass er sich richtig verhält.

Video: Hunde draußen anbinden – wenn der Hund nicht mit ins Cafe darf

Noch ein paar Tipps für den Café-Besuch

Die ersten Male sollte man nicht zu lange mit seinem vierbeinigen Begleiter im Café sitzen, sondern nicht länger als eine halbe Stunde bleiben. Wenn sich der Hund allmählich an diese Besuche gewöhnt hat, dann kann die Aufenthaltsdauer gesteigert werden. Manche Hunde sind so gut dressiert, dass sie gar nicht erst versuchen, zu betteln, und absolut ruhig liegen bleiben, sodass sie von den anderen Gästen und von der Bedienung kaum bemerkt werden. Wenn die Leute am Nebentisch erst dann auf den Hund aufmerksam werden, wenn man das Lokal verlässt, dann hat man bei der Hundeerziehung alles richtig gemacht.

Nicht alle Hunde haben die nötigen Voraussetzungen, um auch unter Stress gelassen zu bleiben. Gegebenenfalls ist die Teilnahme an einem Trainingsprogramm notwendig oder die Arbeit mit einem Tierpsychologen. Bei besonders starker Nervosität oder bei einer gewissen Unberechenbarkeit kann eine Hundeschule helfen, sich ruhiger zu verhalten. Das wirkt sich auch positiv auf das Selbstbewusstsein des Hundehalters aus.

Wenn man schließlich der Restaurantbesuch beendet, so sollte man den Hunden zeigen, dass nicht sie den Zeitpunkt des Aufbruchs bestimmen. Das Herrchen oder Frauchen ist dafür zuständig, das entsprechende Signal zu geben. Einige Hundehalter verlassen die Gaststätte, wenn ihr kleiner Begleiter unruhig wird: Dieser lernt dadurch, dass er die Kontrolle hat. Das sollte man jedoch unbedingt vermeiden. Besser ist es, erst nach dem Beruhigen des Hundes aufzustehen. Nach dem Café-Besuch lobt man seinen vierbeinigen Freund und belohnt ihn noch, wenn er sich gut gehalten hat. Damit intensiviert man die positive Erfahrung und ebnet den Weg für die Wiederholung eines solchen Unternehmens.

Fazit: Der vierbeinige Liebling soll ja Teil des Lebens und gut in den Alltag integriert sein. Dazu gehört natürlich auch einmal der Café-Besuch mit dem Hund. Erfahrene Tiere schaffen es, einmal eine halbe Stunde still zu sitzen und Frauchen wie Herrchen beim Kaffee mit Kuchen in Ruhe zu lassen. Jüngere und temperamentvolle Tiere hingegen sollten klar ihre Grenzen kennen, weil der erste Besuch in diesem Café dann auch der letzte sein kann. Toleranter ist man in sogenannten „Hunde-Cafés“. Hier sind die Vierbeiner ausdrücklich erlaubt und können viel mehr als in normalen Kaffeehäusern herumtollen. Inzwischen wird in praktisch jeder größeren Stadt ein solches Café eröffnet, in der nicht nur die Zweibeiner verwöhnt werden. Auch die Vierbeiner erhalten auf Wunsch Leckerlis, die natürlich passend für den Hunde-Geschmack zubereitet und dem Hund auch guten Gewissens überreicht werden können. Vorreiter waren wieder einmal die USA, wo schon vor einigen Jahren in Los Angeles ein Café für Hunde eröffnete. Inzwischen gibt es auch Einrichtungen für Katzen oder Papageien. In jedem Fall gewinnt die Idee, gezielt Cafés für Tiere zu eröffnen beziehungsweise sich als „hundefreundlich“ zu bezeichnen, an Bedeutung. Wer weiß, vielleicht ist es in einigen Jahren gar nicht mehr nötig, dem Hund Benimmregeln für den Café-Besuch beizubringen. Obwohl es zu anderen Anlässen natürlich nie schaden kann. Hunde müssen und sollen auch ihre Grenzen kennen, diesen Vorsatz sollte jeder Besitzer verinnerlicht haben. Die Gesellschaft individualisiert sich jedenfalls weiter und so kann diese Entwicklung auch nicht weiter überraschen. In Kürze eröffnet vielleicht schon das nächste Kaffeehaus für Nagetiere oder Schlangen. Bis dahin sollte sich der Hund in jedem „normalen“ Café gut zu benehmen wissen. Und dieser Artikel hat hoffentlich dazu beigetragen.


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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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